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Depressionen, Angst, Phobien, Panikattacken

Die Behandlung mit dem Medikament Seroxat/Paroxat

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Gästebuch-Archiv

zu den Einträgen 401 - 800

801-

400) grueneleuchte aus Hessen schrieb am 27.Mai 2002 um 12:47 Uhr:

Hallo Ella !
Schön, dass es Dir gefallen hat.
Hast Du eine Rundreise gemacht ?
Wenn Du Lust hast, können wir uns über
unsere E-Mail Adressen austauschen.
Was meinst Du dazu ?

Zu Deiner Frage, ich hatte gerade Geburtstag und
bin nun 37 Jahre alt.

Viele Grüße,

grueneleuchte

399) Ella aus Baden Württemberg schrieb am 26.Mai 2002 um 22:33 Uhr:

Hallo grünleuchte,bin wieder im Land und hab schon wieder zugenommen.Toscana war total klasse,aber das sog.Hotel eine Katastrophe(eine schlechte Jugendherberge ist noch besser)Aber die Gegend ....echt super.Ich bin mit dem Bus gefahren und hab es ohne Angst oder Unruhe überlebt(jeah...)Zu Deiner Frage,ich habe keine Erfahrung mit Paroxat,denn ich wurde von der Panik im Oktober 2001 urplötzlich überfallen(bzw hab ich vorher Wahrscheinlich alles ignoriert)doch dann kam´s dicke.Ich werde ohnmächtig dabei)Ich bin total unbedarft im Umgang mit Paroxat und deshalb nervt mich mein Gewicht so
Also bis dann Ella
Wie alt bist Du?

398) Nadine aus Wolratshausen schrieb am 22.Mai 2002 um 15:27 Uhr:

Hallo Satjam,

mein Computer geht immer noch nicht. Ich melde mich sobald wir das Problem gelöst haben. Mir geht es einigermassen gut. Habe immer noch keinen Termin für meinen Klinikaufenthalt. Hoffe es geht Euch auch gut. Leider habe ich deine Emailadresse auch nicht mehr. Schreib sie mir doch nochmal auf. Wenn du willst kannst du mich auch auf meinem Handy erreichen. Ich kann dir dort dann meine ganze Adresse und richtige Telefonnummer geben. Ich weiss das diese Nummer hier jeder lesen kann. Wer Lust hat kann mich dort gerne zu anständigen Zeiten (vor 21.00 Abends) erreichen. Ich habe damit ehrlich kein Problem das die Nummer hier jeder lesen kann. Sie lautet: 0172/8541809.

Ich wünsche allen hier sehr viel Kraft! Bis bald!

Nadine

397) peter aus nrw schrieb am 21.Mai 2002 um 21:30 Uhr:

nach einigen wochen moclobemid : bin sehr zufrieden.

wirkung im vergleich zu anderen antidepressiva :

weniger ausgeprägte antidepressive wirkung
dafür stärker "motivierende " wirkung sachen zu tun, was bei sozialer phobie sehr hilfreich ist

im ganzen : es versetzt mich in die lage alle "normalen" sachen des lebens durchführen zu können, was für mich sehr wichtig ist. dabei erlebe ich sowohl hoch´s und tief´s des täglichen lebens.

grüße an alle

396) dolores dominguez aus spanien- La Coruña schrieb am 21.Mai 2002 um 13:37 Uhr:

Hallo aus Spanien!
Seit langer Zeit leide ich eine grosse Depression.Ich möchte gerne einen Psychiater in Berlin besuchen.Können Sie mir nach dieser Suche helfen?
Vielen Dank in voraus, liebe Grüsse füe alle.
dolores

395) grüneleuchte aus Hessen schrieb am 21.Mai 2002 um 10:57 Uhr:

Hallo Ella !
Ich wünsche Die viel Spass in der Toskana. Ich kenne
die Toskana nur vom Durchfahren ! Ich finde die Landschaft
dort super und habe einige Bilder in meinem Büro hängen.
Das mit dem Zunehmen ist nicht einfach, wenn man keinen Sport
macht ist es noch viel extremer.
Nimmst du das erste mal PAROXAT oder hast Du schon Erfahrungen
damit aus der Vergangenheit ?
Noch kurz zu Deinen Fragen, grüneleuchte ist im Marvel Comics
ein Mann und ich bin auch ein Mann.

Wäre schön, wenn Du Dich nach dem Urlaub meldest,
bis dann,

grüneleuchte

394) Ella aus deutschland schrieb am 17.Mai 2002 um 18:58 Uhr:

Hey grüneleuchte(welch Name...???)
Super das Du mir geantwortet hast.Ich denke,Das ich echt genug Sport mache und trotzdem nehm ich zu.
Das ist halt meiner Psyche nicht gerade zuträglich(das macht mich fertig)
Ich versuch es halt auch mit Zurückhaltung....
(in Sachen Futter denn ansonsten gönne ich
mir jetzt erst mal eine Woche Toscana.
Also danke bis dann, Ella
(Bist du w..oder m...)

393) satjam aus Niedersachsen schrieb am 17.Mai 2002 um 12:16 Uhr:

Hallo Cosima,
hast du meine zwei E-mails erhalten? Wundere mich, dass du nicht antwortest. Bitte melde dich wieder.
Satjam

392) grüneleuchte aus Hessen schrieb am 17.Mai 2002 um 11:55 Uhr:

Hallo Ella !

Ich nehme SEROXAT nun ca. 11 Monate und habe in dieser Zeit ca. 7 Kg zugenommen.
Ich mache auch viel Sport ( Fußball, Jogging + Inliner ).
In meinen Augen ist es wichtig regelmäßig Sport zu machen, auch wenn man weniger Lust zu hat.
Ich habe gemerkt, daß der Appetit steigt, man hat Tage mit einer richtigen Freßsucht.
Es hilft nur eins, immer wider mit dem Essen zurückhalten und regelmäßige Bewegung. Ich bin der Meinung,
bei mir ist es jetzt zum Stillstand gekommen. Aber die meisten nehmen ein paar Kilo zu.

Bis bald hier im Forum,
grüneleuchte

391) Pedro aus Österreich schrieb am 16.Mai 2002 um 07:32 Uhr:

Hi Ella ! Ich sag nur lies das Buch
"Leben ohne Brot" von Dr. W. Lutz

Hilft 100 %

Pedro

390) nadine aus wolfratshausen schrieb am 15.Mai 2002 um 19:39 Uhr:

hallo satjamengel(karin),
mein computer ist kaputt. hoffe du liest diese nachricht. schreibe dir sobald ich wieder online bin.

gruss

nadine

389) Ella aus Deutschland schrieb am 15.Mai 2002 um 19:24 Uhr:

Tagchen,nehme seit 5Monaten Paroxat
und habe 10 Kilo zugenommen.Bin eine
Sportskanone und werde fett...
Hilfe Hilfe,wer weiß Rat?

388) peter aus nrw schrieb am 14.Mai 2002 um 17:56 Uhr:

hallo michael, schreib mich mal unter meiner e-mai an.würde mich gerne mit dir mal austauschen. habe witzigerweise total ähnliche erfahrungen wie du. grüße peter

387) Michael aus München schrieb am 14.Mai 2002 um 14:35 Uhr:

Hallo, bin 26 und habe seit 1 Jahr Panikstörungen und Depris. Fühlte mich eigentlich immer als coolen Typ und war recht zufrieden, obwohl ich gemerkt habe, dass sich seit meiner recht harten Jugendzeit (16-19) mit Extasy, LSD, etc doch einiges geändert hat wie Konzentrationsprobleme, plötzliche soziale Phobie zB bei Reden vor Publikum und teilweise in manchen Situationen ein belastendes geringes Selbstwertgefühl. Witzigerweise bin ich allen Leuten nach außen hin immer genau entgegengesetzt vorgekommen. Vor 2 Jahren hab ich die Möglichkeit genutzt bei meinen Eltern in einen mittelständischen Betrieb einzusteigen und bin gleich von 0 auf 100 gegangen (Geschäftsführer, 50 Std. Woche, immer unterwegs). Das ging 1 Jahr gut, bis ich auf einer Geschäftsreise diese Panik bekommen hab, schwitzte, ängstlich war und nicht mehr schlafen konnte. Mein Hausarzt hat mir dann Cipramil 20 mg verschrieben, die zwar wirkten die beherrschende Angst zu unterdrücken, trotzdem hab ich das Gefühl nie mehr "so wie vorher" zu sein. Hab das Medikament auch nur ca. 3 Monate genommen (immmer wieder mit Pausen, also insgesamt vielleicht 70 Tabletten). Als ich mir eingebildet hab alles wäre gut, hab ich es abgesetzt und normal weitergemacht. Auch den Sport den ich bis dahin das erste Mal getrieben habe, ließ ich wieder sein. Jetzt Anfang des Jahres kam alles wieder und ich nehm jetzt seit 1,5 Monaten wieder Cipramil 20 mg, aber bin mir nicht ganz sicher ob es wiklich hilft, hatte anfangs das Gefühl, dass alles noch schlimmer wird (Angst, Schlaflosigkeit, Schwindel...). Könnt Ihr mir eure Erfahrungen über das Mittel beschreiben (Nebenwirkungen, wann es wirkt, Dosierung, Therapiezeit) und ob es vielleicht sonst Alternativen gibt (ich les die ganze Zeit Seroxat und Paroxat). Übrigens sollte ich zum Verhaltenstherapeuten, aber irgendwie kann ich mir das ganze noch nicht eingestehen, hab jetzt nach 2 Monaten aber doch einen Termin ausgemacht. Das wird schon! Wünsch euch alle Gute ... und: Das Leben ist schön!

386) Pedro aus Österreich schrieb am 13.Mai 2002 um 22:28 Uhr:

Leide auch seit 10 Jahren an
Panikattacken. Nehme nun seit
4 Monaten Seroxat, das erste
Medikamet, daß mir hilft.
Mein Freund(40j) hat selbige
Probleme, er nimmt Seropram (gleiches Medikamnt
unter andrem Namen), half auch bei
ihm, bis er das Medikament langsamst
absetzte, er bekam eine Art Kollaps
und musste reanimiert werden, Gott
sei Dank mit Erfolg ! Aber wie schon so oft
nicht einmal diesmal fand man die Ursache dafür !
Hat irgendwer von Euch ähnliches erlebt !

????????
Bitte um Hilfe, möchte meinem Freund gerne
schnellstmöglich helfen !!!!!!

Danke Pedro

Ihr könnt mir auch ein E-Mail senden an:
like_red@hotmail.com

385) lol aus lol schrieb am 13.Mai 2002 um 12:59 Uhr:

lol

384) peter aus nrw schrieb am 12.Mai 2002 um 21:16 Uhr:

nehme seit 10 tagen moclobemid 600 mg am tag. ersten 7 tage waren gut. danach 2 tage mies. dachte schon wirken nicht die teile. jetzt gute wirkung.

mal sehen, wie es weitergeht...

liebe grüße an alle

383) Gosia aus Saarland schrieb am 11.Mai 2002 um 10:05 Uhr:

Hallo Yinhee !

Deine mail hört sich gar nicht so gut an. Wenn es Dir so schlecht geht, am besten geh zum Arzt. Deine Ärtztin hat bestimmt eine Vertretung. Ich denke, dass entweder deine Dosis ist nicht ausreichend oder Du brauchst ein anderes Medikament. Man muss ziemlich lange ausprobieren und viel Geduld haben. Vielleicht Seroxat wirkt bei Dir nicht so richtig. Ich nehme auch seit Februar Paroxat gegen Depressionen und Ängste (30 mg -1,5 Tab). Die von Dir beschriebenen Nebenwirkungen kenne ich allzu gut. Bei mir kam dazu noch extemes Träumen und schwitzen in der Nacht - das ist leider geblieben. Gut, man kann damit leben. Die Müdigkeit ist auch da. Ich brauche ungewöhnlich viel Schlaff und stehe trotzdem total kaputt auf. Aber das positive : mir geht es schon viel besser. Ne, mir ging es schon viel besser...Ich habe letzte Woche abrupt 2 tage meine Tabletten nicht genommen. Das stellte ich als riesen FEHLER heraus. Ich mochte alle davon warnen, so etwas auszuprobieren ! Schon eine Woche ist schon seitdem her und mir geht es wieder total schlecht. Wie am Anfang mit all den Nebenwirkungen ! ich habe aus diesen fehler gelernt und werde brav meine Tab täglich nehmen.
Wichtig in der Zeit, wo uns so schlecht geht, ist die Unterstützung von Freunden, Familie etc. Hast Du jemanden, der Dir zu Seite steht und sich um Dich kümmert ? Es hilft sehr mit Leuten darüber zu sprechen, wie man sich fühlt. Man muss allerdings sehr aufpassen, wem man eigene Probleme vertraut. Ich habe sehr viele Entäuschungen erlebt, da viele machen sofort Rückzieher, sprechen das Thema nicht mehr an, oder wollen Depression nicht als eine Krankheit akzeptieren. Deswegen war ich so froh, dass ich über meine Probleme in Internet mich austauschen konnte.-
Ich wünsche Dir Yinhee schnellstmöglich eine Besserung !
Eine Frage, wo kommt deine Name her ?

Grüsse an alle

Gosia

382) Dagmar aus Lüdinghausen schrieb am 9.Mai 2002 um 22:50 Uhr:

Hallo zusammen!
Werde erst ein ein paar Wochen wieder Gelegenheit haben, hier vorbeizuschauen, fahre gleich nach Frankreich und werde danach in die Akutpsychatrie nach Dülmen eingewiesen...
So ein Scheiß, bin jezt auf Atosyl, Taxilan und Fluoxetin eingestellt und dann schon wieder eine neue Einstellung...
Aber da muß ich wohl durch...
Alles Gute an alle

Dagmar

381) Yinhee aus Frankfurt schrieb am 9.Mai 2002 um 21:49 Uhr:

Ps. Ohne Schlafmittel kann ich fast gar nicht schlafen. Zum Einen wegen der Unruhe (körperlich) und nun auch zusätzlich noch wegen der Ängste, die am schlimmsten sind, wenn ich gerade am Einnicken bin. Fühle mich wie ein Kind, das den ganzen Tag durch die Stadt gelaufen ist und nun vor Müdigkeit und Erschöpfung heult. Ich bin so fertig, ehrlich.

380) Yinhee aus Frankfurt schrieb am 9.Mai 2002 um 21:46 Uhr:

Hallo!

Ich habe ein Problem und hoffe sehr, dass hier
irgendjemand Rat weiß. Ich leide seit Februar
unter Depressionen und Angstzuständen. Vor 5
Wochen wurde mir Paroxetin (Seroxat) 20 mg.
verschrieben. Nachdem dadurch in den ersten fünf
Tagen die Ängste viel schlimmer wurden, fingen
meine Beschwerden an besser zu werden. Ängste
ließen nach und ich fing wieder an mich für etwas
zu interessieren. Nebenwirkungen gab es auch,
nSmlich Zittern und ksrperliche
Unruhe, die
vergingen allerdings auch. Seit Dienstag geht es
mir (ohne erkennbaren Auslöser) aber wieder total
schlecht. Ich fühle mich ksrperlich total
angespannt, habe schlimmen inneren Druck, die
Ängste sind vorm Schlafengehen wieder da und ich
weine ständig. Meine Gedanken sind zwar positiver,
als ohne Medikamente und ich habe wieder halbwegs
Interesse für etwas, aber nichtsdestotrotz bin ich
ziemlich am Ende. Dauernd am flennen und fühle
mich absolut fertig. Außerdem habe ich Kopf und
Gliederschmerzen. Schlafstörungen habe ich auch,
diese allerdings seit Beginn der Depression und
Seroxat hat es nicht verbessert. Habe deshalb
Zolpidem verschrieben bekommen. Aber auch wenn ich
geschlafen habe, bin ich todmüde. Ich weiß nicht,
was ich
machen soll, wirklich nicht Kann mir jemand
irgendwie einen Rat geben. Meine Psychiaterin ist
im Moment nicht da und kommt erst nächste Woche
wieder. Bitte helft mir!
Yinhee

379) Annette aus Berlin schrieb am 9.Mai 2002 um 10:41 Uhr:

Hallo,

wie lange habt Ihr nur 10mg Paroxat, bzw. Seroxat genommen, ehe Ihr mit der Dosis höher gegangen seid?
Nehme immernoch 10mg, ca schon 2 Wochen. Nebenwirkungen sind fast weg, würde ich sagen. Außer vielleicht starke Müdigkeit, aber das kann ich verkraften.
Gruß, Annette.

378) MaRcO aus Hamburg-Ciddy schrieb am 9.Mai 2002 um 07:02 Uhr:

Hi also bei mir waren die ersten Tage Paroxat auch Horror...aber ich kann dir mut machen nach einer Woche ca. sind die Nebenwirkungen so gut wie weg. Die erste Zeit ist fast bei allen Antidep. ne qual...also Kopf hoch. Ich nehme es jetzt seit ca. 1,5 Monaten bin jetzt bei 1,5 Tabletten angekommen und ich habe ganz ordentliche ergebnisse.
Gruß MaRcO

377) susi aus Österreich schrieb am 8.Mai 2002 um 20:23 Uhr:

Ein Hallo an Alle,

Man könnte fast sagen, ich bin glücklich, daß ich auf diese Seite gestoßen bin (wenn auch mit etwas zittrigen Fingern).Aber es ist gut zu wissen, daß es auch andere Menschen gibt, die die selben Probleme haben wie ich.
Ich habe vor zwei Tagen von meinem Arzt das Medikament Paroxat verschrieben bekommen. Gestern bei der Einnahme der ersten Dosis (1/2 Tablette)ging es noch so halbwegs, außer ein "komisches Gefühl" und Einschlafschwierigkeiten gabs keine Beschwerden. Dafür kam heute (2. Tag) der Hammer.Von Müdigkeit und Beinen wie Blei,Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel, Übelkeit etc.geplagt, habe ich diesen Tag verbracht.
Könnt ihr mir ein paar Tips geben, wie ich das aushalten soll. Bin berufstätig und habe zwei Kinder. Ich kann mir das - auf gut Deutsch gesagt - einfach nicht leisten, mich so hängen zu lassen. Krankenstand oder Urlaub gehen ist derzeit nicht drinnen. Ich hoffe nur, daß diese Nebenwirkungen nicht all zu lange andauern.
Liebe Grüße

376) oskar aus saarbrücken schrieb am 8.Mai 2002 um 20:17 Uhr:

hallo mitbetroffene
kurze beschreibung meines leidens,bin seit 10 jahren trockener alki,seitdem muss ich mit angst und panikattacken leben,mein arzt verschreibt mir seit längerer zeit 5er tranxillium,die ich nur unregelmässig nehme aus angst vor einer neuen abhängigkeit,seit einer woche nehme ich sie regelmässig,merke aber das keine wirkung mehr eintritt,arbeite viel mit menschen zusammen,dabei habe ich immer mehr angst vor der angst.was soll ich tun?gibt es ein medikament das nicht abhängig macht?mein arzt versteht meine ängste nicht,bin nach aussen hin ein lebensfroher mensch,aber leider meistens nur eine maske.bin langsam des lebens müde,aber bevor ich wieder anfange zu trinken,gebe ich mir lieber die kugel.bin froh über jede e-mailoder antwort im gästebuch.bedanke mich im voraus.und bin froh das es doch noch menschen gibt die angst und panikattacken nicht ins lächerliche ziehen.lieber sensibel und nachdenklich als brutal und lieblos.gruss an alle oskar

375) satjam aus Niedersachsen schrieb am 8.Mai 2002 um 12:31 Uhr:

Hallo Cosima,
das sind ja gute Nachrichten. Ich denke inzwischen auch, dass ich das Medikament ein Leben lang brauche. Solange ich es weiter gut vertrage, ist das auch in Ordnung. Allerdings fällt es mir schwer, vor anderen dazu zu stehen. Psychopharmaka haben nach wie vor keinen guten Ruf. Mittlerweile denke ich aber, dass bei mir wirklich ein Defekt im Hirnstoffwechsel vorliegt. Ohne Medikament habe ich das Gefühl, mich gar nicht wahrzunehmen und nicht denken zu können. Mit geht es mir dagegen sehr gut. Ich denke, ich konnte mich auch weiterentwickeln, weil ein Weiterdenken möglich ist. Vorher hat jede Therapie versagt. Jetzt will ich vielleicht nochmal eine Verhaltenstherape machen, mit Seroxat. Darf ich fragen wie alt du bist und wie lange du schon Seroxat nimmst? Ist es dir eigentlich lieber mit mir über dieses Gästebuch zu sprechen als über E-mail. Letzteres fände ich etwas persönlicher. Da wir so ziemlich in der gleichen Situation zu stecken scheinen würde ich nämlich gern einen regen Austaausch mit dir führen. Das Gästebuch ist für mich aber auch in Ordnung. Viele liebe Grüße und eine gute weitere Schwangeschaft!

374) Cosima aus Hessen schrieb am 7.Mai 2002 um 21:09 Uhr:

Hi satjam

heute war ich bei meinem Psychiater und habe ihn wegen dem Stillen gefragt. Er hat sich informiert und mich angerufen, er sagt es wäre kein Problem, und ich könnte bedenkenlos Seroxat/ Paroxetin während der Stillzeit nehmen. Das finde ich natürlich sehr gut, ich hätte weder aufs Stillen, noch auf das Medikament verzichten wollen. Schön, dass es dir auch wieder besser geht, wo du Seroxat wieder nimmst. Bei mir war das genauso. Mir ist es mittlerweile egal, ob ich mein ganzes Leben lang ein Medikament nehmen muss. Ich weiss es geht mir besser damit, ich habe mein Leben besser im Grif..
f. Mein Arzt sagte heute auch, es wäre besser, ich würde weiterhin Seroxat nehmen, denn was hätte mein baby von einer Mutter, die am leben versagt. Bis bald lass von dir hören

373) satjam aus Niedersachsen schrieb am 7.Mai 2002 um 18:43 Uhr:

Hallo Cosima,
ich hab mich sehr über deine Nachricht gefreut. Bin jetzt in der 16.SSW, war heute zur Amniozentese und es geht mir mittlerweile viel besser. Morgen sind es 3 Wochen, dass ich täglich 40mg Seroxat nehme, dann gehe ich auf 20mg. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass ich nach längerer Pause am besten 3 Wochen lang 40mg nehme. Ansonsten komme ich auch mit 20mg gut zurecht. Ich hatte das Medikament wegen der Schwangerschaft in der 4.SSW abgesetzt und in der 13. wieder angefangen. Ich hatte gar keine andere Wahl, weil es mir so schlecht ging. Zur Zeit bin ich krankgeschrieben, jetzt schon die vierte Woche. Die Sache mit dem Stillen macht mir auch Sorge. Soweit ich weiß, soll ich nicht stillen. Aber vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit. Es wäre schon schade, wenn man das nicht erleben und geben kann. Liebe Grüße-du kannst mir gern an meine E-mail-Adresse schreiben.

372) Cosima aus Hessen schrieb am 7.Mai 2002 um 09:17 Uhr:

hallo satjam

Ich bin jetzt in der 32. Schwangerschaftswoche und nehme täglich 20 mg Seroxat, bzw. Paroxetin. Das ist mit den Ärzten abgesprochen und in Ordnung. Nun muss ich mit meinem Psychiater noch klären, wie das dann in der Stillzeit wird, ob ich es da weiternehmen kann oder nicht, denn es geht ja in die Muttermilch. Am Anfang der Schwangerschaft hatte ich Seroxat ja abgesetzt, es ging mir echt beschissen! Mehr kann ich dir jetzt gar nicht berichten, wenn du Fragen hast, beantworte ich sie dir hier gerne. Alles Gute für deine Schwangerschaft und Kopf hoch.

371) Manfred Burr aus Heidenheim schrieb am 5.Mai 2002 um 13:15 Uhr:

Hallo an Alle!
Durch Zufall bin ich auf diese Internetseite gestossen.
Für mich ist es interessant zu lesen, dass sich so viele Betroffenen zu Ihren gesundheitlichen Problemen äussern.
Das Beschriebene auf diesen Seiten kann ich nur nachvollziehen.
Seit Jahren plagten mich innere Unruhe, Panikattacken und Depressionen.
Alltägliches wurde für mich zu Problem.
Auch meine Familie litt sehr unter meinen Depressionen.
.Nachdem nichts mehr ging wechselte ich zu einem anderen Arzt, der mir das Medikament "Seroxat" verordnete.
Nach der Einnahme dieses Medikamentes fühlte ich wie sich mein Körper von Tag zu Tag mehr entspannte.
Ich fühlte mich ausgeglichener, locker und konnte auch wieder mal richtig lachen und selbstbewusst auftreten.
4 Jahre nehme ich nun das Medikament und ich dachte ich könnte es jetzt absetzen.
Ein Trugschluss für mich! Nachdem ich Seroxat von heute auf morgen abgesetzt hatte traten nach 3 Tagen wieder die gleichen Symtome auf wie vor der Behandlung.
Ich habe mir ein neues Rezept ausstellen lassen und nehme seit 2 Tagen das Medikament wieder ein und geht mir von Tag zu Tag wieder besser.
Allen Betroffenen möchte ich Mut zusprechen. Nehmt die verordneten Medikamente ein auch wenn Nebenwirkungen eintreten, die in den meisten Fällen harmlos sind und mit der Zeit verschwinden.
Über Zuschriften würde ich mich sehr freuen!!!
Viele Grüsse an Alle!
Manfred

370) Annette aus Berlin schrieb am 4.Mai 2002 um 16:00 Uhr:

Hallo Nadine,

danke für die beruhigenden Worte.
Nehme jetzt weiter die Tbl. geht auch schon besser, bilde
ich mir ein. Nur die Müdigkeit ist enorm.
Wenn Du willst, schreib doch mal an meine Emailadresse.
Viele Grüße, Annette.

369) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 4.Mai 2002 um 14:45 Uhr:

Hallo Anette,

Das mit deinen Nebenwirkungen ist ganz normal. Das ist nicht gerade sehr angenehm, ich weiss wovon ich réde. Du solltest auf jeden Fall diese Dosierung weiter nehmen. Das mit den Nebenwirkungen wird mit der Zeit aufhören. Allerdings dauert das zwischen drei und sechs Wochen. Die Zeit wird die zwar sehr lang vorkommen, aber wenn du das geschafft hast wirst du sehen das ein ganz anderes Leben beginnt. Es wird dir wieder richtig gut gehen. Ich weiss wovon rede. Hoffe ich konnte dir helfen. Viel Kraft wünscht!

Nadine

368) Annette aus deutsch schrieb am 1.Mai 2002 um 19:47 Uhr:

Hallo,

es beruhigt mich etwas, wenn ich lese, daß es euch auch so
geht wie mir.
Habe seit einigen Wochen wieder Panik, erst nur in einigen
Situationen, jetzt schon völlig situationsunabhängig.
Paroxat habe ich zwei Tage genommen, 10mg.
Gestern 14 h die letzte. Heute noch keine, weil ich finde, mir gehts
noch mieser. Spüre manchmal meine Beine nicht, hab so ein komisches
Körpergefühl, und war bis vor einigen Stunden wie besoffen.
Panik ist auch mehr geworden.
Ich wollte euch mal fragen, wie war das mit den Nebenwirkungen
bei euch? Habt ihr das Zeug trotzdem weiter genommen?
Wenn ich einen Tag aussetze, und morgen wieder eine nehme, kann das gehen?

Viele Grüße, Annette.

367) peter aus nrw schrieb am 1.Mai 2002 um 09:08 Uhr:

habe seit 3 tagen auf 450 mg moclobemid erhöht. 300 mg hatten keine zufriedenstellende wirkung mehr gezeigt.
jetzt fühle ich mich sehr gut dabei.

366) satjam aus Niedersachsen schrieb am 30.April 2002 um 19:16 Uhr:

Hallo Cosima aus Hessen (Eintrag 258) und Kira aus Oldenburg (Eintrag 257), ich hoffe ihr schaut mal wieder rein. Möchte gern wissen, wie es euch in euren Schwangerschaften ergeht. Siehe mein Eintrag 363.
Ich hoffe von euch zu hören. Satjam

365) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 29.April 2002 um 22:33 Uhr:

Hallo Andrea,

gerne bantworte ich Dir weitere Fragen zum Thema SSW und AD. Habe deine Email-Adresse auf einen Zettel geschrieben und verlegt. Meine Adresse findest du in Eintrag 302..

Nadine

364) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 29.April 2002 um 22:26 Uhr:

Hallo Satjam,

ich habe auch seit ca 15 Jahren mit Panikattacken zu tun. Seit vier Jahren nehme ich verschiedene AD, unter anderem auch Seroxat über ein Jahr. Leider musste ich dieses Medikament absetzen, da ich schlechte Leberwerte und eine daraus resultierende vergrösserte Fettleber habe. Nehme jetzt Cipramil. Mein Sohn, ein gesundes Kerlchen, habe ich mit AD ausgetragen. Entschuldige diese blöde Formulierung! Ich habe zum Zeitpunkt der SSW das AD Anafranil genommen. Habe es in der 5. Woche abgesetzt und musste aber in der 24. Woche wieder damit anfangen. Begonnen haben die Angstzustände aber schon in der 16. Woche wieder. Natürlich habe ich mich auch sehr oft gefragt soll ich mit dem Medikament wieder anfangen oder nicht. Nach sehr vielen Gesprächen mit meinem Gynäkologen habe ich mich dann dafür entschieden. Die einzige Nebenwirkung die ich bei Björn bemerkt habe war die, dass er im ersten halben Jahr mehr geschlafen hat als andere Kinder in seinem Alter. Ansonsten haben ich und der Arzt keine negativen Wirkungen bei ihm feststellen können. Ich habe die ganze SSW ab der 24. Woche 25 mg genommen. Ich hätte von meinem Arzt aus auch 50 mg nehmen dürfen, aber das wollte ich nicht. Ich würde dir raten auf jeden Fall mit deinem Gynäkologen zu sprechen. Ich kann Dir nur soviel sagen, dass ich den süssesten Wonneproppen der Welt habe. Habe heute einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik bewilligt bekommen. Ich habe so etwas noch nie gemacht und hoffe das mir das weiter helfen wird. Da meine Leberwerte wie gesagt nicht gerade die besten sind werde ich das Medikament wohl auf absehbare Zeit wieder absetzen müssen. Dann geht das ganze aber wie bei dir wieder von vorne los. Ich hoffe sie können mir in der Klinik weiterhelfen. Hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen.

Nadine

363) satjam aus Niedersachsen schrieb am 28.April 2002 um 21:34 Uhr:

Hallo ihr auch Betroffenen,
ich habe seit ungefähr 15 Jahren mit Ängsten zu Kämpfen. Irgendwann kamen auch Depressionen hinzu. Ich habe einige, auch sehr anerkannte Therapien gemacht, die leider gar nichts geholfen haben. Sie haben mir nur bei der Ursachenforschung, nicht aber bei der Symptombewältigung geholfen. Seit 7 Jahren nehme ich nun schon Seroxat. Mit diesem Medikament habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Ich habe keine Probleme mit Nebenwirkungen und kann eigentlich sehr gut leben. Die Ängste sind natürlich nicht weg, aber ich kann besser mit ihnen umgehen. Jetzt habe ich ein großes Problem. Ich bin schwanger (14.Woche), hab Seroxat in der 3.Woche abgesetzt. Seitdem geht es rapide mit mir bergab, so daß ich seit 1 Woche das Medikament wieder einnehme. Wer kann mir von Erfahrungen mit Seroxat in der Schwangerschaft berichten?

362) Deanna aus Frankfurt/Main schrieb am 28.April 2002 um 10:40 Uhr:

Hallo zusammen,

ich leide seit meinem 20. Lebensjahr unter Depressionen (bin jetzt 32). Allerdings ist es damals niemandem (mir auch nicht) aufgefallen. Mit 27 nach beginn des Studiums bekam ich eine ziemlich heftige Depression. Ich fühlte mich schlapp, hundeelend, mir war schwindelig, der Kopf war schwer und die Hände zitterten. Ich bekam gar nichts mehr auf die Reihe und fing fast an zu verwahrlosen. Meine Wohnung sah aus wie eine Müllhalde. Ein Arzt verschrieb mir dann Dogmatil, was überhaupt nicht wirkte und wohl eher gegen Altersdepressionen ist. Ein Neurologe gab mir dann Tagonis (Paroxetin). Das Medikament wirkte super nach 14 Tagen ging es mir schon deutlich besser. Nach drei Mon. konnte ich das AD absetzen. Seitdem habe ich zwei sehr depressive Phasen gehabt und nahm/nehme dann immer wieder Tagonis (so auch jetzt). Nebenwirkungen verspüre ich zum Glück keine, außer dass mir Anfangs die Hände ein wenig zittern. Seit gut einem Jahr mache ich eine Therapie, die zwar sehr gut ist, aber gegen depressive Episoden auch nicht hilft. Ich habe das Tagonis noch nie länger als 6 Monate am Stück genommen. Jetzt meinte der Arzt, ich solle drei Monate 20 mg nehmen und dann auf 10 mg reduzieren und diese Dosis mehrere Jahre einnehmen. Finde ich ganz schön heftig, mehrere Jahre AD zu nehmen. Wie ist dass denn dann mit den Leberwerten? Hat da jemand Erfahrung? Allen Betroffenen wünsche ich viel Kraft und Durchhaltevermögen. Deanna

361) Dagmar aus Lüdinghausen/NRW schrieb am 27.April 2002 um 17:28 Uhr:

Sorry, meine E-Mail Adresse ist Dagmar_Jochheim@yahoo.de

360) Dagmar aus Lüdinghausen/NRW schrieb am 27.April 2002 um 17:26 Uhr:

Hallo an alle!
Ich suche den Kontakt zu andere depressiv ängstlichen Erkrankten, die sich gerne mit mir austauschen möchten. Ich bin 23 Jahre alt und bin seit ca. 3 Jahren depressiv (mal mehr mal weniger) War 7 wochen in einer Akutpsychatrie in Dülmen, und 11 Wochen in einer Tagesklinik. Das hat mir geholfen, seitdem bin ich in ambulanter Therapie. Nehme wieder Medikamente (morgens Fluoxetin und abends promethazin neuraxpharm). Soll jetzt wieder in eine Klinik gehen, da es momentan wieder ganz akut ist. In meiner Freizeit spiele ich gerne Querflöte in einem Orchester, das lenkt mich ab. Höre jetzt immer wieder Stimmen und kann die nicht zuordnen. Es gibt keine Stimmen, aber warum höre ich sie dann? Wäre froh, wenn sich jemand bei mir meldet, brauche momentan einen Austausch.... Meine E-Mail Adresse ist ja dabei. Danke schonmal im Voraus

Dagmar

359) Protagonist aus FFM schrieb am 27.April 2002 um 01:11 Uhr:

Hallo Stefanie,

die Beschwerden die Du beschreibst wie Schwindel,Ohnmachstgefühle die Du beschreibst kenn ich nur zu gut.
Auch das man einfach nicht mehr kann. Aber Du kannst Dir sicher sein das Du das schafffen wirst!!! Eine Therapie
hilft leider nicht sofort. Es kann Monate dauern bis da ein Erfolg zu spüren ist.
Ich habe mich sehr lange gegen eine Medikamentöse Behandlung gewehrt, dann es doch mal probiert. Zunächst bekam ich
Benzodiazepan, die mich allerdings sehr rühig stellten. Da hier ein hohen Abhänigkeitpotenzial besteht, bin ich nach
2 Monaten auf Paroxat umgestiegen. Was zwar zuerst in die Symtome verschlimmerte, aber nach 3 Wochen wurden es erheblich
besser. Es gilt also die wirklich sehr harte Zeit am Anfang zu überstehen. Inzwischen habe ich jeden Monat ein paar mehr
Tage an denen es mir wieder gut geht. Was Dir persönlich am besten hilft solltest Du aber mit einem Arzt Deines Vertrauens
klären! Jeder Mensch ist nun mal anders. Ich habe auch einige ausprobieren müssen, bis ich einen fand der überhaupt richtig
verstand was los ist und mich nicht gleich völlig mit Medikamenten zuwerfen wollte. Bei Fragen helfe ich gerne weiter.
Ich würde mich auch über Kontakt zu anderen "Betroffenen" freuen, da sich hier im Gegensatz zu anderen Foren im Internet
so wie es mir erscheint sehr positiv eingestellte Menschen Informationen austauschen und Bekanntschaften pflegen!

Gruesse

Der Protagonist

358) Gosia aus Saarland schrieb am 24.April 2002 um 15:35 Uhr:

Hallo Ralf,

du kannst gerne schreiben an :

gosiaS73@gmx.de

Ich werde mich freuen etwas von Dir zu hören

ciau

Gosia

357) ralf aus frankfurt schrieb am 23.April 2002 um 22:43 Uhr:

Hallo Gosia !
Schön das Du dich wieder mal meldest.
Ich habe gedacht Du bist nur noch am Studieren ( Stress pur ) !!
Toll das Du Deine Scheine gepackt hast.
Wir können uns gern über E-Mail austauschen, wie lautet Deine
Mail Adresse ?

Ich schaue morgen wieder vorbei,
Bis dann + schöne Grüße,
RALF

356) Peter aus NRW schrieb am 23.April 2002 um 22:24 Uhr:

22. tag moclobemid ( aurorix ) mit 300 mg. wirkung hat sich eingepegelt. bin recht zufrieden damit.
verspüre keine nebenwirkungen. kann aber nahezu alles machen. hervorragend !

ich wünsche euch allen viel kraft und lebensmut !!!

355) Gosia aus Saarland schrieb am 23.April 2002 um 22:14 Uhr:

Noch mal hallo,

Ralf...ich habe etwas vergessen. Mein Name kommt aus Polen und dazu bin eine Polin.

warte auf deine Antwort

Gruß

G.

354) Gosia aus Saarland schrieb am 23.April 2002 um 22:08 Uhr:

Hallo an Alle !

...und besonders an Ralf.

Bin wieder da. Seit 2 Monaten habe mich nicht mehr gemeldet. Ich kriegte keinen ordentlichen Satz zusammen. Aber vielleicht fange ich von vorne an. Ich leide seit Ewigkeiten an wiederkehrenden Depressionen, Panikattacken zB beim Autofahren. Im Feb dieses Jahres habe meine ganze Mut bekommen und besuchte einen Facharzt. Ich bekam direkt Paroxat und zwar 20 mg( 1 Tablette). Die Nebenwirkungen waren ziemlich heftig. Wie heftig ist mir erst jetzt klar geworden nachdem es mir seit einigen Tagen besser geht. In der Zeit musste ich lernen und Klausuren schreiben. Mir ist bis jetzt nicht klar wie ich sie alle bestehen konnte. Ihr kennt alle dieses schreckliches Zittern, Benommenheit, innere Unruhe, die Konzentrationsschwäche, heftige Schweißausbrüche in der Nacht, intensives Träumen etc. Ich konnte das ganze kaum aushalten, versuchte mich jeden Tag mit ne Flasche Wein zu betäuben. Ich spürte außer Nebenwirkungen keine Wirkungen von der Medizin. Die Ärztin hatte mir empohlen die Dossis auf 2 Tabletten zu erhöhen(dh. 40 mg)Ich nahm nur 1 mal 2 Tab, das hat mir gereicht ! Ich habe dazu eure Berichte gelesen und bekam richtig Panik ! Ich meine, Ihr nimmt meistens >> nur<< 10 mg von Paroxat und ich sollte 40 mg nehmen !? Es hat mich richtig erschrocken. Ich entschied mich für 30 mg auszuprobieren. Es folgten 3 schwere Wochen ! Die Nebenwirkungen sind zurückgekommen und zwar, als ich die gar nicht brauchte. Ich war auf einer längst bezahlten Studentenreise im Berlin. Keiner wusste von meiner Kranheit, aber manchmal konnte ich die Nebenwirkungen nicht verbergen. Die sind komischerweise immer sehr intensiv nachmittags aufgetreten. Beim Essen, Kaffee trinken. Es war mir so peinlich...Nun egal, die Reise war trotztdem schön, da ich mich nicht unterkriegen wollte. Erst seit einigen Tagen geht es mir besser. Das Zittern ist weg, ich esse wieder(hoffentlich nicht zu viel !), hab öfter gute Laune, kann wieder die Menschen um mich herum ertragen sogar manche mögen. Ich denke es geht wieder aufwärts ! Also, an alle, Geduld, viel Geduld muss man haben. Depressionen etc sind leider keine Krankheiten, die nach 2 Wochen verschfinden. Ich denke, die Pillen sind nicht die Lösung unserer Probleme, eher eine Hilfe um überhaupt die Kraft und Energie wieder zu finden, die Probleme lösen zu wollen. Also bei mir ist es jedenfalls so. Ich denke so langsam, sehe ich die Ursachen der Depressionen. Bisher hatte ich für all das Böse in der Welt, mich selber beschuldigt. So, als wäre ich die größte Unkraut auf dieser Erde (in meinen Augen) und gleichzeitig für einige die schönste Blume. Die Blume in mir selbst, hatte ich nie gesehen. Ich versuche zur Zeit sie zu finden. Ein venig Egoismus, ein venig Mut, Selbstvertrauen und Glaube. Man muss aber daran arbeiten. Es ist nicht einfach sich selbst mögen zu lernen. Oh..ich erzähle euch heute viel Quatsch, oder vielleicht doch nicht...ich weiss nicht, was ich weiss Paroxat hat mir geholfen. Ich habe nicht mehr das Bedürfnis mich selbst zu bestraffen. Das ist doch was, oder ?
Also, verliere bitte nicht die Hoffnung, dass es eines Tages besser geht !!! Und der Frühling kommt mit all den sprudelnden Leben !

An Dich Ralf !

Wie geht es Dir ? Ich würde gerne etwas von Dir hören. Vielleicht magst Du Dich bei mir per mail melden ?

Grüsse

Gosia

353) Stefanie aus Harz schrieb am 23.April 2002 um 20:01 Uhr:

Hallo,
mache gerade eine Therapie. Habe das Gefühl das es überhaupt nichts bringt. Habe starke Abwehsympthome wie 24 std. am Tag Schwindel, Ohnmachtsgefühle u.s.w. Bekomme gar keine Medikamente. Halte es aber nicht mehr aus!!! Kann mir jemand ein Medikament bei starken Abwehrsympthomen empfehlen? Gibt es noch andere möglichkeiten als Antidepressiva? Lieben Gruß Steffi

352) Ingeborg aus Stuttgart schrieb am 23.April 2002 um 10:53 Uhr:

Hallo ihr Alle!Leide seit fast einem Jahr an Ängsten und Angstattaken.Medikamente z.z.Stangyl100 undRemergil30mg.Es ging eine Weile ganz gut,jetzt wieder ein Rückfall.Bin grade ganz schön am Boden.Habe schon Angst aus dem Haus zu gehen.Wer kann mich wieder ein wenig aufmuntern?

351) Peter aus Bayern schrieb am 21.April 2002 um 21:38 Uhr:

Hallo,
bei mir ist es nun soweit und ich beginne in Absprache mit meinem Doc. mit dem Ausschleichen von Paroxat, wie ich es ja im Beitrag Nr. 252 bereits angekündigt habe. Seit ca. 1-2 Wochen habe ich von 1 1/2 Tabl. auf 1 1/2 und 1 Tabl. im Wechsel reduziert. Bisher keine Nebenwirkungen spürbar. Werde bei der nächsten Dosis-Reduzierung wieder berichten!

Gruß an alle
Peter

350) peter aus nrw schrieb am 15.April 2002 um 21:49 Uhr:

11.tag mit 300 mg moclobemid tgl.

die ersten 3 bis 5 tage sehr gut. letzten tage das gefühl, daß die wirkung abbaut.
vielleicht erhöhen auf 450 oder 600 mg ?

grüße an alle

349) peter aus nrw schrieb am 13.April 2002 um 10:45 Uhr:

aristokrates@gmx.li

348) peter aus nrw schrieb am 13.April 2002 um 10:44 Uhr:

hi bechtl,
mail mich mal an ! ich will dir was zuschicken ( mail ). deine addy kommt so nämlich nicht an. grüße
peter

347) bechtl aus regensburg schrieb am 12.April 2002 um 14:49 Uhr:

hallo zusammen!
seit 2 wochen nehme ich nun paroxat ein und hab mir gedacht schau mal ins net was andere dazu sagen und bin daher auf diese seite gestossen. zu meiner geschichte: ich bin trockener alkoholiker und hab sonst auch alle möglichen drogen konsumiert. bin seit 4 jahren trocken und die angst und panikattacken zwangen mich dazu wieder rückfällig zu werden. bin totalm ausgerastet und wollte meine eltern und mich selbst töten. nahc einem kurzem gespräch mit meinem neurologen verschrieb er mir paroxat, das ich eigentlich recht gut vertrage bis auf nächtliche schweißausbrüche und ständige schläfrigkeit. ich leide unter einer sozialen phobie, d.h. in meinem fall habe ich angst alle und jeder hat etwas gegen mich was zu völliger apathie führt. in diesen momenten kann ich mich auf gar nichts bkonzentrieren , in meinem kopf laufen dauernd irgendwelche filme ab, die mir einreden alle wollten mich betrügen und alle hätten eine abneigung gegen mich. eigentlich wirkt das medikament sehr gut die panikattacken und die seltsamen filme sind bis auf plötzliche ausbrüche, die dann aber sehr heftig sind vergangen. mein hauptproblem ist die ständige müdigkeit, fühle mich nach mindestens 12 h schlaf zwar sehr ausgeglichen doch schon nachmittags verspüre ich den drang zu schlafen. das größte problem das ich mit der medikation jedoch habe ist das seltsame gefühl, das ich in angstfreioen zeiten verspüre. es ist als hätte 8ch eine ecstasy tablette geschluckt. ein allmachtsgefühl befällt mich, ich halte mich für den schönsten und besten... sobald ich dann alleine bin geht wieder der alte "film "los. ich habe das gefühl alle welt ver*****t mich und ich selbst ver*****e mich da ich ja eigentlich ein nutzlosese und hässliches glied in der egsellschaft bin. ich fühle mich dann wieder völlig wertlos und von allen hintergangen, so daß ich mich frage ,ob eine flasche wodka denselben effekt hat wie paroxat(allmachtsgefühl gefolgt von kater). im grunde bin ich überzeugt eine beziehung, d.h. eine person ,die mich liebt könnte alle probleme lösen, doch sagt mir die therapeutin ichn sei beziehungsunfähig bzw. wäre ich meiner partnerin sofort hörig-(aus eigener erfahrung kann ich sagen ich bin meiner ersten beziehung völlig verfallen, sobald ich sie nach vier jahren wiedersehe verfolgt sie mich sofort im traum, die so realistisch sind, daß ich nach dem aufwachen am liebsten aus dem fenster springen würde- nach einahme der tablette aber steigt in mir sofort wieder das bekannte gefühl der allmacht in mir auf, was sich in diesem fall darin aüßert, daß cih mir denke/einrede alles wäre gut und ich kann sie wiederhaben. so sitze ich nun am computer und frage mich ernstlich: hilft mir das zeug oder spiegelt es mir nur eine scheinwelt vor??eine scheinwelt, die ich auch durch den konsum von drogen erzeugen kann oder gibt mir eine droge sowohl wie paroxat einfach das, was sich selbstbewußtsein nennt?? ich könnte noch ewig weiterschreiben, doch möchte ich eventuelle reaktionen abwarten! ich bin für zuschriften sehr dankbar, da ich momentasn mitten im examen stehen und manchmal wirklich nicht mehr weiß , wo mir der kopf steht.
hat jemand erfahrungen mit der wechselwirkung von paroxat und cannabis- habe den cannabiskonsum seit einiger zeit vermieden, da die panikattacken anfänglich besser werden mit zunehmenden konsum sich verstärken und sich nach völliger "dichtheit"ein "paroxatzustand" einstellt.
danke für alle zuschriften!!!!

346) caro aus sachsen schrieb am 10.April 2002 um 18:10 Uhr:

www.panikattacken.de ist wirklich die beste seite die ich bis jetzt gefunden
habe.ich habe festgestellt,das einen viele seiten noch mehr runterziehen
als man schon ist,weil es den leuten dort so mies geht.diese seite finde
ich aufbauend.danke für den tip peter!

345) peter aus nrw schrieb am 9.April 2002 um 13:32 Uhr:

eine super adresse für pharmakologische therpaie und über ängste, depressionen etc. ist meines erachtens :

www.panikattacken.at

344) peter aus nrw schrieb am 9.April 2002 um 13:30 Uhr:

hallo Marco !

Seroxat ( paroxetin ) und aurorix ( moclobemid ) sollen beide für soziale phobie verbunden mit depression geeignet sein.

paroxetin soll die potentere stoffgruppe sein. allerdings auch die mit den größeren nebenwirkungen . außerdem soll paroxetin auch bei panikanfällen gut helfen, moclobemid eher weniger.

letzendlich heisst es ausprobieren, da auch jedes medikament bei jedem menschen anders wirkt.

ich selber habe aufgrund der nebenwirkungen für mich die entscheidung getroffen es erstmal mit aurorix zu probieren und wenn das nicht hilft dann das seroxat zu nehmen.

343) MaRcO aus Hamburg schrieb am 8.April 2002 um 12:40 Uhr:

zum Thema Paroxat: Ich nehme es jetzt seit 3 Wochen.
Anfangs mit 0,5 Tabletten (10mg) damit einigermaßen ertragbare Nebenwirkungen
wie dauernd benommen und müde und zu nichts mehr fähig.
diese stellten sich einigermaßen ein nach 2 Wochen und ich erhöhte die Dosis auf 1 Tablette (20mg)
damit lebe ich ganz gut nur dass noch keine Wirkung eingetreten ist.
jetzt hat mit der Arzt auch ein anders Medi verschrieben gleicher Wirkstoff (Paroxetin)
wegen dem Scheiss Arzneimittelgesetz jetzt bekomme ich eins von Ratiopharm.
Ich hab das Gefühl das wirkt anders also die nebenwirkungen sind wieder da...
scheiss zeugt...
aber jetzt möchte ich mal was von euch wissen und zwar ihr nehmt ja auch andere Medis was ich so mitbekommen habe so aurorix
das ist ja ein MAO-Hemmer ich weiss nicht ich kenne mich damit ja nicht so gut aus ist das
gut / besser als Seroxat??? ich habe Depressionen und Soziale Phobie und Angstatakken...

342) ingrid aus münchen schrieb am 5.April 2002 um 22:30 Uhr:

An Alle,
bin neu, heute zum ersten Mal hier
Wer hat Erfahrung mit Aponal oder Cypramil? Habe seit 4 Jahren Angst- und Panik. Will mich nicht unterkriegen lassen.

341) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 4.April 2002 um 13:46 Uhr:

An Alle,

ich hoffe es geht Euch gut. Bei schönem Wetter wie diesem geht es finde ich sowieso immer etwas besser. Ich wünsche allen einen schönen Tag und viel Kraft. Wir schaffen das!

Eure Nadine

340) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 4.April 2002 um 13:44 Uhr:

Hallo Andrea,

gerne gebe ich dir weitere Tipps im Bezug auf Antidepressiva und Schwangerschaft. Hoffe das es dir einigermassen gut geht. Mir geht es relativ gut. Habe zur Zeit eine heftige Angina mit Ohrenschmerzen. Die Angstzustände sind soweit o.k.. Vielleicht schreibst Du ja mal wieder.

Gruss Nadine

339) pedro aus Zürich schrieb am 3.April 2002 um 12:20 Uhr:

Hallo an Alle,
ich bin neu in diesem Forum und möchte Euch meine Geschichte erzählen. Vor 4 Jahren begann allles mit den Depressionen. Habe damals vom Arzt zuerst Aurorix, nacher Zoloft gekriegt. Hat alles über ein Jahr nichts geholfen. Mein Arzt hat mir dann Ludiomil verschrieben und innert 2 Tagen war ich wie neu geboren. Habe dies nach 6 Monaten auf anraten des Arztes langsam abgesetzt und fühlte mich immer gut.
Seit 8 Monaten lebe ich in einer anderen Stadt und vor 4 Monaten brachen die Depressionen plötzlich wieder aus.
Habe es wieder mit Ludiomil versucht aber erfolglos.Der Arzt hier hat mir Prozac und ein Beruhigungsmittel gegeben, hat aber nach 2 Monaten nichts bewirkt.
Neu hat mir der Arzt Seroxat und Xanax zur Beruhigung gegeben.
Ich kann allerdings die 20mg Seroxat Dosis nicht einnehmen sonst schlafe ich den ganzen Tag.
Habe deshalb eigenmächtig auf 10mg reduziert, so lässt es sich aushalten.
Ich denke manchmal auszuprobieren, Ludiomil für die Nacht und seroxat für den Tag einzunehmen.
Hat jemand Erfahrung mit diesem "Cocktail". Oder hat jemand einen besseren Vorschlag (Erfahrung)
Ich wohne in einem Land, wo alles ohne Rezept erhältlich ist.

Kopf hoch an Alle

338) Caro aus Dtl schrieb am 3.April 2002 um 09:21 Uhr:

Hallo alle1nehme jetzt seit einer woche aurorix gegen meine plötzlich
wieder sehr stark aufgetretenen sozialen ängste und auch damit verbundene
depression.heute war der erste morgen wo ich nicht am liebsten tot sein
wollte.nehme aber auch noch ein beruhigungsmittel dazu,weil ich aus der.
asngstschiene nicht mehr rauskam.fange eine verhaltenstheraphie an.dauert mir aber alles zu lange.habe jetzt noch mit einer angstambulanz telefoniert.liebe grüße caro (komisch das ihr alle paroxtat oder seroxat kriegt!?

337) erie aus austria schrieb am 1.April 2002 um 21:29 Uhr:

Hallo alle! Ich hatte einen Fehler in meiner E-Mail-Adresse, vielleicht hat mir deshalb keiner auf meine Frage geantwortet! Hier möchte ich sie noch einmal wiederholen: Kann mir jemand seine Erfahrungen nach dem Absetzen berichten??
Liebe Grüße Erie

336) Peter aus nrw schrieb am 31.März 2002 um 11:07 Uhr:

7. tag mit 150 mg moclobemid ( aurorix ).
weniger unruhe und angetriebensein.
leichte antidepressive wirkung ( kann auch einbildung sein *g )

ansonsten keine nebenwirkungen

grüße an alle !

335) Jens aus HB schrieb am 30.März 2002 um 14:58 Uhr:

Hi, MaRcO

Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es Dir jetzt geht.
Damals habe ich nach 1 Woche von 10 mg auf 20 mg ( sprich 1 Tabl.) erhöht.
Die Nebenwirkungen waren sehr heftig. Nächtliche Schweisausbrüche, wilde Träume, und am Tage kam es mir vor, als wenn ich
eine Flasche Whiskey intus hatte.
Ich glaube, so nach 2-3 Wochen habe ich aufgrund dessen wieder auf 10 mg reduziert.
Von da her ist Deine Einstellung, erst zu erhöhen, wenn die Nebenwirkungen weg sind völlig richtig.
Habe hier auch schon gelesen, das in vielen Fällen 10 mg völlig ausreichen.
Ich glaubre so nach 4 - 6 Wochen waren die Nebenwirkungen ( Schwindel, Benommenheit etc: ) so nach und nach ganz verschwunden.
Das mag aber bei jedem etwas verschieden sein,
Eine wirkliche Besserung der Depression und der Angstgefühle stellte sich so Schrit für Schritt nach 3 - 4 Monaten ein.
Vor 3 Jahren bestimmten Depressionen und Angst 24 h am Tag mein Leben. Hinzu kamen alle möglichen Phobien, konnte das Haus nich mehr verlassen, nicht mehr über die Strasse gehen, und und und...
Heute muss ich sagen, dass ich mit Hilfe von 10 mg Seroxat/ Paroxat die Angst Monat für Monat immer mehr vergessen habe.
Und somit war wieder mehr Platz für die schönen Dinge des Lebens.
Musste mich aber auch wieder den Dingen stellen, die ich vermieden habe. Schritt für Schritt habe ich mir das Leben zurückerobert.
Das war kein leichter Weg, aber es ist zu schaffen.
Heute bin ich froh wieder ohne Angst zu leben. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Nehme wohl immer noch 10 mg. Aber die letzte Panikattacke ist über 2 / 1/2 Jahre her.
Ich hoffe, dass ich Dir ein bisschen Mut machen konnte.
Du wirst es schaffen.
Viele Grüsse an Dich und alle anderen hier im Gb. wünscht Jens.

334) MaRcO aus Hamburg schrieb am 29.März 2002 um 22:35 Uhr:

@ 328) Jens
Hi hast du die Dosis auch erhöt oder bist du bei 10Mg geblieben???
wie lange hat es denn gedauert bis es wirkt so in etwa...
ok ich weiss ich muss Geduld haben aber mein Leben ist ist auf
dem tiefstpunkt und ich brauche echt jetzt Hilfe...
Ich nehme jetzt Paroxat seit fast 2 Wochen hoffe es wirkt bald...
ich überlege ja ob ich nicht auf 20Mg erhöhe aber ich wollte warten bis die
Nebenwirkungen weg sind.
Gruß MaRcO

333) Andrea aus Linz Österreich schrieb am 28.März 2002 um 09:41 Uhr:

Liebe Nadin!

Danke für deine Antwort. Ist ja mal was
eher positiveres - freut mich zu hören das es deinem
wonneproppen gut geht! hast du auch nicht stillen können?
würd mich freuen wenn du mir mal wieder schreibst - hätte soviele fragen!
wenn es dich nicht stört!
ganz liebe grüße an alle - wir packen das!!!!!
Andrea

332) erie aus Austria schrieb am 27.März 2002 um 08:25 Uhr:

Es wäre mir eine wirklich große Hilfe,wenn mir jemand über seine Erfahrungen NACH dem Absetzen schreiben könnte!! Wie lange dauert es bis sich alles wieder beruhigt hat? Ganz liebe Grüße an alle Betroffenen
Erie

331) erie aus Austria schrieb am 27.März 2002 um 08:21 Uhr:

Hallo! Ich hab nach einer Phase des Ausschleichens (seit Dez 2001 und Einahme seit Mai 2001)seit 14 Tagen ganz damit aufgehört. Das Absetzen war ein Horror, den ich nicht mehr erleben möchte!!! Unmenschlich, obwohl ich von einer halben auf ein viertel, ein achtel und einige " Brösel" abegesetzt habe!! Nun nach zwei Wochen ohne Seroxat, habe ich noch immer Probleme mit Schwindel und diesen komischen Elektroschocks, bin neugierig wie lange das noch dauert. Hat da jemand Erfahrung????
Mir wurde dieses Medikament nach einigen Operationen in einem sehr kurzem Zeitraum verschrieben- als schmerdistanzierend, es hat gehofen, ja, sehr gut, nur wurde ich mit der Zeit sehr "gleichförmig" auf seelischer und "unförmig auf körperlicher Ebene. Also, auch nicht das Wahre.Ich versuche jetztmeine chron. Schmerzen udn die damit dazugehöreden Depressionen anders in den Griff zu bekommen.

330) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 26.März 2002 um 12:51 Uhr:

Hallo Chris,

mir geht es soweit ganz gut bis auf einen grippalen infekt. aber den hat zur zeit die ganze familie. was hast du denn eigentlich für ein geschäft wenn ich fragen darf? bei mir kommen auch hin und wiede trotz der medikamente vereinzelte panikattacken. aber ich komme momentan ganz gut damit zurecht. der schwindel, der kopfdruck und das zittern sind die anfänglichen begleiterscheinungen vom seroxat, die auftreten können aber nicht müssen. du wirst sehen in ein paar wochen geht es dir wieder richtig gut. muss leider auch schon wieder schluss machen. bis bald! wir schaffen das!

Nadine

329) chris aus bamberg schrieb am 26.März 2002 um 06:43 Uhr:

hallo nadine,
wie geht es dir?bis gestern gings bergauf bei mir.war gestern,den ganzen tag ziemlich nervös,kopfdruck,schwindlig,zittrig usw..gestern abend dann panikattacke und total depressiv.im moment ist mir"nur"schwindlig.mal sehen,was der tag heut bringt.ich hatte gestern allerdings viel stress im job.vielleicht hangt die attacke damit zusammen.ich dachte immer,das macht mir nichts aus.na ja,man lernt immer dazu.ich habe seit eineinhalb jahren,mein eigenes geschäft.das ist stress pur.es läuft total gut an.aber es dauert noch einige zeit,bis es gewinn abwirft.aber es macht total spass und ich will auf jeden fall weitermachen.ich laß mich nicht von der krankheit,unterkriegen.mein mann steht voll hinter mir,das hilft mir total.wie gings dir seit letzter woche?muß jetzt schluß machen.allen einen schönen tag.
liebe grüße an alle chris

328) Jens aus HB schrieb am 25.März 2002 um 15:00 Uhr:

Hi MaRco

Ging mir am Anfang genauso, mit 10 mg Seroxat, Benommenheit, komische Wahrnehmung, und das Gefühl als wenn ich unter Drogen stehe.
Das war ganz schön heftig.
Nach einigen Wochen waren diese Nebenwirkungen aber ganz verschwunden.
Heute nach 3 Jahren , nehme ich immer noch 10 mg Seroxat, und es geht mir sehr gut damit.
Hätte ich blos schon eher Seroxat bekommen, dann hätte ich nicht durch diese ganze Hölle gehen müssen.
Egal, heute bin ich dankbar, dass ich wieder gesund bin.
Versuche durchzuhalten, es wird.
Gruss an alle Jens

327) caro aus Deutschland schrieb am 25.März 2002 um 11:45 Uhr:

Hallo!Leide seit ca.2 Wochen an immer stärkeren Aengsten.Mußte mich
am Freitag deswegen krankschreiben lassen.Habe jetzt panische Angst vor der Arbeit.

326) Ralf aus Frankfurt schrieb am 25.März 2002 um 11:31 Uhr:

Hallo Gosia !

Das letzte Mal warst Du am 10. März
im Forum. Melde dich doch wieder mal !
Mir geht es zur zeit ganz gut; ich hoffe Du
nimmst Dir auch etwas Zeit für Dich. Mache Dich
mit Deinem Studium nicht kaputt !
Ich freue mich, wenn Du Dich meldest.

Gute Zeit,
RALF

325) MaRcO aus Hamburg schrieb am 25.März 2002 um 00:58 Uhr:

Hi bin jetzt neu in diesem Forum und wollte mal ein oft angesprochenes Thema wieder aufnehmen was ich finde ist hier bissl untergegangen und zwar ist es das Paroxat, Seroxat (behandlung von Angst, Panikstörungen und Soziale Phobie) ist ja der Gleiche wirkstoff...
ich wollte mal wissen ob ihr das kennt/erfahrungen damit gemacht habt?
Ich nehme es seit knapp ner woche täglich ne halbe und mir geht es scheisse...klar wirkung tritt erst nach paar wochen ein aber die Nebenwirkungen sich echt übel.
Dazu zählen z.B. diese Benommenheit und so eine ganz Komische Wahrnehmung habe das Gefühl ich bin voll auf Drogen als ob sich jemand in mein Gehirn gehackt hat und dort derbe am zerstören ist...
klingt alles voll absurd aber so fühle ich mich im moment echt...
voll scheisse...

Also wäre cool wenn wir mal bisschen drüben quatschen können

324) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 24.März 2002 um 20:44 Uhr:

Hallo Andrea,

ich kann Dir die freudige Mitteilung machen, dass ich trotz Antidepressiva einen kerngesunden Sohn am 3.8.2000 zur Welt gebracht habe. Ich hatte die AD in der fünften Schwangerschaftswoche abgesetzt und musste dann in der 24. Woche wieder anfangen, da die Panikattacken wieder so massiv waren, das ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ausserdem hat mein Kind in mir während der Attacke ganz heftig gestrampelt. Er hat also deutlich gespürt, wenn ich Angst hatte. Ich und mein Mann hatten natürlich auch bedenken, aber wenn ich die Tabletten nicht wieder genommen hätte, wäre mein Kind vielleicht mit einem psychischen Problem auf die Welt gekommen, und das wollte ich ihm nicht unbedingt schon in die Wiege legen. Es fehlt ihm absolut nichts. Das einzige was nach der Geburt war, war das, dass er sehr viel geschlafen hat. Das ist aber auch von Vorteil. Denn du brauchst den Schlaf im Anfang auch. Wir mussten ihn zu seinen Mahlzeiten alle vier Stunden wecken, aber das war das kleinste Problem. Bis allerdings der Wirkstoff vom AD aus seinem bzw. auch aus unseren Körpern raus ist, vergeht in etwa ein halbes Jahr. Bei meinem Sohn war es so, dass er dann erst so richtig aktiv geworden ist. Das muss aber nicht heissen, dass das bei Dir dann auch so wäre. Ich kann nur sagen, das es meinem Wonneproppen nicht geschadet hat, aber du solltest auf alle Fälle mit Deinem Arzt darüber sprechen. Mein Sohn fing erst mir 13 Monaten zu krabbeln und mit 19 Monaten zu laufen an. Die Ärtze meinen aber dass das nicht an den Tabletten gelegen hat, sondern das er halt ein gemütlicher Kerl ist. Er hat definitiv keine bleibenden Schäden davongetragen und psychisch gesehen geht es ihm hervorragend. Allen Mitstreitern wünsche ich viel Kraft! Wir schaffen das!!! Bis bald!

Nadine

323) Andrea aus Österreich schrieb am 24.März 2002 um 12:54 Uhr:

Hallo Ihr Lieben!
Da wir ja anscheinend alle so ziemlich das gleiche Problem haben
- fühle ich mich gleich viel besser!
Mir gehts zur Zeit sehr gut - hab auch schon alles möglichen
Medikamente durch auroix, xanor, seropram, tresleen, floxyfral...)
zur zeit nehme ich seropram - geht mir gut dabei!
bin jetzt schon seit tagen im internet unterwegs um antworten zu dem
thema "antidepressiva in der schwangerschaft" zu finden - na ja gibt es
nicht all zu viel - meine bitte an euch vielleicht hat jemand von euch
erfahrung damit oder kennt jemanden der schwanger geworden ist mit antidep.
ist mir sehr wichtig - möchten unbedingt ein kind!
würd mich freuen was zu erfahren!!!
liebe grüße an alle - und wir schaffen das schon!!!
Andrea

322) peter aus arsistokrates@gmx.li schrieb am 24.März 2002 um 12:38 Uhr:

moin leute,

10. tag mit 75 mg moclobemid ( aurorix ). aktivitätsdrang bis hibbelig. sonst noch nix.
erhöhe auf 150 mg.

grüße an alle

321) Michaela aus Österreich schrieb am 22.März 2002 um 13:33 Uhr:

Hallo Cosima!
Hallo Kira!

Da es vielleicht ein bißchen beruhigend ist, zu wissen,
daß es Menschen gibt, denen es genauso geht, wollte
ich Euch mitteilen, daß ich auch in der 20. SSW wieder
mit dem Antidepressivum beginnen mußte, weil es mir
psychisch wieder sehr schlecht ging. Mittlerweile nehme
ich wieder 3 Wochen Fluctine und merke, es geht wieder
aufwärts. Man hofft allerdings, daß das dem Nachwuchs
nicht schadet. Wie geht es Euch mittlerweile? Vielleicht
schreibt ihr mir.

Gruß Michaela

320) Julia Sand aus Saarland schrieb am 22.März 2002 um 13:20 Uhr:

Hallo!
Ich nehme seit 2Jahren Seroxat.Am Anfang hab ich noch Doxepin dazu genommen. Habe dadurch aber innerhalb von 1Woche 10kg zugenommen.Ich war 20 und war es immer gewohnt dünn zu sein.Durch die Gewichtzunahme hab ich wieder gelitten.Also hab ich Doxepin abgesetzt weil mein Arzt sagte das dies der Übeltäter sei.Zu meiner Freude hab ich sofort 6kg abgenommen.Hab danach nur noch 1/2tablette Seroxat genommen und es ging mir eigentlich recht gut.Doch jetzt vor zwei Wochen hab ich Seroxat wieder auf 1Tablette erhöht, weil meine Angst und mein Kopfkino wieder zu schlimm wurden.Ich fühlte mich sofort wieder wohl. Vertrage Seroxat super gut. Doch ein Nachteil gibt es wieder. Ich habe wieder 4kg zugenommen und das in 2Wochen. Ich weiß echt nicht was ich machen soll. Ich habe Angst noch mehr zuzunehmen aber ich möchte auch nicht das es mir wieder schlecht geht.Ich hab jetzt von Fluoxetin gehört. Da soll man davon abnehmen. Hat jemand Erfahrung damit? Tschüß Julia

319) Nadine Miriam aus Ostsee schrieb am 22.März 2002 um 12:26 Uhr:

Hallöchen!
Auch ich habe Panikattacken, erst seit einigen Wochen.
Nehme seit kurzem Paroxat und mir wird davon schlecht! Gibt sich das wieder?
Fühle mich mit diesen Attacken völlig überfordert.
Habe vor zwei Jahren eine Drogentherapie gemacht, und dachte eigentlich, ich hätte mit meinen Problemen umzugehen gelernt...bin seitdem clean und im Grunde läuft alles.
Weiß seitdem allerdings, daß ich unter Beziehungsabhängigkeit und starken Verlustängsten leide, außerdem habe ich Kontrollzwang.
Hat jemand Erfahrung damit?

Grüssis, Nadine

318) Peter aus aristokrates@gmx.li schrieb am 21.März 2002 um 22:00 Uhr:

nehme seit einer woche aurorix ( mao-hemmer ) bei sozialer phobie.

soll mit 75 mg täglich anfangen, nach 10 tagen auf 15, nach 10 tagen auf 300.

merke bisher unruhe.


berichte euch weiter.

peter

317) Sirius aus D schrieb am 21.März 2002 um 15:21 Uhr:

Hallo XXX aus Österreich!

Vielen Dank für Deinen Eintrag.
Jeder der sich hier einträgt braucht in keinster Weise seine wahre Identität oder seinen Standort mitzuteilen.
Das ist also völlig in Ordnung so.
Viele liebe Grüsse an Dich und alle anderen
wünscht Sirius

316) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 18.März 2002 um 21:06 Uhr:

Hi Chris,

sorry, dass ich dachte Du seist ein Mann. Nimm es mir bitte nicht übel. Ich bin froh das es dir wieder besser geht. Mir geht es heute relativ gut. Die Umstellung auf das Medikament Cipramil läuft ganz gut. Vielleicht können wir ja mal im Chat chatten. Bei mir ist es gegen 21.00 Abends am Besten. Da liegt mein Sohnemann im Bett und ich habe Zeit. Vielleicht bis bald. Haltet alle die Ohren steiff. Bis bald.

Nadine

315) xxx aus Österreich schrieb am 18.März 2002 um 18:52 Uhr:

Ich möchte gerne anonym bleiben. ich habe vor 1 Woche Seroxat abgesetzt. Die Ausschleichung erfolgte relativ rasch. Nachdem ich 3 Monate lang täglich eine Tablette Seroxat 20 mg eingenommen habe, 4 Tage eine halbe. In den letzten 11 Tagen, an denen ich Seroxat genommen habe, habe ich mit täglich einer Kapsel Effectin ER 75 mg begonnen. Im Großen und Ganzen guter Übergang. Allerdings empfinde ich seit dem Absetzen von Seroxat ein "Vibrieren" Körper. Nicht dramatisch, aber unangenehm. Auch spüre ich eine gewisse Spannung im Körper. Verzeihen Sie die Anonymität.

314) chris aus bamberg schrieb am 18.März 2002 um 13:30 Uhr:

hallo nadine
vielen dank,für deine antwort.ich bin übrigens weiblich,aber egal.heute ist es nicht ganz so schlimm,wie gestern.nehme die erhöhte dosis seroxat jetzt 5 tage.vielleicht gehts langsam aufwärts.ich werde natürlich nicht aufgeben,aber manchmal ist es so schwer durchzuhalten.besonders wenn die depressionen dazukommen.ich bin einfach auch noch geschockt,das der ganze mist überhaupt wieder kam.ich dachte durch seroxat bin ich davor "geschützt".mein arzt sagt aber das ist ganz normal,das solche phasen auftreten.der hat leicht reden!ich bin gerade dabei mich mit den tatsachen abzufinden.mir ging es,bis letzten mittwoch sehr gut und das wird auch wieder so sein.ich hab es etliche male geschafft!ich hab nur eine chance und das ist kämpfen und das werde ich tun.ich will nämlich leben.also nochmal vielen dank,ich schau bald wieder rein
liebe grüße chris

313) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 18.März 2002 um 10:44 Uhr:

Hallo Isabell,

werde gegen 11.15 mal in den Chat schauen. Die beste Zeit für mich in den Chat zu gehen ist um 21.00, da mein kleiner Sohn dann schläft.

Nadine

312) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 18.März 2002 um 10:36 Uhr:

Hallo Chris,

bitte, bitte nicht aufgeben. Es gibt immer einen Ausweg. Auch ich hatte die Phase das ich dachte es geht nicht mehr. Allerdings wollte ich mich trotz meiner Panikattacken nie umbringen. Das ist es nicht wert. Ich habe sie auch bereits seit meiner Kindheit, mit der Pupertät wurden sie dann noch schlimmer. Du darfst einfach nicht aufgeben. Du hast schliesslich ein Kind. Ich habe auch einen Sohn von 19 Monaten. Dein Kind und Deine Frau? brauchen Dich doch. Es geht immer irgendwie weiter. Du fragtest ob auf dieser Seite jemand Erfahrung hat mit dem Wiedereinstieg nach absetzen von Seroxat. Ich muss sagen, egal mit welcher Dosis man wieder einsteigt, die Wirkung tritt nach ca. vier Wochen ein. Und glaub mir sie wird wieder eintreten. Du musst aber auch wissen das Dein Zustand erstmal auch schlimmer werden kann. Du musst durchhalten!!!!!! Die Wirkung tritt ganz besimmt ein!!!! Ich habe schon mehrere Antidepressiva eingenommen. Vor einer Woche habe ich mit Cipramil angefangen. Mir geht es auch momentan mal so mal so, aber ich werde durchhalten. Ich werde das schaffen und Du auch. Lass alles was kommt, körperlich gesehen, lass es zu!!! Ich weiss das es nicht einfach ist, aber Du bist nicht alleine. Ganz wichtig ist, rede mit Deinen richtigen Freunden und Verwandten darüber. Sie werden für Dich da sein, wenn Du sie brauchst. Vielleicht kann mann sich auch mal hier im Chat abends verabreden. Also, halte durch. Und denk daran du bis stark genug um all das zu überwinden, denn du bist nicht allein.

Nadine

311) diana aus d schrieb am 18.März 2002 um 09:51 Uhr:

hallo,mir gehts ähnlich,habe lange zeit kein kontakt zu menschen gehabt wohl aus schüchternheit,es kamen depressionen und angstzustände dann nach regelmässiger einnahme von seroxat,hatte ich freunde kennengelernt und es ging mir gut,hatte aber jetzt lange seroxat abgesetzt und nun wieder,schüchternheit ängste mich zu blamieren einfach schlimm und depris,,nehme seit gestern wieder seroxat und hoffe da s bald alles wieder gut wird,wie sieht es aus hat es euch auch bei schlafstörungen geholfen??

310) chris aus bamberg schrieb am 17.März 2002 um 15:40 Uhr:

hallo leute,
ich habe schon lange nicht mehr auf dieser seite reingeschaut.eigentlich war das thema angst und deppression,für mich abgehakt.bin stark belastet,seit meiner pupertät.seit,fast drei jahren nehm ich seroxat und es ging stetig bergauf.ich hatte,bis auf eine halbe tablette reduziert und die wollte ich auch demnächst absetzen.OK,ich hatte probleme(kind eigenes geschäft),aber ich fühlte mich nie wirklich belastet.ich war eigentlich total happy.dann vor einer woche wurde ich zunehmend depressiver.dann am mittwoch,die panikattacke,es traf mich wie ein hammer.seitdem bin ich sehr unsicher,ängstlich und sehr depressiv.manchmal habe ich angst das,ich mir etwas antue.aber das will ich nicht.ich will leben,ich willnur nicht mehr durch diese hölle gehen.im moment nehm ich eine ganze seroxat und 40mg aponal,seit 4 tagen und ich fühl mich immer noch furchtbar.ich weiß es dauert lange,wenn man seroxat anfängt zu nehmen,bis eine wirkung eintritt.aber wie sieht es aus,wenn man reduziert und die dosis,wieder erhöht.hat jemand erfahrung damit.ich wäre dankbar,für jede antwort.ich habe nämmlich das gefühl,das ich nicht mehr viel kraft habe.
bis bald chris

309) samuel aus bremen schrieb am 16.März 2002 um 13:17 Uhr:

landeskrankenhaus wehnen bei oldenburg ol

308) Mattcody aus Niedersachsen schrieb am 15.März 2002 um 15:11 Uhr:

Hallo ich habe seit meiner Kindheit mit meiner Ansgt zu tun darum nehmen ich Ständig Cannabis damit geht es mir Zeitweise gut bis ich zuviel davon neheme und dann muß ich es wieder absetzen danach geht es mir richtig beschissen ich will eine Therapie machen habe aber schon soo viel schlechtes darüber gehört weiß auch nicht gibt es denn kein weg daraus? Medikamente finde ich total blöd dadurch wird mann nur abhängig und die wirkliche ursache bekämpfen sie nicht alsowenn jemand eine gute Thrapieform gefunden hat gibt mir doch bitte die anschrieft der Klinik am besten aus denn raum Bremen Niederschsen

307) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 15.März 2002 um 13:05 Uhr:

Hallo Isabell,

sorry, habe es leider nicht geschafft in den Chatroom zu kommen. Werde diese Wochenende auch nicht da sein. Bin erst wieder Sonntag Abende bzw. Montag wieder da. Wir werden schon noch aufeinandertreffen. Bis dahin wünsche ich allen ein schönes Wochenende. Haltet durch! Wir schaffen das!

Ciao Nadine

306) Isabell aus Deutschland schrieb am 14.März 2002 um 23:34 Uhr:

Hallo Nadine
Versuche am Freitag im Chat zusein
Ich nehme Seroxat schon seit 2 !2 Jahren bis jetzt sind meine Blutwerte gut
Aber auch ich möchte irgentwann ohne Medikamente auskommen,denn nur Medikamente kann nicht die Lösung sein
Vielleicht bis Morgen
IsaBELL

305) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 14.März 2002 um 07:06 Uhr:

Hallo Isabell,

habe mich über deine Nachricht sehr gefreut. Leider habe ich heute keine Zeit zwischen 11 und 12 im Chat zu sein. Muss zum Arzt und weiss noch nicht wann ich zurück komme. Lass uns doch am Freitag um dieselbe Uhrzeit chatten. Würde mich freuen. Bis bald. Allen wünsche ich einen schönen Tag und viel Kraft.

Eure Nadine

304) Isabell aus Deutschland schrieb am 13.März 2002 um 23:38 Uhr:

Hallo ihr alle
Wie geht es euch,ich bin wie immer voll im Stress,dadurch vergesse ich meine Ängste mal immer wieder
Ich fange ab April eine >Gespächtherapie an.
Nadine ich könnte vormittags mit dir chatten, vielleicht versuchen wir uns mal zutreffen.
Versuche Morgen zwischen 11 und 12 im Chat zusein
Ich wünsche euch allen erstmal alles Gute
Bis bald Isabell

303) Nadine aus Wol schrieb am 13.März 2002 um 22:28 Uhr:

Hallo nochmal,

war gerade im chat. Leider habe ich dor niemanden angetroffen. Vielleicht habe ich aber auch etwas falsch gemacht.Wie ich sehe hat mir noch keiner geantwortet. Macht nichts! Ich bin 26 Jahre alt, verheiratet und habe einen sohn mit 19 Monaten. Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich nun schon Panikattacken. Ich habe sehr lange versucht, d.h. bis vor vier Jahren damit irgendwie klarzukommen. Habe unter anderem schon 2 ambulante Therapien hinter mir (Gesprächstherapie) die mir leider nicht viel geholfen haben. Vor 4 Jahren ging es mir so schlecht das ich zur Neurologin ging die mir dann Anafranil 75 mg verschrieben hat. Das war eine ganz schöne Qual im Anfang aber ich habe durchgehalten und meine Panikattacken wurden sichtlich besser. Ein Jahr habe ich dieses trizyklische Antidepressiva in der Dosis 75 mg einmal am Tag genommen. Dann habe ich es langsam ausgeschlichen und war dann bei einer dosis von 25mg. Ging ich weiter runter kammen die Attacken schon nach kurzer Zeit wieder. Also bin ich bei dieser Dosis geblieben. Im Dez. 99 wurde ich dann schwanger. Ich setzte Anafranil in der 5. Woche ab musste aber in der 24. Woche wieder damit beginnen, da die Attacken wieder unerträglich wurden. Die Entscheidung war für mich und meinen Mann nicht einfach. Hätte ich das Medikament nicht genommen hätte unser Sohn psychische Schäden davontragen können. Ihr müsst wissen das während ich die Attacke hatte mein Sohn in mir wie wahnsinnig strampelte und ich gespürt habe das sich meine Angst auf ihn überträgt. Zu allem übel habe ich dann auch noch eine Schwangerschaftsvergiftung bekommen. Mein Sohn wurde in 37. Woche per Kaiserschnitt geholt. Es ging im Gott sei Dank gut. Er schlief im ersten halben Jahr zwar sehr viel, aber er hat durch das Medikament keine bleibenden Schäden davongetragen. Im März 2001 habe ich dann die Behandlung auf Seroxat umgestellt. Es ging mir gut. Seit ich seroxat nehme haben sich allerdings meine Leberwerte sehr verschlechtert und deshalb musste ich auf Cipramil jetzt umsteigen. Auch dieses Mittel (ich nehme es jetzt seit 6 Tagen) hilft mir. Es muss laut Arzt allerdings jetzt sein das ich das Medikament jetzt absetze. Ich weiss dann aber das die Attacken wieder kommen, deshalb habe ich eine Kur beantragt, die mir helfen soll mit den Attacken umzugehen, auch ohne Medikamente. Ich könnt Euch denken das ich ganz schön Angst vor dem Absetzen habe. Die Therapie/Kur ist beim erstenmal abgelehnt worden. Die Kassen wollen einem heute auch nichts mehr zahlen. Aber ich kämpfe weiter für eine kur und beantrage sie jetzt zum 2. Mal. Drückt mir die Daumen. Übrigens ist bei mir ein sehr niedriger Serotoninspiegel festgestellt worden trotz der Medikamente. Auch während der medikamentenlosen Phase in der Schwangerschaft war dieser niedrig. Mein Arzt vermutet jetzt einen Zusammenhang zwischen zu niedrigem Serotonin und Panikattacken. Die in der Klinik können mir da hoffentlich weiterhelfen. Hat einer von Euch auch schlechte Leberwerte in Verbindung mit dem Medikament Seroxat? Oder habt Ihr auch einen niedrigen Serotoninspiegel? Freue mich auf jegliche Art von Antwort, entweder hier im Gästebuch oder unter meiner E-mailadresse (Eintrag 13.März 10:01. Bis dahin!

Nadine

302) Nadine aus Wolfratshausen schrieb am 13.März 2002 um 10:01 Uhr:

Hallo,

heisse Nadine bin 26 Jahre alt und habe seit meinem 14. Lebensjahr Panikattacken. Werde seit 4 Jahren mit Antidepressiva behandelt und habe bereits mehrere Produkte ausprobiert. Würde mich freuen wenn mir jemand schreibt und mit mir unter meiner Email Adresse kontakt aufnimmt. Sie lautet: engel_din@yahoo.de. Schreibt als Betreff Rückantwort Panikattacken da ich diese Email dann auch sicher öffne. Ihr wisst schon das ich virenübergriffe auf unseren computer vermeiden möchte. Vielleicht bis bald. Eure Nadine

301) Ralf aus Frankfurt / Main schrieb am 12.März 2002 um 21:38 Uhr:

Hallo Gosia !
Schön, dass Du Dich wieder mal gemeldet hast. Mir geht es ähnlich, ich habe im Job viel Stress und nehme nun schon 8 Monate SEROXAT ein.
Auch mein Arzt meinte zu mir ich solle im Sommer mal an eine Psychotherapie denken, er wolle mir Adressen besorgen.
Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht, es gehört Überwindung dazu.
Ziel von mir ist es mittelfristig wieder ohne Tabletten zu leben.
Welche Dosierung nimmst Du zur Zeit ?
Wo kommt Dein Name her ?
Der Name ist mir total neu !

Ich freue mich auf Deine Nachricht.
Gruß,
RALF

-

300) Heike aus Frankfurt schrieb am 12.März 2002 um 10:57 Uhr:

Hallo,
ich bin zufällig auf diese interessanten Seiten gestossen.
Ich leide seit über 20 Jahren unter einer (gerade noch so erträglichen) sozielen Phobie sowie Panikattaken wenn ich vor mehreren Leuten sprechen muss.
Ich war noch nie deswegen bei einem Phsychotherapeuten, ich nehme lediglich Betablocker wenn sich eine Rede-Situation nicht vermeiden lässt.
Ich würde dieses Medikament was die meisten von euch nehmen oder genommen haben auch nie einnehmen, weil ich auch so leben kann, wenn auch nicht immer ganz einfach.
Was mich aber nun interessiert ist eure Persönlichkeitsstruktur. Ich war schon immer, bereits als Kleinkind, eher ängstlich, habe immer allen den Vortritt gelassen. Ich dachte bis vor einiger Zeit, es läge an meiner Erziehung,
nun denke ich aber das ist angeboren. Ich nehme an meinem 5 jährigen Sohn ähnlich Charakterzüge wahr. Er hat natürlich jetzt noch keine Panikattacken o.ä.
Wie kann ich ihn erziehen oder was kann ich tun um ihn vor einem solchen Schicksal zu bewahre ?
Bitte antwortet mir ehrlich und sagt mir eure Meinungen und Erfahrungen ? Ich habe schon einen langen Kampf gekänpft und will es meinem Sohn ersparen. Wer kann mir aus seiner Sicht einen Rat geben ?

Viele liebe Grüße an euch alle

299) Ilona aus Dortmund schrieb am 12.März 2002 um 09:39 Uhr:

Hallo Ihr alle,

ich würde auch gerne mal mit Euch chatten. Ich kann allerdings nur vor- und nachmittags! Vielleicht hat ja jemand Lust und Zeit zum Erfahrungsaustausch!

Liebe Grüße - Ilona

298) Dagmar aus Berlin schrieb am 11.März 2002 um 21:11 Uhr:

Hallo, melde mich mal wieder. Nach 2 Jahren Seroxateinnahme, davon das letzte Jahr nur 10 mg/Tag habe ich nun seit 2 Wochen die Dosis auf 5 mg / Tag reduziert. Mir ist seit einigen Tagen sehr übel. Ansonsten geht es mir ganz gut. Endlich komme ich auch wieder an Gefühle, die durch die Tabletten gedämpft waren. Auch die ***ualität meldet sich wieder zurück. Suche Kontakt zu Leuten, die auch wieder ohne Pille leben wollen. Mich interessiert wie es Euch geht, da viele ja nach kurzer Zeit wieder zu den Tabletten greifen.Freue mich auf Antworten. Gruß, Dagmar

297) Gosia aus Saarland schrieb am 10.März 2002 um 01:10 Uhr:

Hallo Ralf, ...und alle anderen !!!

sorry, dass ich mich länger nicht gemeldet habe, aber stehe voo im Stress!
Klausuren, Nebenwirkungen von Paroxat etc..Ich konnte einige zeit nicht lernen, wegen zittern und Konzentrationsschwieriegeiten...dann dachte ich die Nebenwirkungen sind wie weggeblasen, konnte 12 Std am Tag mich vorbereiten. Ich war echt fit..bis dem tag der Klausur,...konnte nicht richtig in eine Zeile schreiben. Ich bin sehr entäuscht und habe keine Lust mehr für andere Kl zu lernen. Na ja, es wird schon irgendwie...obwohl ich schon fast 4 Wochen paroxat nehme spüre ich kaum welche Aufhellung in meiner Stimmung. Was ich in der letzter Zeit beobachtet habe ist verstärkung an träumen...1000 Geschichten, 1000 Leute die sich in meinen Träumen wiedermelden. Jede Nacht neue Geschichten, die ich am besten an einen Filmproduzenten verkaufen sollte...Krimmi, horror, thriller, erotik...alles wie im leben...
Was anderes...meine Ärztin fragt mich ständig ob ich eine Therapie machen möchte...ehrlich gesagt kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen...mich selbst zu entziffern lassen und dazu von einem Fremden...was soll das bringen ? Ich weiß auch nicht...Die Ärztin meinte, wenn es mir bald nicht besser geht, muß ich was anderse versuchen : Zb cipramil, zoloft etc... ich bin langsam ungedüldicg...vielleicht erwartete ich ein wunder, und wunder gibt es nur in der bibel...

ich grüße alle, die diese Seite besuchen und ganz besonders Dich Ralf ! Danke, dass Du auf mich aufmerksam geworden bist...

Wie geht es Dir eigentlich ?

Ich freue mich auf jede Antwort !

Ciau an alle !!!

Gosia

296) Ralf aus Frankfurt / Main schrieb am 4.März 2002 um 22:45 Uhr:

Hallo Gosia aus dem Saarland !

Du hast länger nichts mehr von Dir
hören lassen. Wie geht es Dir zur Zeit ??
Hast Du Probleme mit Nebenwirkungen ?

Ich freue mich wenn Du Dich meldest !

RALF

295) Isabell aus Deutschland schrieb am 3.März 2002 um 23:40 Uhr:

He Sissi
Toll das du dich mal wieder hören gelassen hast
Find ich prima,das es dir zur Zeit so gut geht
Gerne würde ich dich im Chat treffen,versuche am Mittwochabend im Chat zusein
Falls es nicht klappen sollte gib mir hier eine Nachricht

294) sissi1967 aus herne schrieb am 3.März 2002 um 14:45 Uhr:

Hi Isabell,hatte im moment keine Zeit aber danke der nachfrage wie es mir geht .Im moment ganz gut,muss morgen noch mal Arbeiten und dann habe ich mehr zeit können uns ja mal treffen im chat am mittwoch abend so um 18.00 uhr

293) Isabell aus Deutschland schrieb am 25.Februar 2002 um 00:07 Uhr:

Hallo Sissiy 1967
Habe lange nichts von dir gehört
Geht es Dir gut
Der Chat läuft wieder,vielleicht kann man sich dort mal treffen
Ach mit den humoren im Kopf hattest du recht,ist bei mir jetzt auch wieder weg
Vielen Dank für dein Tipp
Ich hoffe es geht dir gut
Ach Ralf habe momentan viel zutun, bin zur Zeit oft Vormittags im Chat
Hoffe es geht euch allen gut die auf dieser Seiote kommen, wenn nicht Kopf hoch
es wird wieder besser
Gruß an alle Isabell

292) Ralf aus Frankfurt / Main schrieb am 20.Februar 2002 um 21:29 Uhr:

Hallo Isabell !
Schade das es nicht geklappt hat. Ich hatte eine depressive Episode; so nennt sich zumindest der Fachbegriff.
Vor einem Jahr ging es mir so richtig Scheisse. Mir persönlich hat SEROXAT gut
geholfen. Ich möchte es natürlich nicht ewig nehmen, mal schauen wie es die
nächsten Monate so weiter geht ! Die Angst ist unterschwellig da, das die Depresssion zurückkommt
und man wider hilflos ist. Ich versuche mein Leben zu ändern, damit das Bekannte nicht mehr eintrifft.

Das kostet viel Kraft, nur Tabletten schlucken allein bringt nicht allzu viel.

Bis die Tage,

RALF

291) Isabell aus Deutschland schrieb am 20.Februar 2002 um 00:04 Uhr:

Hallo Ralf
Leider hat es heute nichts geklappt,habe zuviel zutun gehabt
Vielleicht klappt es später mal.Kann dir heute von mir aus leider keine genaue Zeit
geben.Aber wir schaffen es wohl mal
Sag mal hast du auch Angstzustände oder Depression
Ich wünsche dir einen schönen Tag
Bis bald Isabell

290) Ralf aus Frankfurt / Main schrieb am 19.Februar 2002 um 21:09 Uhr:

Hallo Isabell !!
Du hast Recht, der Chat ist komisch. ich habe 20 Minuten gebraucht bis ich drin war.
wir haben jetzt kurz nach 21.00 Uhr, es war kein einziger Mensch dort.
Werde nun gleich noch einmal reingehen, in der hoffnung Dich anzutreffen.
Falls es nicht klappt finden wir bestimmt einen anderen Weg.

Bis nachher oder bis morgen,

RALF / Frankfurt

289) Ralf aus Frankfurt / Main schrieb am 19.Februar 2002 um 08:35 Uhr:

Guten Morgen Isabell !

Ich bin heute abend im Chat und warte auf Dich !
Ich wünsche Dir einen angenehmen Tag mit wenig Sress.

Bis später,
RALF

288) Isdabell aus Deutschland schrieb am 18.Februar 2002 um 21:43 Uhr:

Hallo Ralf
Vielen Dank das du geantwortet hast
Versuche um 20 Uhr 30 im Chat zusein,könnte etwas später werden,wenn du nicht warten
kannst,lasse eine Nachricht hier im Gästebuch
Ich hoffe es geht dir zur Zeit gut,mein Tag ist heute mal wieder besser gelaufen
Gruß Isabell

287) Ralf aus Frankfurt7Main schrieb am 18.Februar 2002 um 12:56 Uhr:

Hallo Isabell !
Schön dass Du Dich gemeldet hast. Ich habe heute, am 18.02.02, leider keine Zeit. Was hälst Du vom 19.02, so gegen 20.30 Uhr ??
Dann könnten wir uns im Chat-Room treffen, hoffentlich funktioniert das dann auch.
Ich würde mich freuen wenn es klappt. Falls Du keine Zeit hast gebe mir ein Info hier ins Gästebuch, dann finen wir bestimmt eine
Ausweichzeit !

Bis dahin,
viele Grüße,
RALF

286) Isabell aus Deutschland schrieb am 17.Februar 2002 um 22:40 Uhr:

Hallo an alle hab im Chat kein angefunden
Wer mit mir chatten will sollte ab dem 18.01.2001 gegen 22 Uhr vorbei schauen
oder mir eine andere Zeit angeben,würde mich freuen zum
Problemaustausch
Gruß Isabell

285) Isabell aus Deutschland schrieb am 17.Februar 2002 um 22:33 Uhr:

Hallo ihr alle
vorallem sissi und Ralf, vielen Dank für eure Info,das ihr diese komischen gefühle
im Kopf auch trotz Tabletten mal wieder bekommt,das gibt mehr Kraft, ja auch sicherheit,
denn wie ja vielleich selber wisst,denk mal gleich mal wieder an schlimme Krankheiten oder
das diese granz starken Panikattacken wieder kommen und die Tabletten nicht helfen
Ich laß mich eigentlich immer alle 2 Jahre gesundheitlich durch checken, damit ich mir sicher bin
das die Symtome wirklich von meinen Ängsten herkommen. Ich würde gerne mal mit euch chatten
Es soll ja wieder funktionieren.Nach diesem Kommentar werde ich es einmal ausprobieren
Und der Silvia aus Wien sag ich nur eins, hol dir Hilfe durch einen Arzt oder Psychologen und dann versuche stück für stück
wieder raus zugehen und wenn es erstmal 10 meter vom Haus sind,so bin ich auch angefangen und morgen dann 12 Meter. Und wenn du es geschafft hast
dann lobe dich selbst dafür,nur fange an und wenn du es schaffst solange draußen zubleiben,bis deine Angst oder
Panniki weggeht,dann hast du einen ganz großen Schritt zum Sieg errreicht
Ich habe es selber erlebt die Angst wird riesig groß und dann auch noch die Pannik dazu,versuche ruhig zuatmen und du wirst sehen
plötzlich geht die Angst weg und sagtst, was mach ich eigentlich hier,ich könnte jetzt noch ein Stück gehen, wenn du erst einmal erlebt hast
wie die Angst vorbei geht,wirst du auch weniger Angstvor der nächsten Attacke bekommen,denn
gesundheitlich passiert dir nichts

Viele Grüße an alle und Kopf hoch
Ich versuche es auch imer wieder
Isabell

284) Gosia aus Saarland schrieb am 16.Februar 2002 um 08:58 Uhr:

Hallo an Alle,

Lieber king fisch,

Ich bin hier gelandet um zu wissen...Du kannst mir nur helfen, wenn Du ehrlich von deinen Erfahrungen etwas preis gibst. Du machst mich nervös, indem du schreibst >> wenn Du wüsstest<<.
Also, macht nicht so spannend. Erzähl was von Dir - wenn Du magst. Dir geht es wohl auch nicht so toll. Vielleicht hilft das Dir auch.

danke schön im voraus

Lieber Fischer

Du klingst auch nicht besonders lebendig. Was ist los ? Du bist hier nicht alleine !!!! Las dir helfen

Gosia

283) rainer aus basel bad schrieb am 15.Februar 2002 um 22:53 Uhr:

Ich habe früher an mich geglaubt, aber ihr seid gut drauf. seit ich meine Tabletten regelmäßiger einnehme klappt alles danke....

282) psycho aus klapse schrieb am 15.Februar 2002 um 22:49 Uhr:

Ich will gar nicht mehr, habe aber die hoffnung, daß alles wieder besser wird. Ich finde diese Homepage sehr gut, sie hat mir sehr geholfen. Vielen dank

281) king fisch aus heidelberg schrieb am 15.Februar 2002 um 22:46 Uhr:

Ich bin völlig vertig, aber ich finde diese page super

280) Gosia aus Saarland schrieb am 15.Februar 2002 um 18:31 Uhr:

Hallo an Alle !

Bin 28 Jahre alt und das erste mal auf dieser Seite. Bin sehr froh dass, ich Euch gefunden habe. Ich hab fast alle Beiträge gelesen und bin ein bisschen unsicherer geworden.
Vielleicht sollte ich damit anfangen, dass ich seit Jahren unter Depressionen und seit eingiger Zeit unter Angstzuständen, leide. Natürlich habe ich mich nie getraut mit jemandem darüber zu sprechen.
Man wird eh nicht so richtig ernst genommenn und gilt in der Gesellschaft als Versager. Nun vor 3 Monaten sammelte ich meinen ganzen Mut und machte einen Arzttermin. Ich fand das damals unglaublich,
dass ich auf einen Termin 3 Monate warten mußte. Mir wurde Paroxat verschrieben. Ich nehme das Medikament seit 3 Tagen und spüre bis jetzt keine wesentlichen Nebenwirkungen. Na ja, nach der Einnahme
der ersten Tablette(20 mg) fühlte mich als hätte ich irgenwelche Drogen genommen. Ich war gerade in der Vorlesung und hatte das Gefühl, jeder kann es sehen, was ich gerade durchmache. Nach 2 Std
war alles wieder in Ordnung. Ich frage mich, was auf mich zukommt. Mich erschreckt furchtbar die Dauer der Behandlung und die Probleme beim Absetzen von Paroxat. Meine Ärztin hat mir eine Therapie zusätzlich
empfohlen. Ich weiß ehrlich nicht ob das was bringen würde. Ich mit solchen Sachen Null Erfahrung und weiss selber nicht wie ich so richtig damit umgehen sollte. Ich wäre super froh, wenn jemand mir
Zb über eine Therapie ein bisschen erzählen würde.

Ich bin auch froh, dass ich den ersten kurzen Beitrag geschrieben habe. Ich fühlte mich mit meinen Problem ziemlich einsam. Jetzt sehe ich, dass ich doch nicht so alleine bin.

Ich werde von mir berichten.

grüße an alle!!!Ihr seit echt klasse !!!

279) Sirius aus D schrieb am 15.Februar 2002 um 13:58 Uhr:

Information zum Angstchat.

Leider gab es in letzter Zeit Probleme mit dem Chat.
Dieser ist neu eingerichtet und sollte jetzt problemlos funktionieren.
Ihr braucht auch kein Passwort oder sonst irgendeine Anmeldung.
Einfach nur auf Login klicken und schon kann es losgehen.
Verabredet euch doch einfach zum Chatten.

Des weiteren gibt es jetzt ein ganz besonders Feature für dieses Gästebuch.
Es besteht die Möglichkeit dem Text noch eine Sprachnachricht beizufügen.
Weiter oben unter info erfahrt Ihr mehr.

Viele liebe Grüsse an alle
wünscht Sirius

278) sissi1967 aus herne schrieb am 15.Februar 2002 um 09:24 Uhr:

hi ,hatte auch manchmal trotz tabletten dieses humoren im kopf so als wäre mir dusselig aber das geht auch wieder weg.eine therapie hatteich schon vor 2jahren hatte mir geholfen,mache jetzt im frühjahr noch eine tut voll gut zu erzählen wie es einem geht was man macht,usw.gehe auch wieder hin ,Isabell das wird schon ,mit dem,chat frage ich mal meinen mann.bis dann muss arbeiten gehen cu .

277) silvia aus wien schrieb am 14.Februar 2002 um 12:35 Uhr:

hallo!
ich habe mein problem leider nicht im griff und meinen termin beim neurologen habe ich erst nächste woche!
vl kann mir ja jemand per e-mail einiges erzählen oder berichten!
ist es vl möglich ohne medikamente das zu überwinden???
wann kann ich wieder auf die strasse gehn?????
was soll ich nur tun???????
ich habe solche angst!!!!!
lg silvia 22 jahre und völlig am ende!!!
Ps:.ich nehme noch keine medikamente habe noch keine bekommen und leide darunter schon 6 monate!!!!

276) Ralf aus Frankfurt/Main schrieb am 14.Februar 2002 um 11:45 Uhr:

Hallo Isabell !
Ich kann deinen Zustand sehr gut nachvollziehen. Mir geht es sehr ähnlich.
Genau vor einem Jahr lag ich fast 4 Wochen auf der Nase mit einer depressiven Episode
verursacht durch Stress. Ich habe in meinem Job viel Verantwortung und permanent Stress.
Ich versuche seitdem anders mit umzugehen und versuche Alternativen auszuloten. Ich habe
genauso wie Du Angst, dass es trotz Tabletten wieder losgeht. Ich habe ebenfalls das Gefühl
das es mir schlechter geht, wenn die Sressbelastung steigt. wäre schön wenn Du Dich wieder
meldest, viele Grüße aus Frankfurt

RALF

275) Isabell aus Deutschland schrieb am 13.Februar 2002 um 22:08 Uhr:

Hallo Ihr alle
Zur Zeit muß ich trotz Tabletten mit mir ein bisschen kämpfen
Habe wieder diese komischen Gefühle im Kopf
Stehe allerdings zur Zeit auch mal wieder viel im Streß
Hat ihr das auch,totz Tabletten ,Tage die nicht so gut sind ganz leichte Angst
gefühle?
Eigentlich bin ich selber schuld habe in den lezten Monaten einfach die Tabletten geschluckt
und sonst mich mit meinem Problem nicht auseinander gesetzt.Was für
Therapien habt Ihr so nebenbei laufen?
Ach Sissi1967c wurde auch gerne mal mit dir chatten, aber irgentwie klappt es bei mir nicht
Ich komm in den Chat einfach nicht rein - gibt imer Fehlermeldung
Kannst du mir helfen oder einen Tipp geben

274) Ilona aus Dortmund schrieb am 12.Februar 2002 um 08:28 Uhr:

Hallo,

ich nehme jetzt seit ca. 2 Jahren Seroxat bzw. Paroxat und ich kann nur sagen, daß ich heilfroh darüber bin, daß es dieses Mittel gibt!
Ja klar, da sind die Nebenwirkungen und evtl. Spätfolgen, aber was wäre der Preis, wenn ich das Medikament nicht nehmen würde?
Ich betrachte das Mittel als eine Art Krücke, mit der ich wieder laufen kann. Ja sicher ändert sich die Gefühlswelt, aber bei mir in erster
Linie so, daß es mir endlich möglich ist, auch wieder andere Gefühle zu spüren als immer nur Angst, Angst, Angst! Ich nehme wieder wahr, daß
es im Leben so viel mehr gibt als nur die Panik und ich es (zumindest teilweise) wieder genießen kann!
Außerdem sollte doch jedem klar sein, daß Seroxat die Ursachen der Depressionen nicht heilen kann! Das ist eine Sache die parallel laufen muß
und für die jeder seinen eigenen Weg finden und gehen muß!

Ich wünsche allen und auch mir selbst, viel Hoffnung und auf das wir unseren Weg finden (wenn's sein muß eben mit der Krücke!!!)

Liebe Grüße - Ilona

273) sissi1967c aus herne schrieb am 11.Februar 2002 um 22:33 Uhr:

hi auch ich hatte wärend den einnahmen von seroxat oder jetzt paroxat angstzustände,das wird wohl des wegen sein weil mann sie nicht regelmässig nimmt also mal eine vergessen oder nicht immer zur selben zeit erst letztens h wäre ich fast umgekippt bei real bin dann zum arzt und habe eine spritze bekommen das ist deswegen weil das seotin nicht ausreichend war ,und jetzt da ich sie wieder regelmässig nehme geht es mir wieder gut,das einzige was mir jetzt gedanken macht ist das man zunimmt habe schon 10 kilo seid dem zugenommen bin aber wieder am diäten,mal schauen so isabel falls was ist würde mich freuen wenn wir uns mal im chat treffen könntenum uns über die sache zuunterhalten cu sandra

272) werner aus berlin schrieb am 8.Februar 2002 um 17:20 Uhr:

Hallo,
ein Bericht:
ich nehme seit Juni vergangenen Jahres Seroxat auf grund von Angststörungen. Die Eingewöhnungsphase betrug so 6 Wochen, wobei ich nach vier Wochen die Dosis von 10mg auf 20mg erhöhen mußte. Mit 10 mg stand ich genau "zwischen den Stühlen" ... ich hatte Nebenwirkungen aber keine Besserung. Mit 20 mg verstärkten sich kurzzeitig die Nebenwirkungen, bevor sie dann verschwanden und eine deutliche Besserung meines Allgemeinzustandes eintrat. Meine Nebenwirkungen waren damals unruhiger Schlaf, Schwindel, Schwächezustände verbunden mit Herzrasen, innere Unruhe. Aber ich konnte mit Ihnen relativ gut umgehen, weil ich ja wußte, daß ich körperlich gesund war und höchstwahrscheinlich nicht tot umfallen würde. Die einzige Nebenwirkung die sich zyklisch bis heute immer wieder einstellte, ist eine starke innere Unruhe, ein quasi elektrisierter Oberkörper. Die häufigste Nebenwirkung Verlust des ***uellen Lustempfindens bzw. Ejakulationsstörungen traten bei mir nicht auf.

Weil sich mein Gesamtzustand immer mehr besserte und sich meine Lebenssituation mit Hilfe von Therapie und Umwälzungen in meinem Leben immer mehr besserte, bemerkte ich ab Dezember zunehmend, daß mich Seroxat doch ziemlich beeinflußt. Ich hatte nun seit September keine schwerwiegenden Angstzustände gehabt. Daher habe ich mich gemeinsam mit meiner Ärztin entschlossen, das Medikament auszuschleichen. Allerdings gab es 2 Wochen zuvor (Anfang Januar 2002) einen Wechsel von Seroxat zu Paroxetin beta. Kurzzeitig hatte ich dann 2 Wochen wieder neue Nebenwirkungen wie Schweißausbrüche, starke innere Unruhe, starkes Traumerleben, Schwächezustände.

Seit 2 Wochen nun nehme ich nur noch 10 mg ein und auch hier gibt es wieder Nebenwirkungen und wieder die gleichen und meist auch in der selben zeitlichen Reihenfolge
- ABER ich habe keine Angst mehr umzufallen, die Kontrolle zu verlieren, zu sterben und dafür nehme ich auch den Rest der Nebenwirkungen gerne in kauf und versuche die Situationen durchzustehen. Bald nur noch 5mg und dann bin ich wieder frei und ich freue mich schon heute darauf. Ich danke meiner Neurologin (für Seroxat) und meinem Therapeuten (für die Therapie).

Ach und übrigends: Alkohol und Seroxat haben sich bei mir überhaupt nicht vertragen. Schon kleinste Mengen Alkohol haben zu Unwohlsein und Unruhe, Irritationen geführt. Ich wollte es erst nicht glauben, aber habe dann durch gezieltes Testen herausbekommen, daß Bier und/oder Wein die Übertäter sind. Also ich bin optimistisch für die Zukunft!

Etwas lang geworden, aber das (unser) Problem ist ja auch kein einfaches.

Beste Wünsche für alle!

Werner

271) Rikko aus D schrieb am 8.Februar 2002 um 16:18 Uhr:

Isabell,schau doch mal bei http://www.surfertreff.de/psycho/chat/chat.cgi nach,
da gibt es einen chat

270) Rikko aus D schrieb am 8.Februar 2002 um 16:11 Uhr:

Paroxetin ratiopharm,angeblich sollen 100 tabletten 20 mg 190 euro kosten !
kann das jemand bestätigen?

269) Isabell aus Deutschland schrieb am 6.Februar 2002 um 23:18 Uhr:

Hallo Ihr alle
Habe gerade eure Kommentare gelesen
Ich nehme jetzt seit 2 Jahren Seroxat und Remergil ein
Eigentlich geht es mir gut,doch seit kurzer Zeit fängt die schwerde im Kopf wieder an
Und es kommt für kurze zeit mal wieder eine leichte Angst hoch
so eine Angst vor der Angst,das es trotz Tabletten wieder so schlimm werden kann
Hat einer von euch so etwas schon erlebt?
Zum anderen weiß ich seit 2 Tagen das meine Mutter jetzt auch von Angstzuständen befallen ist
Ich hab ihr mein Arzt empflohen.weil der eigentlich wirklich gut ist
Nur wenn ich drüber nach denke, dann kann ich es mit der Angst bekommen.
Ich weiß man sollte sich von solchen Gedanken nicht leiten lassen,aber es ist manchmal schwer
Zum anderen habe ich in 2 bis 21/2 Jahren 40 Kilo zugenommen, was mich auch fertig
macht.Weiß einer wie man was tun kann,ohne die Nerven zubelasten

268) Isabell aus Deutschland schrieb am 6.Februar 2002 um 22:57 Uhr:

Schade das Angstchat gibt es nicht.Ich hätte gern
mit anderen die die gleichen Probleme haben gechattet

267) Peter aus nrw schrieb am 6.Februar 2002 um 01:02 Uhr:

die Vergleichsprodukte sind chemisch gesehen identisch mit dem orginal seroxat. ( chemisch gesehen ist alles paroxetin ).
dosierung ist auch gleich.

also, no panic ! die können gar nicht anders wirken !!!

der grund, weshalb jetzt generika produkte erhältlich sind, ist der, daß der patentschutz des orginales abgelaufen ist.

266) Ralf aus Frankfurt / Main schrieb am 5.Februar 2002 um 21:27 Uhr:

Hallo an alle !!

Ich musste Anfang Januar für die 100er Packung SEROXAT 20 Euro dazuzahlen. Der Originalhersteller hätte massiv die preise erhöht. Ich fragte meinen Arzt nach Alternativen, er wird beim nächsten Mal das Vergleichsprodukt von Ratiopharm verschreiben. Habt Ihr in diesem Jahr ähnliche Erlebnisse gehabt ?? Wer hat erfahrung mit dem Ratiopharm Medikament ? Schreibt bitte Eure Erfahrungen. Bis die Tage. Grüße aus Frankfurt. Ralf

265) sissi1967 aus herne schrieb am 3.Februar 2002 um 19:00 Uhr:

noch ne frage stimmt es denn das paroxat das selbe ist wie seroxat

264) sissi1967 aus herne schrieb am 2.Februar 2002 um 01:10 Uhr:

hi nehme seid 3jahren seroxat und ab morgen paroxat weil es billiger sein soll.habe das selbe problem wie einige gewichtszunahme zum kotzen,aber ohne geht es nicht hatte es probiert weil mich einige leute verrückt machten ,wegen abhängigkeit,das war nicht gut -wollte auch aufhören wegen meinem gewicht damit ich etwas abnehme,aber geht nicht hatte heute einen leichten schwindelanfall mitten in einem kaufhaus das war scheisse,bin dann zum arzt spritze gekrickt tablette genommen und jetzt geht es mir wieder besser.nun so dick bin ich ja auch nicht moolig ha
nun gut vielleicht antwortet jemand drauf .

263) Cosima aus Hessen schrieb am 29.Januar 2002 um 12:50 Uhr:

Hallo Rosi

Ich hatte vor längerer Zeit mal Zoloft bekommen, gegen Panikattacken. Zoloft bewirkte allerdings das gegenteil: ich bekam noch heftigere Anfälle, ausserdem erweiterte Pupillen, was Scheisse ist, weil jeder denkt, man hätte Drogen genommen. Ich habe es abgesetzt und nehme jetzt schon lan Seroxat, womit ich sehr gut klarkomme. Ich will dir jetzt nicht von Zoloft abraten, jeder Mensch reagiert halt anders. Eine Freundin von mir nahm auch Zoloft, und die hat es gut vertragen. Also, alles Gute für dich cosi

262) Rosi Vetter aus Deutschland/Köln schrieb am 28.Januar 2002 um 14:05 Uhr:

Hallo
ich bin auf diese Homepage gelandet und wusste gar nicht das eine Webseite für Depressionen und Ängste gibt.
Ich war heute bei meinen Arzt und der hat mir Zoloft verschrieben, bisher habe ich insidon genommen. In den letzten Jahren hatte ich keine Angstzuständen mehr und jetzt nach meiner Trennung habe ich Depressionen. Die Aufarbeitung fällt mir nicht leicht. 21 jahre sind doch eine lange Zeit. Nun bin ich gespannt wie ich mit dem Medikament Zoloft zurecht komme.
Wenn von euch jemand damit Erfahrung hat wäre ich für jede Meinung dankbar. Und was auch noch interessant wäre wer von euch kennt eine Homepage über Trennungen/Scheidungen.

Vielen lieben Dank

Rosi

261) Isabell aus Deutschland schrieb am 27.Januar 2002 um 21:08 Uhr:

Ja auch ich nehme Seroxat,allerdiings auch noch Remergil
Mit Seroxat habe ich gute Erfahrung gemacht,zur Zeit geht es mir wirklich gut und ich habe Kraft mein Leben zumeistern
Allerdings bin ich sehr dick gewoden, was mir ein weinig zuschaffen macht.Vielleicht hat jemand ein Tipp wie ich von meinem Gewicht wieder runter
komme ohne meine Nerven so zubelasten.Hat jemand Erfahrung mit Remergil.Ich würde es gerne absetzen
Gruß Isabell

260) Frank aus NRW schrieb am 27.Januar 2002 um 19:20 Uhr:

hallo zusammen !

ich habe eine soziale phobie und habe mir überlegt seroxat zu nehmen, weil es ja von vielen seiten so empfohlen wird.

ich muß sagen nachdem ich das gb hier studiert habe bin ich sehr skeptisch über eine einnahme von seroxat.

die absatzphänomene müssen ja hammerhart sein.
und, wie meine vorrednerin schon fragte : gibt es hier jemanden unter euch, der es überhaupt geschafft hat ?

außerdem hat mich sehr nachdenklich gemacht, daß gefühle sehr stark " runtergedrückt" werden. für paar wochen mag es ja o.k. sein, aber für jahre ???

da stellt sich für mich wirklich die frage, die ich schon mal gehört habe : seroxat : segen oder fluch ?


ich bitte euch um eure ehrliche meinung dazu !

liebe grüße an alle !

frank

259) Katinka aus Berlin schrieb am 24.Januar 2002 um 17:21 Uhr:

Endlich habe ich eine Seite gefunden, die sich mit Angst-u. Panikattacken befasst.
Wie komme ich aber in den "Angstchat", bekomme immer Fehlermeldung.
Wer kann helfen?
Katinka

258) Cosima aus Hessen schrieb am 21.Januar 2002 um 14:12 Uhr:

Hi Kira

Ich bin jetzt im 4. Monat schwanger und nehme Seroxat. Bei mir war es wie bei dir: das Medikament wurde abgesetzt, wegen der Schwangerschaft. Aber es ging mir gar nicht gut, und nach der 14. Woche durfte ich Seroxat dann von ärztlicher Seite wieder nehmen. Es geht mir besser. Ich habe unter anderem auch Angst und Panikattacken, die nach Absetzten von Seroxat schlimmer wurden. Jetzt ist es so, dass man es aushlaten kann. Ich habe auch kein Problem damit, Seroxat mein ganzes Leben lang zu nehmen. Ich vertrage es gut, und so wie es mir davor ging... Das muss ich nicht aushalten, wenn es ein Medikament gibt, das wirklich hilft. Cipramil kenne ich nicht, ist das ein Antidepressivum? Alles Gute für deine weitere Schwangerschaft

257) Kira aus Oldenburg schrieb am 21.Januar 2002 um 10:54 Uhr:

Hallo!

Mal eine Frage; Nehmt ihr alle Serotax??? Ich bekomme Cipramil seit etwa einem Jahr und bin mitlerweile von 75mg auf 20mg herunter. Mein Arzt sagte mir aber, das ich es mein Lebenlang brauche. Ich habe damit kein Problem, denn ohne kann ich mein Leben auch gleich beenden. Depressionen und angst-Panickattacken sind nicht besonders lebenswert.

Ich bin jetzt im 6.Monat schwanger und wir hatten das Medikament zunächst abgesetzt, weil die Hoffnung bestand, das der Körper in und durch die Schwangerschaft wieder normal wird.. Nach 10 Wochen mußten wir es wieder ansetzen und ich bin froh darüber, denn der Unterschied in der Lebensqualität ist enorm.

Alles gute
Kira

256) Ulrike aus Bremen schrieb am 19.Januar 2002 um 20:12 Uhr:

Hallo!
Ich nehme Seroxat seit 2,5 Jahren und das Medikament hat mir sehr geholfen nach 20 Jahren mit sehr heftigen Angst- und Panik Phasen.
Ich habe dann im letzten Jahr auf eine halbe Tablette langsam reduziert ( ohne Nebenwirkungen!), weil es mir so gut ging.
Seit 2 Wochen habe ich nun wieder starke Angst und Panikanfälle und meine Ärztin hat mir empfohlen, wieder auf eine Tablette zu erhöhen.
Ich warte nun immer noch auf die Wirkung, leider merke ich nach 2 Wochen Einnahme noch nichts.
Ich bin fix und fertig, ich habe Angst, daß Seroxat nun nicht mehr bei mir wirkt und ich mich in Zukunft nun wieder mit meinen Ängsten durchs Leben quälen muß. Dabei war ich sooo unglaublich glücklich, daß mir das Medikament
so gut geholfen hatte und ich wieder ganz viel Lebensfreude empfinden konnte ...und so viele Dinge machen konnte, die ich vorher aufgrund meiner Angst nicht machen konnte. Ich bin ziemlich verzweifelt und hoffe, daß Seroxat
bald zu wirken beginnt ...
Hat eine ähnliche Erfahrungen gemacht???
Solidarische Grüße Ulrike

255) Ralf aus Frankfurt / Main schrieb am 18.Januar 2002 um 23:52 Uhr:

Hallo Ihr !!
Ich nehme wegen Zwangsgedanken seit Juni 2001 Seroxat und sollte sehr schnell auf zweieinhalb Tabletten morgens die Dosis steigern. Ich hatte am Anfang mit Übelkeit zu kämpfen, die Sache hat sich jedoch sehr schnell gelegt. Ich bin mit dem Medikament zufrieden, es gibt kaum eine Alternative. Jedem von uns sollte bewußt sein, daß es nicht die Ursache unserer Probleme behandelt. Diesen Weg muss jeder von uns individuell finden. Wer von Euch hat Erfahrungen mit höheren Dosen SEROXAT ?? Wäre toll wenn Ihr Infos in das Gästebuch schreibt. Meine noch anhaltenden Nebenwirkungen sind nicht optimal aber zum Aushalten. Hierzu zählen: Gewichtszunahme um die 5 kg, gelegentliches starkes Schwitzen und teilweise unruhige Nächte. Mein Arzt sagte hierzu, damit müsste ich leben. Ich freue mich über Eure Kommentare. Liebe Grüße ! Ralf

254) Sonja aus Graz schrieb am 16.Januar 2002 um 19:33 Uhr:

Hallo!

Habe Seroxat abgesetzt,habe es 1 1/2 Jahre genommen. Und nehme seit ungefähr vier Wochen nichts mehr. Habe anfangs eine ganze Tablette genommen, dann eine 1/2 halbe Tablette, und zum Schluß eine 1/4 Tablette. Die letzten 2 Tage waren besonders schlimm, hatte zu nichts mehr Lust, und meinen Teilzeitjob hab ich heut auch an den Nagel gehängt. Zuerst wußte ich nicht mehr weiter, bin dann nach Hause zu meiner Mutter gefahren und hab dann mal über das ganze gesprochen. Fühl mich jetzt wieder besser, und um den Job tuts mir nicht leid. War reine Ausnutzerei. Wenig Geld- ein haufen Arbeit. Eigentlich gehts mir nur zeitweise schlecht, manchmal da denke ich mir, ich fange wieder an mit Seroxat. Aber im letzten Moment, denke ich mir, vielleicht schaffst Dus ja auch ohne. Auf jeden Fall kann ich euch den Tipp geben, wenn absetzten, ganz langsam. Damit umgeht man die Nebenwirkungen. Na, mal schaun wies weitergeht. Versuch es weiterhin.
Liebe Grüsse Sonja

253) Kim aus Bremen schrieb am 16.Januar 2002 um 18:46 Uhr:

Hallo,
ich nehme jetzt seit einem Jahr Seroxat ein. Leider habe ich dadurch 9kg zugenommen. Ich bin zwar trotdem immer noch nicht übergewichtig, möchte aber gerne Diät halten. Ich habe Angst davor, noch mehr zu zunehmen. Hat von euch jemand eine Diät gemacht?
Mir ist aufgefallen, daß ich sehr leicht und stark unterzuckere, wenn ich weniger esse. Somit ist es ziemlich schwierig. Ich habe schon mal 2 Jahre Seroxat eingenommen. Leider habe ich es dann viel zu schnell ausgeschlichen und somit einen starken Rückfall erlitten. Ich habe dannn
etliche anderen Medikamente ausprobiert. Bin jedoch nach einem Jahr wieder bei Seroxat gelandet. Und das ist auch völlig o.k.. Ich vertrage es nämlich sehr gut. Leider nimmt man dabei zu. Hat jemand eine Lösung?

Liebe Grüße
Kim

252) Peter aus Bayern schrieb am 16.Januar 2002 um 13:20 Uhr:

Hallo!
Ich nehme seit ca. 3 Monaten Seroxat wegen indogener Depressionen. Bei mir hat sich nach 2 Wochen eine Besserung eingestellt. Nach 4 Wochen ging es mir wieder fast so gut wie vor der Depr. Auf Anraten meines Neurologen habe ich dann noch einmal von 1 auf 1 1/2 Tabletten erhöht, da er noch depressive Symptome feststellte. Seitdem nehme ich täglich diese Dosis und es geht mir wirklich gut dabei!
Die Nebenwirkungen waren anfangs heftig: 1 schlaflose Nacht, Zittern, Mundtrockenheit. Diese Nebenwirkungen liessen aber schnell nach. Inzwischen habe ich neben gelegentlicher Mundtrockenheit, was mich aber nicht weiter stört, manchmal noch unter einem unruhigen Schlaf zu leiden. Mein Arzt wollte mir noch ein Zusatzmedikament verschreiben - aber ich empfinde es nicht so schlimm, dass ich es nicht aushalten könnte. Auf jeden Fall nehme ich die Tabletten relativ gerne, wenn ich sehe, wie es mir vor der Behandlung gegangen ist und wie es mir jetzt geht. Der Unterschied ist wirklich krass.
Trotzdem möchte auch ich in den nächsten Monaten mit dem Ausschleichen anfangen. Ich werde dann über meine Erfahrungen berichten.
Viele Grüsse an alle, die dies lesen!!
Peter

251) paula aus wien schrieb am 12.Januar 2002 um 11:10 Uhr:

hi,
leider muß ich mitteilen, daß ich noch am tag meines letzten eintrags hier (10.01.), beim absetzen von seroxat, kapituliert hab. denn ich war am abend diesen tages körperlich und seelisch plötzlich total auseinander. ich fühlte mich krank und fertig.
davon war ich dann so geschockt, das ich am nächsten tag sofort wieder meine alte dosis nahm. ich dachte mir: gott, ich muß soviel erledigen in nächster zeit, daß ich mir jetzt keine absetzerscheinungen leisten kann. feigheit? ich weis nicht. eher existenzangst - a la was soll aus mir werden,
wenn ich nicht leistungsfähig und immer im zeitplan bin. hm... immerhin hatte ich grad zwei wochen ferien und nichts für die uni getan, wollte gerade wieder losstarten. momentan denk ich mir, bis semesterende nehm ich die tabs weiter wie gewohnt (und bewährt) und im sommer, wenn mal zeit ist zum nicht so leistungsfähig sein, versuch ichs noch mal mit absetzen, allerdings
dann mit vorheriger rücksprache mit der neurologin.
eins wollt ich noch anmerken: ich bin im zweifel, ob ich diese absetznebenwirkungen wirklich so hatte, oder ob da ein zusammenhang mit dem umstand besteht, das ich zuvor so viele negative erfahrungsberichte übers seroxat-absetzen in diversen gästebüchern von angst-homepages gelesen hab!?
einbilden kann man sich ja auch allerhand.
also laura, ich kann dir leider noch von keinem erfolg beim absetzen berichten.
ciao, paula

250) Laura aus Hannover schrieb am 11.Januar 2002 um 14:13 Uhr:

Hallo!
Ich nehme erst seit einer Woche Paroxat
(was ja das gleiche ist wie Seroxat, seh ich das richtig?)
Nun bin ich auf diese Seite gestoßen und wollte wissen, ob es unter euch einen einzigen Menschen gibt,
der Paroxat/Seroxat nach längerer Einnahmezeit entgültig abgesetzt hat, ohne früher oder später wieder mit der Einnahme zu beginnen.
Bisher habe ich noch keinen entsprechenden Erfahrungsbericht hier gefunden...
Grüße, Laura

249) Nicole aus Deutschland schrieb am 11.Januar 2002 um 13:06 Uhr:

Nochmal hallo ihr alle da draussen die ihr wie ich an Depris leidet.
Wie sieht es bei euch aus.
Ich leide seit Februar 2001 an Depressionen und Angstzuständen, alles fing damals mit einem Nervenzusammenbruch an.
Ich gehe seit Mai in eine Psycho/Verhaltenstherapie und mein Psychologe hat mir Paroxat/Paroxetin verordnet.
Dieses Medikament vertrage ich super und ich habe auch gute Erfahrungen damit gemacht.
Aber!!! Ich nehme es seit August 2001 und der Arzt sagte dass es 2-4 Wochen dauert bis es richtig wirkt.
Nun hatte ich Anfang bis Ende November 01 erst die richtige Wirkung verspürt und war total happy, und dachte unwissender
Weise ich wäre gesund. Und dosierte jede Woche von 1 Tbl. täglich (immer eine viertel Tabl.weniger)alles runter.
Ging 10 Tage gut und innerhalb dieser 10 Tage wurde das alte Gefühl der Angst und Depression wieder stärker.
Schliesslich nehme ich sie seit 23.12.2002 wieder.
Und ich bin am motivieren und warte auf die Wirkung. Die so toll war, und mir so geholfen hat.
Ihr nehmt fast alle Seroxat habe ich gelesen. Ich bin total geschockt welche Wirkung Seroxat und evtl. auch das Paroxat bei Ausschleichen hat.
Vielleicht habe ich es nur zu schnell ausgeschlichen .
Wäre froh wenn einer von euch auf meinen Eintrag reagiert.
Gruss und haltet die Ohren steif.
Nicole

248) Cosima aus Hessen schrieb am 11.Januar 2002 um 12:00 Uhr:

Hallo

Wer von euch Frauen hat Erfahrung mit Seroxat in der Schwangerschaft? Ich bin im 4.Monat, alsi ich von der Schwangerschaft erfuhr, habe ich Seroxat abgesetzt. Es geht mir aber gar nicht gut. Mein Arzt sagt, dass man es nach der 14. Woche wieder nehmen könnte. Das werde ich auch tun, mein Kind hat auch nichts davon, wenn es mir schlecht geht. Ein bisschen Angst aber habe ich schon, wegen dem Baby.Von Seroxat gibt es keinerlei Erfahrung oder Untersuchungen in der Schwangerschaft, steht ja im Beipackzettel.Daher wäre ich echt dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt, da ich nächste Woche wieder mit dem Seroxat beginnen möchte.

247) Birgit aus Österreich schrieb am 10.Januar 2002 um 18:50 Uhr:

Hi,
Also ich nehme Seroxat jetzt gut 1 Jahr. Bekam es da ich voriges Jahr auf einmal total ausgepauert war. Nicht nur nervlich sondern auch körperlich. Der totale Wahnsinn. Möchte ich nie wieder erleben. Was ich an mir beobachtet habe ist, daß ich in diesem Jahr gut 7 Kilo zugenommen habe, da ich 2 Kinder habe natürlich nur an den Stellen, wo es keiner braucht. Seit einigen Tagen stelle ich fest, daß ich in der Nacht immer wahnsinnig schwitze, alles total naß Bett, Decke usw. Unmöglich. Muß aber erst zum Arzt, warum und wieso! Also mir hat es total geholfen. Spiele auch schon mit dem Gedanken zu reduzieren, habe aber gleichzeit Angst, daß dann der alte Zustand wieder kommt. Das ist einfach im Kopf gespeichert. Wie kriegt man das weg? Mein Mann ist ganz toll mit dieser Situation umgegangen. Bin echt stolz auf ihn. Liebe ihn total. Melde mich wieder. Alles gute an alle!

246) paula aus wien schrieb am 10.Januar 2002 um 11:11 Uhr:

ich setze seroxat nach einer fast einjährigen einnahme nun auf eigene faust ab. nach bisher 20mg pro tag nehm ich jetzt 10mg. ich bin froh auf dieser homepage gelesen zu haben das ein langsames ausschleichen wichtig ist, denn ich häts vermutlich schneller abgesetzt. absetzen tu ichs, weil ich nun ein homöopathisches medikament nehme und dessen wirkung angeblich besser erkennen kann, ohne zusätzliche einnahme von antidepressiva. ausserdem leide ich auch unter stetiger gewichtszunahme und leide darunter, vieleicht nehme ich auch durch seroxat zu? ich weis es nicht. auch das will ich durch das absetzen feststellen. ich nehm seit 1 woche nur mehr 10mg und es geht mir nicht schlechter, außer etwas schwindel manchmal, was eh ätzend ist. mal sehn wies weitergeht...

245) Simone aus wuerzburg schrieb am 7.Januar 2002 um 13:16 Uhr:

Ich nehme seit fast einem Jahr Seroxat
und Saroten. Meine Dosierung jetzt ist 20mg Seroxat und abends
75mg Saroten. Mit den Medikamenten komme ich gut
klar, aber ich habe in diesem Jahr 20 kg zugenommen.
Diese Problem mit dem Gewicht belastet mich sehr
und ich habe das Gefuehl das mich dies so belastet
das ich nun deprimiert bin wegen meinem Gewicht! Biete um alle Ratschlaege!
Mache auch regelmaessig Sport seit einigen Monaten. Ich nehme eingach nicht ab. Bin aber noch nicht
bereit die Medikamente abzusetzen.

244) Thomas Vogel aus Mittelfranken schrieb am 31.Dezember 2001 um 10:26 Uhr:

Habe ca 3 Wochen lang täglich eine Tablette Seroxat eingenommen.
Die Wirkung war sofort ab der ersten Tablette zu spüren, hat mich
aber eher an die Wirkung von Kokain erinnert als an ein Anti-
depressivum. Zudem konnte ich nachts nicht mehr ohne Hilfsmittel
schlafen, wodurch ich wieder auf ein anderes Präparat gewechselt bin.

243) nick aus münster schrieb am 28.Dezember 2001 um 16:26 Uhr:

ich habe herzrasen durch panick ausgelöst
wer kann mir tips geben wie ich das wieder in griff bekomme

242) ich aus brüssel schrieb am 24.Dezember 2001 um 01:17 Uhr:

tach, kleide auch an panik usw , aber ihr seid doch echt dumm. alle erzählen hier von den furchtbaren absetzterscheinungen durch seroxat. wenn dieses der fall ist, dann ist seroxat doch kein gutes medikament wie hier deklariert wird. da kann man dann doch auch gleich neuroleptika schlucken. also ich würde vorsichtig sein mit dem zeug.

241) Jörg Stange aus Dortmund (NRW) schrieb am 13.Dezember 2001 um 14:26 Uhr:

Hallo,
ich bekomme seit ca. 3 Wochen das
Päparat "Seroxat". Ich habe ca. 3 Jahre lang ein trizyklisches Antidepressiva bekommen.Die Nebenwirkungen dieses Mittels haben mich dazu veranlasst meinen Arzt darauf anzusprechen.Nun bekomme ich seit einiger Zeit Seroxat und bin im Zuge meiner Ermittlunge auf diese Seite gestoßen.Es wäre schön wenn das neue Mittel den erhofften Erfolg brächte.e

240) Linda aus Cuxhaven schrieb am 11.Dezember 2001 um 20:20 Uhr:

Hallo,

ich nehme seit fast 4 Jahren Seroxat. (Früher schon mal versucht abzusetzen, aber das ging nicht gut!)
Vor 2 Wochen hat mir mein Arzt Paroxetin-Beta verschreiben, hat die gleiche Wirkung wie Seroxat, ist aber etwas günstiger. Und tatsächlich, ich merke keinen Unterschied.

Grüße,
Linda.

239) Ilona aus Dortmund schrieb am 30.November 2001 um 09:15 Uhr:

Hallo Thomas,

Danke für Deinen Hinweis!
Ich hoffe sehr, daß ich mit der jetzigen Medikation klarkomme! Momentan ist wirklich mal wieder der Wurm drin und alle (mühsam erlernten) Verhaltensweisen greifen nur bedingt! Manchmal glaube ich, es hört einfach nie wieder auf und ich möchte mir einfach nur die Decke über den Kopf ziehen oder einfach mal ein halbes Jahr schlafen und dann mal wieder nachschauen, wie es so ist.
Aber glücklicherweise bin ich ein "Stehaufmännchen" und hoffe auch diesmal die Krise überwinden zu können. Aber es ist schon verdammt schwer und ich fühle mich sehr erschöpft!

Liebe Grüße an Dich und alle anderen!

Ilona

238) Thomas aus Deutschland schrieb am 28.November 2001 um 19:35 Uhr:

Hallo Ilona,
auch ich nehme jetzt seit einiger Zeit die Paroxat. Diese unterscheiden sich nicht in der Wirkung, ich hab jedenfalls nichts Verdächtiges bemerkt. Demnächst werde ich wieder wechseln zu einem Präparat "Paroxetin" von Ratiopharm. Das ist nochmal billiger. Warum soll ich nicht auch meiner Therapeutin mal den Gefallen tun und ihr Budget damit entlasten. Da nun der Wirkstoff freigegeben wurde stellen andere Hersteller das selbe Präparat her und damit kommt Konkurrenz auf. Kann nur gut tun, wir wollen doch nicht, dass jemand unsere Situation ausnutzt und dadurch ungerechtfertigten Profit macht.
;o)) Thomas

237) Ilona aus Dortmund schrieb am 26.November 2001 um 14:58 Uhr:

Hallo,

durch reinen Zufall bin ich auf diese Seite geraten und bin total froh darüber.
Ich leide seit 1989 an Panikattacken! In diesen vielen Jahren gab es gute Zeiten und
Zeiten, in denen ich gegelaubt habe, ich schaffe es nicht!
Seit 1 1/2 Jahren nehme ich Seroxat ein (mittlerweile hat mir mein Arzt allerdings
ein Mittel mit Namen Paroxat verschrieben (ja, ja aus Kostengründen)! Kennt das zufällig jemand von Euch?
Ist die Wirkung wirklich identisch?
Nachdem ich ein wenig im Gästebuch gestöbert habe, stelle ich fest, daß ich selbst Anfang dieses Jahres bei dem Versuch das Mittel
abzusetzen aus Unwissenheit alles falsch gemacht habe und viel zu schnell reduziert habe!
Im Augenblick habe ich eine schlechtere Phase und nehme 1 1/2 Tabletten ein!
Auch die Gefühle von "Elektroschocks" kenne ich und habe immer geglaubt, daß ich mir das einbilde!
Ich persönlich habe auch oft sehr stark erweiterte Pupillen und dadurch Probleme beim Sehen!
Kennt das zufällig auch jemand und kann man dagegen was tun?

Erst mal genug für heute!
Ganz viele Grüße und haltet die Ohren steif!

Ilona

236) Rudolf aus Österreich schrieb am 25.November 2001 um 10:36 Uhr:

Hallo und danke für diese gezielt-informative Seite!
Ich nehme nämlich seit ca. 3 Jahren Seroxat und hebe ca. 4 mal Selbige abgesetzt und jedesmal diese Art kurzzeitiger Elektroschocks erlebt. Ich habe davor immer über Wochen bis Monate hinweg nur 10 mg Paroxetin eingenommen und dann abgesetzt ohne auf 5 mg zu reduzieren.
Das Schlimme für mich an der Sache war,dass mir kein Arzt glaubte,daß ich diese Elektroschocks wirklich intensiv spüre. Ich wußte,dass das am Absetzen der Tabletten lag,da ich so etwas vor dem ersten Absetzversuch in meinem Leben noch nicht erlebt habe.
Meine behandelnden Ärzte meinten aber nur das bilde ich mir nur ein oder Quatsch wie "der Glaube versetzt Berge"usw....Es wurde mir empfohlen eben wieder Seroxat zu nehmen,da dies wohl erste Anzeichen einer Depression sein müssten.
Als Folge habe ich es nicht geschafft das Präparat einmal wirklich abzusetzen.Ich nehme nun seit ca.1,5 Jahren 10 mg täglich und spekuliere nun erstmals wieder mit dem Gedanken ohne Seroxat leben zu können,zumindest ist es den Versuch wert ,denke ich.
lg,Rudolf

235) Susanne aus NRW schrieb am 13.November 2001 um 10:40 Uhr:

SO....
habe gerade meine ERSTE Seroxat genommen. Erst mal 1/4. Die Dosis werde ich jetz eine Woche nehmen, dann steigern auf 1/2, dann auf 3/4 und dann auf 1. Hoffe, das ich somit die Nebenwirkungen am Besten umgehe. Ich binsuper aufgeregt. Ich warte förmlich, das irgendwas passiert. Ist Quatsch, schon klar... aber das sitzt so drin. Wie war das bei euch? Kamen die Nebenwirkungen plötzlich, und kam das schleichend so das man da keine Angst vor hatte? Hattet ihr überhaupt Angst während der Nebenwirkungen? Wie habt ihr die Zeit überbrückt? Oder kann es auch sein, das ich gar keine Nebenwirkungen bekomme? Wie stehts mit Alkohol?Viele Fragen, ich weiß.... aber das sind ´Sachen die mir auf der Seele liegen. Und ich glaube, Das Sirius ja gerade für solche Dinge diese Wunderbare Seite eingerichtet hat. Tschüssi... Halte euch auf dem Laufenden. sanne

234) Monika aus Deutschland schrieb am 12.November 2001 um 21:46 Uhr:

Hallo zusammen,
um auf Eure Fragen hinsichtlich des Ausschleichens zu antworten: ich habe das Medikament im August ausschleichen lassen und hatte 1,5 Monate kein Seroxat genommen. Mittlerweile nehme ich wieder 1/2 Tablette, weil ich wieder in meine alten Ängste zurückgefallen bin. Zum Ausschleichen kann ich nur sagen, macht es ganz ganz langsam. Von 1/2 Tablette auf 1/4, dieses dann über mindestens 1 Monat, dann versuchen, die 1/4 Tablette noch einmal zu teilen. So habe ich es geschafft, die Nebenwirkungen (elektrische Spannungsgefühle, Weinen ...) auszuschalten. So hat es zumindest bei mir geklappt. Ich wünsche allen viel Glück. Im Frühjahr werde ich es erneut in Angriff nehmen und werde es ab Januar wieder mit 1/4 Tablette versuchen. Meine Begeisterung, Medikamente dieser Art zu nehmen, hält sich auch sehr in Grenzen, allerdings hat es mir sehr geholfen. Ich würde noch gerne wissen, ob Ihr trotz des Medikamentes auch mal 1 oder 2 Glas Wein/Bier etc. trinken mögt oder ob Ihr aufgrund der Einnahme darauf verzichtet.

233) Kim aus Bremen schrieb am 12.November 2001 um 18:28 Uhr:

Hallo Susanne,

ich finde es super, daß Du einen Versuch starten willst. Also, schlimme Nebenwirkungen hat Seroxat bei mir nicht hervorgerufen. Es ändert sich halt einiges, aber das nimmt man so bewußt gar nicht war. Irgendwie schlafen die Gefühle ein, z.B. fällt es mir sehr schwer zu weinen oder auch freuen kann ich mich nicht so richtig. Dafür bleibt aber auch meine Angst sehr gering und ärgern kann ich mich auch nicht richtig.
Meine organischen Probleme hängen mit meinem Mitralklappenprolaps zusammen. Du kannst es mal nachlesen unter www.mitral.de vielleicht findes auch Du dich da wieder. Unter "persönliche Stories" kannst Du einiges über mich lesen. Ich denke mal, wir ähneln uns sehr. Auch ich konnte Monate die Wohnung nicht verlassen, wollte und konnte nicht alleine sein. Ich dachte immer ich sterbe. Auch ich habe einen super tollen Mann der
die ganze Zeit zu mir gestanden hat und mich und meinen Sohn in dieser furchtbaren Zeit unterstützt hat.

Vielleicht solltes Du es erst einmal mit einer halben Seroxat probieren, denn in den meisten Fällen reicht das völlig aus. Und Du mußt Geduld haben, denn es dauert so ca. 3 Wochen bis es Bergauf geht. Also nicht vorher absetzen. Wichtig ist das Du es regelmäßig einnimmst.

Ich kann Dich sehr gut verstehen, daß Du davor angst hast. Ich hatte auch furchtbare Medikamentenangst. Ich dachte immer, mir geht es so schlecht, daß jedes Medikament was ich einnehme mich mit aller Wahrscheinlichkeit umbringen wird. Doch ich lebe noch! Und gar nicht mal so schlecht. Ich bin zwar nicht voll belastbar und hab so meine Beschwerden, doch ohne Seroxat wäre es noch schlimmer.

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig Mut machen. Bitte laß mich wissen wie es Dir ergeht. Toi toi toi.......

Bis bald
Kim

232) Susanne aus NRW schrieb am 12.November 2001 um 15:15 Uhr:

Hallo ihr lieben....
erstmal Danke an Kim. Ja, ich werds versuchen. Habe heute mit meinem Arzt telefoniert, und er war sofort begeistert, das ich mit Seroxat versuchen will! Er habe bisher die besten Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht und er will mich darin sehr unterstützen. Na, die Hürde habe ich schon mal genommen. Nur noch eine Frage Kim: deine organischen Probleme, stehen die im Zusammenhang mit Seroxat, oder hat das andre Gründe? Ich bin mittlerweile eigentlich ziemlich zuversichtlich. Auch wenn Nebenwirkungen auftreten sollte, so weiß ich doch woher sie kommen und das sie wieder verschwinden, oder? Sterben tut man davon ja nicht, und in einen Schockzustand kann man auch nicht verfallen, das istmir das wichtigste. Nun die Probleme mit dem ausschleichen lese ich auch immer wieder. aber ich will noch gar nicht ans aufhören denken. Hauptsache Seroxat hilft mir, lässt mich ma wieder LEBEN, und ichkann meinen Kindern wieder eine Mutter sein, die auch was mit ihnen unternimmt. Auch meinem Mann fehlt es, das ich nirgendwo mehr mit ihm hingehen kann, und das er keine Freunde mehr nach Hause einladen kann oder mit seinem Freund ins Kino gehn kann. Gottseidank habe ich einen Wunderbaren Mann, der mich über alles liebt, in guten wie in schlechten Zeiten und auch unsere kleine Hand voll Freunde sind mit Gold nicht aufzuwiegen. Ich schaffe das mit meinem Mann, meinen Freunden und mit Euch... Danke Sanne

231) Kim aus Bremen schrieb am 11.November 2001 um 19:06 Uhr:

Hallo ihr Lieben,

bin wahrsinnig froh, diese Seiten gefunden zu haben.
Ich nehme jetzt ca. seit 3 Jahren Seroxat ein. Früher habe ich 1 1/2 Tabletten genommen, momentan bin ich bei einer halben. Gott sei Dank reicht mir das und ich kann damit sehr gut leben. Nachdem ich damals 1 Jahr Seroxat eingenommen hatte, wollte ich es in einer Klinik ausschleichen. Dies wurde dort jedoch in 3 Wochen von 1 1/2 auf 0 reduziert. Ich dacht nur noch, daß ich sterben müßte. Nachdem ich dann 1 Jahr lang sämtliche anderen Antidepressiva eingenommen habe, bin ich dann doch wieder bei Seroxat gelandet. In dem Jahr ohne Seroxat war ich in 8 verschiedenen Kliniken. Doch niemals wurde wirklich etwas festgestellt.
Als ich dann Seroxat wieder eingenommen habe, ging es mir ziemlich schnell wieder besser. Sicher habe ich noch organische Probleme und hin und wieder mal Ängste, aber es ist auszuhalten. Leider habe ich 10 kg zugenommen und diese Gefühlskälte macht mir sehr zu schaffen. Gerne würde ich Seroxat absetzen. Aber die Angst ist zu groß vor den Absetzerscheinungen. Es ging mir damals so schlecht, daß ich ständig den Notarzt gerufen habe. Jedoch werde ich es im Jahr 2002 nochmals versuchen, jedoch viel langsamer.

Martin, ich habe es auch mal mit Remergil versucht, hat mir jedoch nicht geholfen. Ich hatte dadurch immer Blitzattacken. Schrecklich!!!!!!!

Susanne, das was Du beschreibst habe ich auch vor der Einnahme durchgemacht, auch ich konnte das Haus nicht verlassen. Also, ich finde Seroxat ist ein super Mittel. Ohne wäre ich heute nicht mehr am Leben. Ich hätte es nicht mehr ertragen. Leider hat es auch seine Nachteile. Aber ich bin der Meinung, sie sind zu tolerieren. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Trau Dich ruhig.

Bin sehr an Beiträgen über das Absetzen interessiert. Hoffentlich geling es mir irgendwann. Hat es jemand von einer Viertel auf 0 geschafft???? Wenn ja, wie sind dann die Absetzerscheinungen?????

Liebe Grüße
Kim

230) Susanne aus NRW schrieb am 11.November 2001 um 16:25 Uhr:

Hallo, ihr Lieben...
ich weiß eigentlich gar nicht so genau, wo ich anfangen soll.
OK...ich leide bewusst seit 6 Jahren an Panikattacken. Mal schlimmer, mal besser.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich die Ängste verschieben. Das soll heissen,
das ich mal irgendwelche Dinge oder Zuständ nicht ertragen kann, und dann kommen plötzlich
andere Ängste, und die Ängste davor sind nicht mehr vorhanden.Es ist so schwer zu beschreiben.
Dauert hier auch zu lange. Ich habe auch schon eine Therapie angefangen, aber die wurde auf
Verlangen der Therapeutin abgebrochen, weil sie meinte, ich hätte nicht genug Ruhe in mir
durch meine Kinder (3 + 6 ) und ausserdem wäre ich schon soweit, das ichs auch alleine schaffe.
Nun, zu dem Zeitpunkt habe ich auch grosse Fortschritte gemacht, aber jetzt bin ich seit ca,
6 Monaten gar nicht mehr aus dem Haus gekommen. Und das ist NICHT gut.
Ich will immer raus, aber irgendwie auch nicht. Dann nehm ichs mir ganz fest vor, und kurz davor...
na ja, ihr könnt es euch denken. Ich mag nicht gerne alleine sein. Aber Besuch von Freunden oder
Bekannten oder Fremden kann ich nicht ertragen.
Vor allem abends nicht.
Nun habe ich von SEROXAT gehört, bzw. gelesen. Hilft es wirklich? Wie hilft es? Wie fühlt es sich an? Wie fühlt man sich an?
Nebenwirkungen gibts bestimmt. Aber kann man die aushalten?
Bitte helft mir... so bringt das alles nichts!!!

229) Martin aus BRD schrieb am 9.November 2001 um 22:34 Uhr:

Hallo mal wieder,

wie gesagt Seroxat is jetzt weg, naja abgenommen hab ich noch nix :-(,
auch meine Leberwerte sind nicht wesentlich besser.
Nervlich naja immer noch Depri. Soll jetzt Remergil nehmen! Hat da einer Erfahrungenmit?
Wollt eigentlich nix was mich noch traeger macht.
Hab das Zeuchs zwar im Schrank stehen hab aber noch nix genommen.Nehm jetzt seid ca. 10 Tagen Johanniskraut 600mg Tag.

Kann nur jeden davor warnen das Seroxat ploetzlich und ohne aerztliche Überwachung abzusetzen.Bin von ner halben direkt auf Null!
Hammer übelst! Naja, was uns nicht umbringt macht uns nur noch härter.

CU Martin

228) Caroline aus Berlin schrieb am 9.November 2001 um 09:48 Uhr:

Hallo Dagmar,
ich nehme jeden Morgen eine viertel Tablette, kann mit einem Messer geteilt werden. Viele Tabletten habe ich nicht mehr. Ich denke, dass ich mir auch keine mehr besorge. Im Dezember ist Schluß. Die Ängste waren sehr schlimm früher, aber die Gefühlslosigkeit fand ich eigentlich noch viel schlimmer. Jetzt, bei der Miniration kann ich eigentlich wieder besser mit mir umgehen. Was nach Seroxat kommt, weiss ich noch nicht. Aber es geht mir noch gut.
Liebe Grüße
Caroline

227) Dagmar aus Berlin schrieb am 8.November 2001 um 18:20 Uhr:

Hallo Caroline, ich befinde mich in einer ähnlichen Situation wie Du. Nehme seit 1 Jahr 1/2 Tablette, und möchte demnächst auf 1/4 Tablette herunter. Nimmst Du jeden 2. Tag 1/2 T. oder nimmst Du die Suspension ? Liebe Grüße.

226) Caroline aus Berlin schrieb am 7.November 2001 um 13:18 Uhr:

Hallo Ihr Lieben,
es freut mich, zu lesen, dass es Euch allen recht gut geht. Ich habe 6 Wochen lang 10 mg genommen und bin seit 2 Tagen auf einer viertel Tablette.
Wenn ich mit dem Ausschleichen fertig bin, habe ich genau ein Jahr Seroxat eingenommen. Ich glaube, es hat mir geholfen. Ich habe im letzten Jahr viel Gelacht
und viel Freude empfunden, obwohl im Leben auch Ärger und Stress dazugehören. Das hat mich überhaupt nicht tangiert. Diese Gefühlskälte hat micht ziemlich geschockt.
Vor zwei Tagen hatte ich großen Ärger, ich habe geheult, geheult und nochmals geheult. Seit einem Jahr zum ersten Mal konnte ich mich wieder spüren. Es war erschreckend, dass durch Seroxat soviele Empfindungen gedämpft werden. An ***ualität war in der Zeit überhaupt nicht zu denken. Ich bin mir nur nicht so sicher, dass nach endgültigem Absetzen, die Ängste nicht wiederkommen. Nun gut, wir werden sehen. Ich wünsche allen alles Gute und bleibt bei Eurer positiven Einstellung.
Liebe Grüße
Caroline

225) erika aus ö schrieb am 6.November 2001 um 11:24 Uhr:

Hi!

Lass deinem Koerper mehr Zeit!
Es wird schon was wahres dran sein, an der Suspension!
Wie lange machst du das schon?

224) Pro-Sack aus München schrieb am 6.November 2001 um 10:37 Uhr:

Tjaja, ursprünglich bekam ich Seroxat in einem Stationären Aufenthalt. Da hat es mir einigermasen geholfen, deswegen habe ich mir gedacht dass es mir jetzt auch helfen würde, dem war aber nicht so, wie ich bereits mit vorherigen Bericht geschildert hatte. Gegen diese Absetzerscheinungen bekomme ich jetzt die Seroxat Suspension, mit der man angeblich ausschleichen kann, ohne etwas von diesen Symptomen zu verspüren. Naja die Zeit wird die Antwort bringen.

223) erika aus ö schrieb am 6.November 2001 um 09:53 Uhr:

Hallo alle miteinander!

Liebe Dagmar,lieber Thomas,
da hat es sich anscheinend wirklich nur um ein Missverstaendnis gehandelt! Lieber Thomas, ich habs schon richtig verstanden, keine Angst!

Liebe(r) Pro-Sack!
Mich wunderts nicht, dass es dir nicht gut geht! Um eine Besserung des Befindens zu spueren, muss man Seroxat schon ueber laengere Zeit nehmen, und dann auf keinen Fall aprubt damit absetzen!
Wie bist du zu Seroxat eigentlich gekommen? Hast du sie von einem Therapueten empfohlen bekommen? Wenn ja, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass er dir geraten hat, die nach so kurzer Zeit schon wieder abzusetzen!

Du steckst momentan, durch die Entzugserscheinungen, in einer depressiven Phase - darum wuerde ich dir dringend raten, eine andere Musik zu hoeren, und ander Filme anzuschauen!
Denn vergiss nicht:

"Nichts ist so, wie es scheint!"

In diesem Sinne alles Gute!
Erika

222) Sternheimer aus Bayern schrieb am 5.November 2001 um 10:13 Uhr:

leide seit 3jahren unter panikattacken, bin für jede hilfe und anregung dankbar!!

221) Pro-Sack aus München schrieb am 3.November 2001 um 20:31 Uhr:

Ich kann nur jeden davon abraten, diese Seroxat Teile einzunehmen. Ich nehme die jetzt seit einigen Monaten, doch habe ich ausser Unruhe und Appetitlosigkeit leider keine Wirkung verspürt. Ich neige dazu dieses Paroxetin auf eine Stufe mit Amphetaminen zu stellen, nur mit dem seltsamen und völlig überflüssigen Nebeneffekt dieser unmenschlich abartigen Absetzsymptome. Ich nehm jetzt seit drei Tagen kein Seroxat mehr, und ich habe das Gefühl als würden alle paar Minuten sämtliche Nerven in meinen Körper gedehnt, und wieder losgelassen. Ferner höre ich seit heute wieder Tocotronic, und musste beim Anschauen des Filmes 23 damit kämpfen nicht sofort laut loszuheulen. Ich denke dass mir durch die Zeit in der ich Seroxat eingenommen hab meine Gefühle genommen wurden, die sich jetzt aber wieder kräftig zurückmelden. Naja werde auf jedenfall Abstinent bleiben. Aber vergesst nicht:

"Die Tiefen unseres Lebens,
Unendlichkeit in Gedanken.
Doch blieb die Suche vergebens,
Da wir in der Realität versanken."

220) Dagmar aus Berlin schrieb am 3.November 2001 um 18:10 Uhr:

Hallo Thomas, ich hatte meinen Eintrag nicht auf deinen bezogen. Ich meinte das streßfreie Absetzen ganz allgemein. Sorry, wenn Du es so verstanden hattest. Alles Gute, Dagmar

219) Thomas aus Deutschland schrieb am 3.November 2001 um 16:45 Uhr:

Hallo Ihr, hallo Dagmar,
nur zur Klarstellung, die beiden letzten Sätze waren nicht ernst gemeint. Natürlich möchte ich niemanden unter Druck setzen, gleich gar nicht mich.
Also nicht falsch Verstehen, war ein kleiner Joke bezüglich meiner Mitteilung vom 2.11.01. Muss doch auch mal sein, oder etwa nicht???
Bye,Thomas
;o)
PS: Ich hab das Gefühl, Euch gehts allen etwas besser, ja?! SCHÖN, das gibt doch allen Mut.

218) Dagmar aus Berlin schrieb am 3.November 2001 um 12:40 Uhr:

Hallo, schön zu hören, dass es Euch nach dem Herunterfahren der Dosis gut geht. Ich nehme bereits seit 1 Jahr nur noch 1/2 Tablette, und es geht mir sehr gut. Ich denke ich bin bei meinen Gefühlen. Ich möchte Anfang nächsten Jahres auch weiter ausschleichen, wenn nicht sogar ganz. Ich denke, dann wird auch meine ***uelle Lust wieder kommen.Im Moment kann ich damit leben, da ich nach wie vor froh bin , dass es mir gut geht, und ich aus dem tiefen Tal bin.Natürlich bin ich schon sehr neugirig in Erfahrung zu bringen, wie weit ich ohne die Krücke Seroxat gehen kann.Ich wünsche allen viel Kraft. Macht Euch keinen Streß. Jeder muß seinen Zeitpunkt für das Absetzen selbst entscheiden. Irgendwann ist es halt soweit. Liebe Grüße aus Berlin, Dagmar

217) Thomas aus Deutschland schrieb am 3.November 2001 um 09:53 Uhr:

Hallo Erika,
es tut gut, so Positives von Dir zu hören. Ich freu mich für Dich.
Auch Deine Familie scheint Dich wieder "aufgenommen zu haben". Schön dass Ihr auch mal lachen könnt über das Thema.

Danke für die Worte, das gibt echt Mut zum aufhören. Man macht sich ja so seine Gedanken bei den Inhalten mancher Beiträge.

Wie ich sehe, sind wir jetzt bei der gleichen Dosis von 1/2 Tablette am Tag.
Ich werde, in Absprache mit der Therapeutin, Anfang 2002 beginnen mit dem Absetzen. Mal sehen wer von uns beiden es schneller und dazu, ganz wichtig, ohne zu arge Nebenwirkungen geschafft hat.
Der Ehrgeiz wird es zeigen, ja? ;o)
Bye, Thomas

216) erika aus ö schrieb am 2.November 2001 um 18:43 Uhr:

Hallo, ihr Lieben!

Da bin ich auch wieder einmal! Nach so einer lieben Aufforderung kann man ja gar nicht anders!

Danke, mir gehts sehr gut! Bin brav bei einer halben Tablette geblieben, und ich habe schon starke Veraenderungen an meinem Koerper bemerkt. Zum einen bin ich, lieber Thomas, nach Jahren, wieder sportlich aktiv! Ich habe zwar das Glueck, nicht unter meiner Figur zu leiden, wie so viele andere, aber ich war so was von faul in den letzten Jahren, und auch mein Koerper hat unter diesem Manko gelitten. Aber jetzt ist das anders: ich gehe einmal die Woche Jazzchoreographie und Power-Bauch-Pein-Po. Klingt toll, nicht? Ist es auch! Und seitdem fuehle ich mich wie ausgewechselt. Meine Lebensfreude steigt von Tag zu Tag, ich bin viel energiegeladener, und auch mein Geist ist belebter.
Aber was das schoenste an der ganzen Ausschleichsache ist, ist die, dass meine ***uelle Aktivitaet endlich wieder zunimmt.
Darunter hat naemlich meine Ehe schon sehr gelitten. Ich haette mich am liebsten selbst verflucht, aber ich hatte NULL Bock auf meinen Mann.
Ich bin sicher, dass das alles mit der verminderten Einnahme zu tun hat.
Mein Mann und ich haben schon sehr viel gelacht, wie das sein wird, wenn ich dann ganz aufhoere....
Auf jeden Fall kann ich euch allen nur den Rat geben:( die daran Interesse haben) zoegert das Ausschleichen nicht hinaus! Es belastet den Koerper nicht, es hilft in allen Bereichen!
Naetuerlich bin ich noch immer nicht so weit, ganz mit Seroxat Schluss zu machen, denn manchmal ueberkommt mich schon ein bloedes Gefuehlt. Das faengt mit Atemnot an( nicht durchatmen koennen, und dann vollkommen falsch zu atmen), dann kribbelt es wieder am ganzen Koerper,... die alte Leier halt.
Aber trotzdem: ich hab so viel mehr positives in den letzen Wochen erlebt, dass ich mit solchen Kleinigkeiten spielend fertig werde.

Genau wie du schreibst, Thomas! Der Ehrgeiz war weg, aber jetzt ist er wieder voll da! Das heisst, wer weiss - vielleicht ist es noch gar nicht alles, aber es ist so ein schoenes Gefuehl, wieder zu fuehlen!
Du wirst sehen - wenn du anfanegst, Auszuschleichen ( ich nehme an, du moechtest das noch immer!?!) dann kommt der Ehrgeiz dem Koerper was Gutes zu tun, ganz von selbst!

Ganz,ganz liebe Gruesse, und Kopf hoch! Es geht so einfach - wirklich!!!!! Und wenn man einmal eine positive Einstellung zum Ausschleichen hat ( ohne der gehts nicht, eh klar), dann wird der Koerper auch relativ leich fertig damit. Klar - die ersten paar Tage waren nicht lustig, aber dann ist es ein genauso erhebendes Gefuehl, wie nach den ersten Wochen Einnahme von Seroxat! Nur mit dem kleinen Nebeneffekt, dass diese Gefuhele ECHT sind!

Machts gut, alle miteinander, ich meld mich wieder!
Erika

215) Thomas aus Deutschland schrieb am 2.November 2001 um 13:39 Uhr:

Hallo Ihr, hallo speziell auch mal wieder an Erika,
bin derzeit mächtig in Prüfungsstress und deshalb so selten hier drin.
Allerdings bin ich sehr erstaunt, wie ich dies alles wegstecke. Der Job (auch stressig genug) und nun die Prüfungen, naja, ich denk dank Seroxat ist das leichter zu überstehen.

Ich les häufiger über Gewichtszunahme. Auch ich hab neuerdings damit zu kämpfen. Ich denk allerdings, dass alle Faktoren da mit hineinspielen. Wie Erika und andere schon schrieben, ist das emotionale Vermögen durch Seroxat stark beeinflusst.
Ich war vor einigen Jahren sehr sportlich aktiv und konnte mich über Erfolge freuen. Jetzt ist das leider so, dass ich Überwindung brauche überhaupt Sprot zu machen (zu müde und abgeschlafft nach der Arbeit) und wenn doch, dann halt ich nicht lange durch. Mein Ehrgeiz ist wie weg.
Dadurch sicher auch die Gewichtszunahme. Ich hoffe das wird nach den Prüfungen besser, vielleicht finde ich dann mehr Zeit für andere Aktivitäten. Welche aber? Der Reiz fehlt voll. Kein Interesse!!

Erika, wie geht es Dir? Setzt Du ab? Erfolgreich? Lass mal was von Dir hören.

Bis demnächst, hier.

214) Martin aus BRD schrieb am 1.November 2001 um 21:53 Uhr:

Hallo mal wieder,

das Seroxat ist nun weg. Koerperliche
erscheinungen sind weg!
Naja nervlich gehts mir nicht so gut!
Voll die Depris, mal sehen wies weitergeht.

Gruss Martin!

213) Tina aus Deutschland schrieb am 29.Oktober 2001 um 21:10 Uhr:

Hallo,
bin ja ganz überrascht,wieviel Leute Seroxat nehmen.
Ich selbst nehme es nun seit März 2000.Langsam ansteigend auf 1,5 Tablette pro Tag. Bin damit super!!! zurecht gekommen.Habe endlich wieder gelebt.Nun versuche ich die Tabletten langsam abzusetzen.Das bereits seit ca. einem halben Jahr.Bin nun bei 1 Tablette am Tag.Aber immer wenn ich versuche eine halbe weniger zu nehmen geht es mir nicht gut.Manchmal denke ich, ich würde auch noch jahrelang weiter Seroxat nehmen, Hauptsache mir geht es gut. Weiss denn jemand genau was es für Langzeitschäden mit Seroxat gibt?Ehrlich auf 10 Jahre meines Lebens würde ich verzichten.

212) Esther aus Rheingau schrieb am 20.Oktober 2001 um 15:11 Uhr:

Ich sitze hier undheule mir die Augen aus dem Kopf. Seit 5 Tagen bin ich ohne Seroxat.
Laut meinem Arzt sollte ich es absetzen ohne auszuschleichen. Und seit 3 Tagen leide ich unter genau den Symptomen, wie sie oben unter Absetzen stehen.Da sagt einem kein Arzt, weil es scheinbar niemand weiß, oder was.
Scheiß Aufklärung. Jetzt bin ich wenigstens beruhigt, dank Internet.
Sonst hat mir Seroxat sehr geholfen.Seit 5 Jahren litt ich an Angst-und Panikattacken. Als vor 5 Monaten eine Depressionhinzukam hatte ich endlich Vertrauen in meinen Psychotherapeut. Er hat es geschafft, mich in kurzer Zeit wieder fit zu machen.
Und dafür bin ich sehr dankbar. Natürlich auch Seroxat. Hätte ich nur vorher gewusst,das ausschleichen besser wäre.
Danke an diese website. Ich wäre auch dankbar für andere Kontakte und Erfahrungsberichte
froehlich_e@web.de Ciao:)

211) HenrikTraupe aus Deutschland schrieb am 15.Oktober 2001 um 23:26 Uhr:

Hallo ich heisse Henrik , bin 33Jahre und leide seit 15 Jahren an Panikstoerungen.In den letzten Wochen ging es mir ganz gut.Ich bin wohl einer von den wenigen Màennern die an dieser verfluchten Erkrankung leiden.Wenn jemand Lust hat sich mit mir auszutauschen,wuerde mich das sehr freuen.Gruss HenrikTraupe@aol.com

210) Martin aus Deutschland schrieb am 14.Oktober 2001 um 18:56 Uhr:

Hallo erstmal,
ich heisse Martin und bin 27 Jahre alt.
Nehme Seroxat seid 10/99 !
Habe unter der Therapie ca. 30 kg (!)
zugenommen.
Muss aber sagen das das Medikament gegen meine Panikattacken
und meine Zwangsgedanken gut geholfen hat.
Leider sind meine Leberwerte durch Seroxat so sehr
angestiegen, das ich es ausschleichen musste!
Nein ich drinke keinen Alkohol und nehme auch keine Drogen!
Ich bin jetzt seid Montag ohne.
Nervlich ist es zu ertragen !
Koeperlich schon fast nichtmehr!
- Kraempfe
- Erbrechen
- Übelkeit
- Schmindel
- Schweissausbrüche
- Klosgefuehl im Hals
etc. etc.

Ich hoffe aber das ich es durchstehe!
Drückt mir die Daumen!

Danke.

PS: Melde mich mal wieder wie es weitergeht.
CU

209) Caroline aus Berlin schrieb am 9.Oktober 2001 um 14:13 Uhr:

Hallo Erika,
jetzt wo Du es schreibst, fällt es mir doch ein. Eine Woche lang hatte ich ständig Schweißausbrüche. Da ich vor kurzem eine OP hatte, dachte ich erst, es käme davon. Aber ansonsten fühle ich mich jetzt ganz gut.
Bestimmt nehmen diese schrecklichen Nebenwirkungen mit der Zeit ab. Und wenn Du weiter langsam ausschleichst, wird sich das bestimmt im Rahmen halten.
Tja, schlechte Laune kommt jetzt auch wieder durch, aber das gehört wohl auch zum Leben.
Liebe Grüße an alle
Caroline

208) erika aus ö schrieb am 9.Oktober 2001 um 09:02 Uhr:

Hallo Caroline!

Ja, bitte informiere uns weiter, wie es dir geht, da ich ja vor der gleichen Situation stehe.
Ich habe in den letzten zwei Tagen meine halbe Tablette vergessen, und ich muss leider sagen, dass die Nebenwirkungen nicht von schlechten Eltern waren. Ich hatte arge Schweissausbrueche, und meine Laune war wieder einmal im Keller.
Heute in der Frueh hab ich gleich wieder eine genommen( eine halbe) und jetzt gehts wieder.
Ich bin wirklich gespannt, ob diese Zustaende einmal aufhoeren!

Liebe Gruesse
Erika

207) Caroline aus Berlin schrieb am 8.Oktober 2001 um 15:23 Uhr:

Hallo alle miteinander,
in gewissen Abständen schau ich hier mal rein und lese, wie es Euch so geht. Vielleicht kann ich ja mit meinem Beitrag etwas helfen.
Ich nehme Seroxat seit Mitte Dezember 2000 und bin gerade beim Ausschleichen, u. a. aus den gleichen Gründen, die ich hier schon lesen konnte. Ich fühle mich mit Seroxat zwar ziemlich stabil, aber habe das Gefühl, abgestumpfter zu sein. Also, weder großartig positive noch negative Gefühle kommen durch. Es ist alles so ziemlich gleichbleibend.
Ich habe regelmäßig 20 mg eingenommen und bin jetzt seit 2 Wochen auf 10 mg runtergegangen. Von Anfang an habe ich kaum Nebenwirkungen gehabt. Jetzt nehme ich noch ca. 2 Wochen lang 10 mg und gehe dann für 4 Wochen auf 5 mg runter in der Hoffnung, dass ich das Medikament dann ganz absetzen kann.

In der ganzen Zeit der Einnahme habe ich wirklich nur einmal den Anflug einer Attacke verspürt. Aber wie gesagt, habe ich ansonsten von mir und meinem Körper auch nichts mehr gespürt. Nun weiß ich natürlich nicht, wie es ist, wenn man wieder ganz "ohne" ist. Wahrscheinlich kann man diese Probleme langfristig nicht mit Medikamenten in den Griff bekommen.
Ich wünsche Euch alles Gute, liebe Grüße
Caroline

206) erika aus österreich schrieb am 27.September 2001 um 11:29 Uhr:

uups - irrtümlich zu früh eingetragen -

Also bitte - vesteht mich nicht falsch - ich rede nur von MEINEN Empfindungen.
Rita hat mir eigentlich aus dem Herzen gesprochen.
Ich möchte auch wieder Temperament haben! Und dazu gehoert eben auch, dass man einmal auszucken und Angst haben kann.
Meine Freunde und meine Familie haben ja meine Panikattacken mitbekommen, und haben mir schon öfter gesagt, dass ich vor der Einnahme von Seroxat eigentlich viel "menschlicher" und natürlicher war.

Ich rede da aber jetzt auch ins Blaue hinein - denn wer weiss - wenn ich Seroxat ganz absetze, und vielleicht wieder eine Panikattacke kommt, dann sieht die ganze Sache wahrscheinlich wieder ganz anders aus. Aber ich möchte es auf jeden Fall probieren. Meine Einstellung zur Angst hat sich nämlich ziemlich verändert, ich sehe sie heute mit ganz anderen Augen als noch vor 5 Jahren.

Ich wünsche euch allen das Beste, und jeder sollte das tun, was ihm am vernünftigsten erscheint.

Alles Liebe
Erika

205) Rita aus Deutschland schrieb am 26.September 2001 um 18:13 Uhr:

Hallo alle miteinander,
nachdem ich schon drei Monate lang Seroxat eingenommen hatte,
ging es mir prima aber nachdem ich mich informiert habe, wie schlecht
es einem beim Absetzen des Medikaments gehen kann, habe ich mich ent-
schlossen es trotz aller Vorzüge schnellstmöglich abzusetzen. Nach nunmehr
drei Tagen geht es mir ziemlich mies, von minütlichen Schwindelattacken bis
hin zu Elektroschocks, welche vor allem nachts auftreten. Habe mich aber ent-
schlossen durchzuhalten. Ich möchte wieder ich sein, mit Temperament und allem
was dazu gehört. Ich hatte das Gefühl, dass durch Seroxat ein Teil von mir wegge-
schlossen ist. Es hat mir sehr geholfen eine schlimme Phase durchzustehen aber auf
Dauer keine Lösung, zumal es aufgrund dieser Entzugssymptome wohl doch süchtig
macht.Das Mittel macht es einem leicht Probleme vor sich her zu schieben aber nicht
zu verarbeiten.Auch der Alltag fällt einem damit leichter, da man aufgrund der dämpfenden
Wirkung erst gar nicht in die Lage kommt, in ein Fettnäpfchen zu treten.Die Konzentration
ist auch top aber von Individualtät kann man nicht mehr reden.

204) Monika aus Deutschland schrieb am 25.September 2001 um 22:07 Uhr:

Hallo Kim, ja ich habe auch etwas zugenommen (ca. 4 kg). Es ist natürlich schwer zu unterscheiden, ob das an dem Medikament liegt oder eher an der Lebensfreude, die ich wieder bekommen habe. Ich bin ein sehr geselliger Mensch und gehe gerne zum Essen aus. Natürlich wäre ich auch gerne schlanker, aber ich denke mir, lieber ein paar Pfunde mehr als schlanker und schlecht drauf.Die Pfunde bekommst Du auch wieder herunter. Ich versuche es gerade mit vernünftigerem Essen und Joggen.

Hallo Dagmar, Du hast mir aus der Seele gesprochen. Auch ich hatte das Gefühl (und Menschen, die mich näher kennen), dass mein wahres Ich hinter den Ängsten gar nicht durchkommen konnte. Ich bin auch nicht nur ein ängstlicher Mensch, sondern eigentlich sehr unternehmungslustig. Mich wüde interessieren, wie lange Du schon Seroxat nimmst. Viele Grüße an alle

203) Kim aus Bremen schrieb am 25.September 2001 um 21:44 Uhr:

Hallo Monika,

habe soeben Deinen Beitrag gelesen. Mich würde interessieren, ob Du auch durch das Medikament zunimmst? Wenn ja, wieviel. Und auch, ob Du bei der geringen Menge noch an Gewicht zugenommen hast. Ich habe aber auch ständig ein Hungergefühl!
Ich nehme momentan nur 1/2 Tabl. aber unter Ängsten leide ich trotzdem, allerdings sind sie zu ertragen. Jedoch glaube ich, wenn ich das Medikament absetze, dann werden auch meine Ängste wieder schlimmer und ich falle wieder in dieses tiefe Loch.
Aber das mit dem Gewicht macht mich total fertig!! Irgendwie ist es alles ein Teufelskreis. Zudem bin ich noch abhängig vom Valium. Jedoch in der Ausschleichphase. Ich nehme es jetzt seit einem Jahr. Habe mit 10mg angefangen und bin jetzt bei 2mg. Das klappt ganz gut.
Lasse mir allerdings auch sehr viel Zeit mit dem absetzen. Bitte schreibe doch zurück.

Liebe Grüße
Kim

202) Dagmar aus Berlin schrieb am 25.September 2001 um 21:35 Uhr:

Hallo Erika,
was Du schreibst ist für mich nur bedingt richtig. Ich hatte jahrelang meine Grübeleien, Ängste und Unruhezustände versucht anzunehmen, aus ihnen zu lernen, sie als normal zu sehen. Erst nach der Einnahme von Seroxat habe ich gemerkt, dass die wahre Dagmar hinter diesen Ängsten verkümmert war. Wie eine schwere Last die auf mir lag. Ich habe erst wieder gelernt, dass ich nicht nur der ängstliche Mensch bin. Klar habe ich mir in Paniksituationen gesagt: " Es ist alles in Ordnung, ich habe Angst und bleibe da". Aber wenn ich schon Angst vor jedem Tag habe, dann kann ich meine anderen Sensiblitäten auch nicht mehr spüren. Ich habe das Gefühl ich kann durch Seroxat wieder am Leben teilhaben und mich spüren.Ich bin eine ganz starke Gegnerin von Tabletten. Ich habe es 5 Jahre mit Therapie, Homöopathie und dann mit einer psychosomatischen Klinik versucht. Ich habe viel gelernt, und versuche dies langsam ins Leben zu bringen. So benutze ich Seroxat als eine Art Krücke. Ich hoffe natürlich bald wieder ohne Krücke gehen zu können.Ich wünsche allen viel Mut.Egal, ob den Mut zur Tablette, wie auch den, diese wieder abzusetzen. Liebe Grüße aus Berlin

201) Monika aus Deutschland schrieb am 24.September 2001 um 15:22 Uhr:

Hallo Erika, ich glaube nicht, dass Seroxat abstumpft. Ich habe zum Schluss nur 1/8 Tablette über ca. 1/2 Jahre genommen und kann nicht sagen, dass ich mit dem Medikament abgestumpft bin. Ich denke schon, dass man negative und positive Empfindungen wahrnehmen kann. Vielleicht kommt es hier ja auch auf die Dosis an. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was ich von dem Medikament halten soll, es hatte mir jedoch sehr geholfen, vor 3 Jahren aus dem Strudel der Angstzustände und Erschöpfung herauszukommen und ein ganz normales Leben zu führen. Leider habe ich jetzt, nachdem ich Seroxat 1,5 Monate nicht genommen habe einen kleinen Rückfall bekommen und habe nur ein paar Tage gezögert, ob ich es wieder nehmen soll oder nicht. Heute habe ich mich entschieden, das Medikament erst zum Frühjahr ausschleichen zu lassen. Die körperliche Anspanung habe ich leider momentan nicht ausgehalten (innerliche Unruhe, das Gefühl, ständig weinen zu müssen, Erschöpfung). Ich möchte gerne weiterhin meiner Arbeit nachgehen, die viel Spass macht und mich an meiner Tochter erfreuen, die meiner vollen Aufmerksamkeit bedarf, da sie noch klein ist. Ich hoffe, dass ich es im nächsten Jahr schaffe. Habe selbst ein wenig das Gefühl, kapituliert zu haben. Mein Mann versucht jedoch mich zu bestärken, positiv zu sehen, und anzunehmen, dass Seroxat unterstützend wirkt.

200) erika aus österreich schrieb am 24.September 2001 um 11:42 Uhr:

Hallo alle miteinander!

Schoen, dass die Kommunikation hier wieder entflammt ist, und man von "alten" Bekannten lesen kann.

Liebe Dagmar!
Ich wusste gar nicht, dass du auch schon beim Ausschleichen bist!
Du schreibst, dass du den Unterschied zwischen Entzugserscheinungen und Symptomen nicht erkennen konntest. Weisst, was ich glaub? Durch das Seroxat stumpft man so ab, was negative EMpfindungen betrifft, dass einem die dann total fremd vorkommen.
Dabei sind es genauso normale Empfindungen, wie Freude, Glueck u.ä. Aber man kann halt mit Trauer, Wut oder einfach mit nur schlechter Stimmung viel schlechter umgehen. Und wenn man dann noch labil ist, nimmt man gleich an, dass "was" nicht in Ordnung ist, wenn man einmal ein paar Tage oder Wochen schlecht drauf ist.
Dabei ist das genauso normal, wie ueber Tag oder Wochen gut drauf zu sein. Dagegen wuerde man ja auch nie was unternehmen , oder?

Liebe Monika!
Bei dir hoere ich genau das gleiche heraus. Glaubst du nicht, dass es ganz normal ist, wieder auch negative Gefühle zu spueren? Sensibel zu sein, ist doch auch was schoenes. Sicher - wenn dir jemand deppert kommt, dann tut das weh,mehr weh, als mit Seroxat(???) aber auf der anderen Seite bist du fuer die "guten und lieben Worte" viel empfänglicher, als vielleicht jemand, der kälter oder abgebrühter ist. Vielleicht hat das ja aber auch gar nichts mit Kalt und Abegebrüht zu tun, vielleicht können diese Leute einfach nur besser mit ALLEN Empfindungen umgehen als wir?

199) Alice aus Hameln schrieb am 23.September 2001 um 20:22 Uhr:

Hallo, ich möchte dieses Gästebuch dazu benutzen Kontakte herzustellen.Ich habe Ende nächsten
Jahres eine 5tägige Prüfung in Solingen.Würde mich freuen wenn ich aus dem Bereich Leute mit Ängsten
kennenlernen könnte,um in der Zeit dann
telefonisch Kontakt aufnehmen zu können,falles es mir mal nicht so gut geht. Da es bis dahin ja noch ein bischen
hin ist, habe ich Hoffnung über das Gästebuch Leute zu finden. Traut Euch!!

198) Kim aus Bremen schrieb am 23.September 2001 um 19:55 Uhr:

Hallo,
bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Ich bin 31 Jahre alt und habe schon einmal 2 Jahre lang Seroxat eingenommen. Habe dann in einer Psychosomatischen Klinik das Medikament
abgesetzt. Leider viel zu schnell mit schlimmen Folgen. Nachdem ich dann 1 Jahr durch die Hölle gegangen bin, nehme ich
jetzt seit Dezember 2000 wieder eine halbe Tablette ein. Ich habe außer Gewichtszunahme keine Nebenwirkungen. Es geht mir wirklich gut. Dennoch möchte ich endlich runterkommen. Habe aber furchtbar Angst wieder duch die Hölle zu gehen.
Kann mir jemand mailen, wie es einem gelingt das Medikament abzusetzen??? Ich wäre Euch wirklich dankbar. Mehr über mich und meine Storie könnt Ihr auf Alex Seiten lesen.
www.mitral.de und dann persönliche Stories unter Kim.
Ich hoffe von Euch zu hören. Denn diese Gewichtszunahme macht mir total zu schaffen. Noch habe ich kein Übergewicht aber wenn es so weiter geht.....

Liebe Grüße
KIm

197) Angela aus Köln schrieb am 23.September 2001 um 16:19 Uhr:

Hi, wie ihr auch leide ich schon seit
13J an Panikattacken.Da ich am Anfang
nicht sorecht wußte was mit mir los
war nahm ich Medikamente und Alkohol
zumir.Das ging einige Zeit gut.Bis ich nachher
Abhängig war und ein Entzug machte.
Das liegt nun 10J.zurück.Heute habe
ich eine gute Therapeutin die mich
in allem Unterstützt.Wie jede Krankheit
auch sollte man sie versuchen anzunehmen
und zu akzeptieren.Medikamente überdecken
nur für eine kurze Zeit die Symtome.
Wer Lust hat sich mit mir über weitere
Erfahrungen auszutauschen würde ich
mich freuen.
Liebe Grüße Angela

196) karin aus Hameln schrieb am 23.September 2001 um 12:11 Uhr:

mit sehr gut zurecht.Meine Eltern sind be
ide seit langem Alkoholiker und vielleicht
versteht ihr, dass ich nicht, in welcher
Form auch immer, vollgedröhnt den Tag
verbringen möchte. Habt Mut,man kann
es auch so schaffen. Von der neuen Therapie
werde ich euch noch berichten.

195) Monika aus Deutschland schrieb am 23.September 2001 um 11:48 Uhr:

Hallo Thomas, ich habe mit einer Tablette angefangen. Im letzten Jahr habe ich die Dosierung auf 1/2 Tablette reduziert. Seit dem Frühjahr habe ich dann nur noch 1/4 Tablette genommen und zum Schluß nur noch 1/8 Tablette. So hat das Ausschleichen in Bezug auf die Nebenwirkungen besser geklappt als von 1/4 Tablette ganz aufzuhören. Ich nehme jetzt seit 1,5 Monaten kein Seroxat mehr und der Schwindel hat Gott sei Dank aufgehört. Eine andere Nebenwirkung ist noch "Geschmacksveränderung", die sich aber auch zu bessern scheint.
Ich habe vor 6 Jahren meinen ersten Panikanfall im Urlaub bekommen. Es wurde immer zwischendurch mit Medikamenten versucht, die Panikanfälle und Ängste in den Griff zu bekommen. Kein Medikament hatte wirklich geholfen außer Seroxat. Ich war in den letzten Jahren mit Seroxat wie verändert und super mutig. Habe Sachen gemacht, die ich mich vorher gar nicht mehr getraut hätte (z.B. 3 x im Jahr fliegen, vorher unvorstellbar). Selbst den Tod meiner Eltern während dieser Zeit habe ich einigermaßen (wenn man das überhaupt behaupten kann) durchgestanden.
In den 1,5 Monaten, in denen ich Seroxat jetzt nicht mehr nehme, habe ich wohl gemerkt, dass man wieder sensibler und anfälliger wird. Leider habe ich in dieser kurzen Zeit jetzt auch einige Enttäuschungen von Freunden einstecken müssen, zudem kommt noch die trübe Jahreszeit. Seit vier Tagen bin ich wieder bedrückt und nahe am Wasser gebaut und lasse mich schnell von Kleinigkeiten umhauen. Leider weiss ich nicht, ob das noch Nebenwirkungen vom Absetzen sein können oder ob ich mich einfach zu schnell von anderen Leuten umhauen lasse. Dieses Gefühl der Verzweiflung ist fürchterlich und ich denke seit zwei Tagen ununterbrochen darüber nach, ob ich wieder 1/4 Tablete Seroxat nehmen soll und das Medikament erst zum Frühling hin ausschleichen lasse, wenn auch draussen alles fröhlicher ist. Momentan helfe ich mir mit Bachblüten und Ablenkung. Habe aber doch Angst, dass ich nicht ohne Seroxat kann. Ich werde weiter berichten, vielleicht kann ich Euch ja Mut machen, dass es ohne geht.

194) Dagmar aus Berlin schrieb am 22.September 2001 um 00:31 Uhr:

Hallo Erika und Thomas,
es tut gut zu lesen, wie Ihr Euch gegenseitig unterstützt. Ich bin ja in der ähnlichen Situation. Ich nehme jetzt seit einem Jahr nur noch 1 Tablette, und es geht mir gut. Anfang des nächsten Jahres möchte ich auf eine 1/2 reduzieren. Wichtig ist für mich, dass ich mich nicht unter Druck setze und ich hoffe, dass ich mir dann einen guten Zeitpunkt aussuche.Ich hoffe für Dich Erika, dass es Dir weiterhin besser geht. Für mich war in diesen Phasen immer schlimm, dass ich nicht wußte, ob mir die Entzugserscheinungen zu schaffen machen, oder ob meine alte Symptomatik zurück ist. Ich freue mich jedenfalls, dass ich die Dosis nicht erhöhen mußte,sondern senken konnte. Ich nehme es an und freue mich darüber. Der nächste Schritt kommt bestimmt. Liebe Grüße, Dagmar

193) erika aus österreich schrieb am 21.September 2001 um 09:56 Uhr:

Hallo!
Ich bin mir vollkommen bewusst, dass es nicht nur Gerede ist, wenn du mich aufbaust, Thomas! So gut "kenne" ich dich schon. Und ich finde es so toll, dass ein Mann auch ueber Gefuehle schreiben kann, und sich so in einen anderen Menschen reinzusetzen versucht.
Ich muss sagen, seit ein paar Tagen gehts mir eigentlich wieder recht gut. Mein Zustand ist relativ stabil, meine depressive Phase hat sich wieder verabschiedet. Wahrscheinlich haben viele Faktoren mitgespielt.Schlechtes Wetter,Pre-menstruelle Phase, nervende Tochter, etc.
Ich darf nur ja nicht einmal vergessen, meine Ration an Seroxat zu nehmen. Dann gehts mir nicht gut. Sofort tritt Schwindel auf, und nicht auszudrueckender Grant.
Aber offensichtlich hat sich mein Koerper an die reduzierte Dosis schon gewoehnt. Ich werde das jetzt ein paar Monate durchziehen, und dann auf eine viertel Tablette gehen.Im nächsten Frühjahr wäre ich gerne clean.

Du schreibst, dass du momentan im Prüfungsstress bist, und keine "Zeit" hast, dich mit diesem Thema zu befassen. Du, ich glaube, die Zeit wirst du NIE haben, wenn du sie dir nicht nimmst. Du arbeitest ja eh schon viel an dir! Schon alleine, dass du eine Therapie machst, zeigt das.Und die nimmt ja auch Zeit in Anspruch. Ehrlich - ich glaube, daran liegt es nicht!
Schiebe es nicht auf die lange Bank! Ich ärger mich eigentlich , daß ich nicht schon frueher damit angefangen habe. Auch ich hatte immer "Ausreden"(entschuldige) parat, die mich davon abgehalten haben. Es wird immer etwas geben,was gerade wichtiger ist.

Egoismus ist nur ein Synonym für Selbstwertgefühl, und ich glaube, Angstpatienten fehlt dieses.Daran zu arbeiten ist einmal die Grundvorausetzung um sich mit dem Thema "Ausschleichen", bzw. "Absetzen" zu befassen!

Ganz liebe Grüße
Erika

192) Thomas aus Deutschland schrieb am 20.September 2001 um 16:31 Uhr:

Hallo Erika,
freut mich das meine Worte Dich etwas aufbauen konnten. Denk bitte nicht, dass das nur "geschnulz" ist, weil Du drum gebeten hast. Es ist ernst gemeint und echt mal nötig gewesen. Warum sollst Du die Anderen nur "aufbauen" und selbst mit Deinen Problemen unbeachtet bleiben.
Ich freu mich für Dich, dass Du den Mut hast, Seroxat, obwohl es Dir doch so schön hilft, abzusetzen. Das entspricht nicht der Normalität hier im Gästebuch. Und das entspringt wieder Deinem eigenen Ich, das Du also noch sehr gut besitzt.
Halte durch, ich "komm nach". Womit ich auf Deine Frage überleite. Mir geht es im Großen und Ganzen sehr gut. Bin gerade aus dem Urlaub zurück. Die Angstattacken sind seit Seroxat fast (aber nur fast) verschwunden. Die Einnahme des Medikamentes und ganz besonders die begleitende Therapie haben meine Grundeinstellung zum Leben und vor allem zu mir echt verändert. Ich habe das Gefühl mental stärker denn je geworden zu sein. Aber auch egoistischer. Doch das braucht man um mit Depression und Angst fertig werden zu wollen.
So kommt bei mir auch immer mehr der Absetzwunsch durch. Ich möchte es selbst, ohne Medikament schaffen mit beiden Beinen im Leben zu stehen, Durchsetzungsvermögen zu zeigen und Lachen zu können. Wie jetzt eben.
Da ich jedoch derzeit im Prüfungsstress stehe und einer neuen beruflichen Herausforderung gegenüberstehe, bin ich vom jetzigen Zeitpunkt des Absetzens nicht überzeugt. Zumal die Nebenwirkungen, wie alle hier bestätigen, nicht zu verachten sind. Ich werde (mit Absprache des Therapeuten) wohl erst Anfang 2002 den Ausstieg vornehmen. Denn während des Ausstieges braucht man viel Zeit für sich, die ich mir dann eher nehmen kann als jetzt.
Also, ich drück Dir weiterhin die Daumen und berichte uns über alles. Es gibt viele, die hier mitlesen aber nicht schreiben und von Deinen Erfahrungen mitprofitieren.
Bis bald, Thomas

Liebe Monika,
leider kann ich Dir keine Erfahrungen im Ausschleichen mitteilen, jedoch interessiert mich (sicher auch andere) Dein Fall genauer.
Wie hoch war Deine Dosis? Wie sah das Ausschleichen genau aus, wie hast Du verringert? Wann kamen die ersten Nebenwirkungen, wie lange hielten (oder halten sie jetzt noch) an? Hast Du therapeutischen Beistand?
Danke, Thomas

191) Monika aus Deutschland schrieb am 19.September 2001 um 23:08 Uhr:

Hallo, ich habe ca. 2 Jahre Seroxat genommen. Seit 1,5 Monaten nehme ich das Medikament nicht mehr ein. Ich habe ganz langsam die Dosierung ausschleichen lassen, da ich beim Absetzen heftige Nebenwirkungen bekommen habe (Schwindel, Heulkrämpfe). Ein weiteres Absetzsymptom ist Geschmacksveränderung, d.h. ein ständig süßer Geschmack im Mund. Kennt jemand von Euch diese Absetzsymptome? Hat es jemand schon ernsthaft geschafft, Seroxat nicht mehr zunehmen? Ich merke, dass ich nicht so stabil bin wie mit Seroxat,möchte aber gerne durchhalten.

190) Lamma Sabine aus Deutschland schrieb am 19.September 2001 um 12:18 Uhr:

Suche Menschen, die wie ich unter Angst leiden.
Ich leide schon lange darunter, und ich habe
auch zur Zeit einen Krankenschein, denn
ich habe schreckliche Angst vor
meinem Chef
Wer hat Lust und schreibt mir,
um mit mir Gedanken aus zu tauschen.

189) Lamma Sabine aus weiblich schrieb am 19.September 2001 um 12:17 Uhr:

Suche Menschen, die wie ich unter Angst leiden.
Ich leide schon lange darunter, und ich habe
auch zur Zeit einen Krankenschein, denn
ich habe schreckliche Angst vor
meinem Chef
Wer hat Lust und schreibt mir,
um mit mir Gedanken aus zu tauschen.

188) erika aus österreich schrieb am 19.September 2001 um 11:51 Uhr:

Danke Thomas!!!!!
Genau das hab ich gebraucht!
Vielleicht probier ich es wirklich so aus.
Und ich finde es ganz lieb, dass du erkannt hast, dass meine aufbauenden Worte anderen gegenueber nicht durch die "Abstumpfung" entstanden sind.
Wie gehts denn eigentlich dir?
LG
Erika

187) Thomas aus Deutschland schrieb am 18.September 2001 um 18:40 Uhr:

Hallo Erika,
Du hast es immer so gut verstanden die anderen aufzubauen.
Die Worte kamen aus Deinem Innersten und nicht von der Tablette. Versuch an Dein Inneres zu glauben und Überwinde die Phase des Ausschleichens. Ich bin überzeugt, dass es genauso eine Phase ist wie die Neueinnahme. Der Körper muss sich erst wieder dran gewöhnen. Mach evtl. etwas langsamer, also 1 Tabl. montags, 1/2 Tabl. dienstags, 1 Tabl. mittwochs, 1/2 Tabl. donnerstags, usw.
Ich drück Dir die Daumen. Berichte unbedingt wie's läuft.
Viel Glück und KOPF HOCH!!! Wir schaffen das!
Thomas ;o)

186) erika aus Österreich schrieb am 17.September 2001 um 11:27 Uhr:

Halli- hallo!

Da meld ich mich wieder einmal, diesmal aber mit der Bitte um Untesrtützung. Ich habe vor zwei Wochen mit dem Ausschleichen begonnen, nehme jetzt eine halbe Tablette täglich, und ich muss sagen, es geht mir gar nicht gut. Körperlich habe ich zwar keine Beschwerden(schwitzen, Schwindel u.dgl) aber die Psyche.......
Ich bin ständig deprimiert, denke über viel mehr Dinge nach, und würde mich am liebsten enigeln.
Da ich von meiner Familie keine Unterstützung erwarten kann("ob du eine ganze oder halbe Tablette nimmst, ist doch wurscht;schlimm, dass du überhaupt was nehmen musst"(????)) hoffe ich, daß sich hier jemand findet, der mich ein bisschen aufbaut. Das brauch ich nämlich jetzt.

Ist schon arg, wenn man merkt, dass man plötzlich wieder " negativ zu fühlen beginnt"- mit Seroxat war ich immer gut drauf, für jeden Blödsinn zu haben, konnte über mich selbst lachen, war meinem Kind gegenüber geduldig usw.
Da fragt man sich schon, ob es das wirklich wert ist.

Liebe Grüße an Euch alle!!
Erika

185) rena aus frankfurt schrieb am 1.September 2001 um 14:09 Uhr:

hallo tarek und alle die sich aus seroxat ausschleichen wollen. ich habe es geschafft und zwar durch imm er 6 Monate lange einnahme von: 1 TAblette, 6 Mo. lange 1/2 Tablette und nochmals 6 Monate 1/4 Tablette. und dann war es nur noch ein Kinderspiel jtzt bin ich seit gut 3 monaten clean und stolz. denn ich fand das gefühl von sucht (angeblich macht das zeug nicht süchtig) was ist das denn anderes, wenn ich nicht mehr geradeaus schauen kann ohne fast umzufallen. Schwindel und alpträume gehören obligatorisch dazu. Es hat sich gelohnt, ich bin nun wieder ganz oben und sage mir das hast du also auch geschafft. jedes stück das man sich selbst erarbeitet hat von dem man losgekommen ist - macht einem stärker. wir werden von unseren ängsten und paniken nicht geheilt werden - das wird jeder therapeut bestätigen - wir können nur versuchen damit umzugehen und das müssen wir lernen und uns immer wieder aufbauen. wir müssen lernen, dass angst eine positive reaktion des körpers und der seele ist, ohne angst keine flucht kein zurückschrecken vor den dingen. liebe grüße aus ffm

184) Dagmar aus Berlin schrieb am 28.August 2001 um 21:45 Uhr:

Hallo Anna, Du hast nicht ganz Unrecht mit Deiner Wahrnehmung. Ich nehme Seroxat bereits seit 2 Jahren, wobei seit 1 Jahr nur 10mg, das ist die Hälfte der empfohlenen Dosis. Es stimmt, das dies Mittel nicht meine Angst bewältigen kann. Das kann ich nur selbst tun, aber es hat mir die Möglichkeit gegeben erst mal wieder " normal" zu leben. Wenn jemand ständig unter Magenschmerzen leidet, wird er in dem Schmerzzustand auch schlecht sein Leben ändern können. Ich bin froh, daß Du dies hier geschrieben hast, da ich oft beim Lesen dieses Gästebuches das Gefühl hatte, die Problematik der Krankheit beschränkt sich nur noch auf den Umgang mit Seroxat. Ich würde mich sehr über Kontakte zu anderen Angsterkrankten wünschen, die ohne Tabletten einen Weg gefunden haben, oder die Seroxat abgesetzt haben, und mir über die Zeit danach berichten. Liebe Grüße aus Berlin, Dagmar

183) anna aus Irgendwo schrieb am 23.August 2001 um 10:38 Uhr:

Hallo, ich muss an dieser Stelle mal was los werden, ich verfolge diese Seite nun schon seit geraumer Zeit, bin selbst betroffen (Agoraphobie+Panik) nehme aber keine Medikamente.
Ihr alle erzählt von Nebenwirkungen, Entzugserscheinungen,Gefühlsabstumpfung aber anscheinend ist noch keiner von euch auf die Idee gekommen , daß Seroxat nicht wirklich das Mittel der Wahl sein kann.Es nimmt euch (vielleicht ) die Symptome der Angst ,
bringt euch aber gleichzeitig so viele andere unangenehm Symptome ,daß ich den Wert der Sache nicht mehr begreifen kann.Wacht mal auf ihr schafft das auch ohne Medikamente, der Preis dafür ist sich mit der Angst auseinander zusetzen , der Gewinn ist aber ein Leben mit normalen Gefühlen und ohne Entzugserscheinungen.Ihr begebt euch von eine Abhängigkeit in die nächste.
Wer hier hat es denn schon ohne Seroxat geschafft?Ich habe noch keinen gefunden, der es abgesetzt hat und alles war in Ordnung.Das kann doch nicht richtig sein?

182) ILona aus Hamburg schrieb am 21.August 2001 um 12:14 Uhr:

Hallo Ihr Lieben,

ich bin wieder zurück aus dem Urlaub und wollte mich einfach mal wieder melden.
Jetzt nehme ich Seroxat seit Juni. Wie schon gesagt, ich habe ganz langsam angefangen und habe jetzt seit 2 Monaten auf 2 Tabletten gesteigert.
Irgendetwas ist passiert, ich kann zwar noch nicht sagen, daß meine Angst verschwunden ist, aber ich bin mutiger geworden und hoffe immer noch auf eine richtige Besserung.
Liebe Astrid, Dein Beitrag hat mir sehr viel Hoffnung gemacht, Du schreibst, daß bei Dir die Wirkung erst nach 3-4 Monaten eintrat.
Ich werde nicht aufgeben und weiter die Tabletten nehmen. Doch ich habe viele Fragen. Geht es Euch auch so, daß die ***uellen Gefühle so gut wie abgestorben sind. Bei mir ist das ziemlich arg und auch mein Gewicht nimmt immer weiter zu.
Ab und zu ist da auch noch dieser Schwindel und immer dieser merkwürdig "schlechte" Geschmack im Mund. Auch meine Sehstörungen und meine Konzentrationsstörungen sind noch vorhanden.
Ich hoffe, daß ich beim nächsten Mal vielleicht schon wieder mehr Fortschritte gemacht habe und wünsche Euch allen
Gute Besserung
Eure Ilona

181) Astrid Backhaus aus Hamburg schrieb am 18.August 2001 um 22:52 Uhr:

Hallo an alle! Also ich muß doch noch mal etwas schreiben, da ich diesen Seiten selbst so unwahrscheinlich interessant finde. Es ist zwar schon 3, 5 Jahre her als ich anfing Seroxat zu nehmen, aber ich erninner mich daran, daß ich ca. 1 Monat nebenwirkungen hatte. Ich habe nur noch geschlafen, litt unter Verstopfung usw. Zu der Zeit gab es auch noch keine positive Wirkung aber mit Hilfe der Ärtze habe ich Geduld bewiesen und weitergemacht. Erst ca. 3 - 4 Monate später fing es an mir besser zu gehen. Da ich in dieser Zeit in der Psychosomatischen Klinik Ginsterhof war, weiß ich nicht, was den Tabletten und was der super Therapie dort zuzuschreiben ist. Wie gesagt, heute geht es mir gut, allerdings nehme ich diese Tabletten noch und auch ich mag nicht aufhören, da ich nie nie wieder diese Panik haben möchte. Ich glaube nochmal halte ich das nicht durch. Also nehme ich die Medikamente und freue mich wieder an meinem Leben. An Nebenwirkungen denke ich manchmal, aber mein Leben jetzt ist soviel besser geworden...das ist es mir wert. Ich möchte aber auch dazu sagen, daß ich noch immer zu meiner Therapeutin gehe. Ich lerne so viel über mich und die Welt. Es ist toll und damals dachte ich noch, ich würde es nie schaffen und mein Leben sei vorbei. Ich möchte so gerne allen Menschen mit Panik Mut machen. Es ist zu schaffen, auch wenn der Weg lang und beschwerlich ist. Ich drücke Euch allen ganz fest die DAumen. Gruß von Astrid

180) Lars aus Hessen schrieb am 18.August 2001 um 14:35 Uhr:

Hallo Ihr lieben....
Also leide seid ca 8. Monaten unter Panikattacken.
Habe jetzt endlich eine Ärztin gefunden die mich ernst
nimmt. Nehme jetzt seid ca. 4 Wochen Seroxat und es wird langsam besser.
Habe auch langsam angefangen nehme jetzt 2 Tabletten, sprich 40mg.
Nebenbei mache ich eine Therapie.
Hoffe das diese Positiv verläuft.
Es scheint ja ein großes Problem zu sein von dem Seroxat wieder los zu kommen
von daher würde mich jetzt wirklich interresiern wie man denn von dem Zeug einigermasen wieder los kommt.
Bin über jede Info Dankbar.
Ihr könnt mir auch gerne ne Mail schicken.
Aber es ist echt der absolute Hammer wie einen diese Panikattacken verändern.
MAN IST KEIN MENSCH MEHR !!!!
Gruß Lars

179) Astrid Backhaus aus Hamburg schrieb am 16.August 2001 um 11:59 Uhr:

Also ich muß sagen, daß ich sieben Jahre unter schlimmen Panikattacken gelitten habe. Ich bin noch nicht einmal mehr auf die Straße gegangen und habe selbsts zu Hause im Bett permanent furchtbare Angst gehabt. Dann habe ich mich im Ginsterhof bei Hamburg angemeldet und angefangen neben der Therapie Seroxat zu nehmen. Heute geht es mir super gut. Zwar habe ich ab und zu noch Angst, Schwindel, Herzklopfen, aber das es jemals so gut gehen würde, hätte ich nie gedacht. Allerdings traue ich mich noch nicht, Seroxat abzusetzen.

178) tomek aus berlin schrieb am 12.August 2001 um 17:59 Uhr:

Nach einem Jahr bin ich alleine zu dem
Entschluss gekommen Seroxat abzusetzen.
Dies tat ich auch am 22.8.2001.
Anstatt einer ganzen Tablette nahm ich keine
einzige.Das ich ein paar Tage mich Schlecht fühlen würde war klar.
Ich hatte sehr grossen Schwindel der ist heute aber
schon weg (11.8.2001).Doch irgendwie hab ich immer noch Depressionen und wie lange soll
das dauern damit sie weg sind.
Das Jahr als ich Seroxat genommen habe(zwangsstörung)war alles in Ordnung!
Das der Körper jetzt urcheinander ist weil er kein Seroxat mehr bekommt versteh ich auch.
Aber wie lange muss ich noch aushalten?

177) gina aus deutschland schrieb am 10.August 2001 um 21:59 Uhr:

habe angstattacken.möchte mich mit anderen austauschen

176) Nicki aus NRW schrieb am 8.August 2001 um 21:27 Uhr:

Hallo Ihr Lieben!!!!

Wollte mich auch mal wieder melden. Ich hoffe es geht Euch allen soweit gut? Ich nehme immernoch Seroxat und bin immernoch ohne Nebenwirkungen zufrieden damit. Ich habe es jetzt auch einer Freundin weiterempfohlen, bin mal gespannt, wie sie drauf reagiert. Wünsche Ihr aber von Herzen, das es ihr so gut helfen wird, wie mir. Werde mich jetzt erstmal weiter durchlesen,
bis dann.
Wünsche Euch allen ganz viel Kraft!!!
Nicki

175) ulrich lennartz aus 50184 bedburg schrieb am 8.August 2001 um 17:26 Uhr:

Hallo! mein name ist Ulrich, ich würde mich freuen, wenn sich andere Betroffene ( weiblich ) aus dem Raum Köln sich mit mir über Angstzustände unterhalten würden. Ich leide seit ca. 15 Jahren daran und hätte einiges zu erzählen. Schöne Grüße Uli

174) Christian aus Deutschland schrieb am 8.August 2001 um 14:15 Uhr:

Hallo beisammen,

beim Lesen ist mir aufgefallen, daß ein GRoßteil mit den Entzugserscheinungen -auch beim schleichenden Absetzen- nicht oder nur schwer zurecht kommt. Auch wenn's banal klingt: Bewegung ist eine sehr gute Methode, da ein wenig gegenzusteuern. Ich befinde mich im Ausschleichprozeß (seit ca. einem Monat von einer auf eine halbe Tablette runter, vorher gut 1/2 Jahr eingenommen) und gehe regelmäßig joggen, schwimmen, radfahren etc. Die Bewegung macht Spaß, aktiviert meinen Körper - und steigert vor allem mein Selbswertgefühl, da ich früher eher unsportlich war.
Was mir im Akutfall einer Panikattacke oder depressiven Gefühlen auch ganz gut hilft, sind Bachblütentropfen ("Rescue Remedies"). Gibt es in jeder Apotheke rezeptfrei, ist pflanzlich und mein Arzt hat's auch abgesegnet. Vielleicht hilft's euch ja auch.

Ohren steif halten, Chris

173) Sonja aus Österreich schrieb am 6.August 2001 um 11:29 Uhr:

Hallo !

Ich heiße Sonja, und nehme Seroxat nun seit ungefähr einem Jahr. Auch ich hatte vorher schlimme Angst und Panikattacken, die jetzt aber total verschwunden sind. Seroxat ist ein sehr gutes Mittel, und über die Nebenwirkungen mache ich mir momentan keine Gedanken. Doch habe ich jetzt seit 2 Tagen keine Tablette mehr genommen, und hatte heute einen fürchterlichen Weinkrampf. Eigentlich völlig grundlos, hatte keinen Streit oder sonstiges. Bin aufgestanden und war schon irgendwie komisch drauf. Ich wollte die Tablette aber nicht absetzen, sondern hatte momentan einfach keine. Ich dachte nicht das es so schlimm ist wenn man 2-3 Tage mal keine nimmt. Werde sie morgen wieder nehmen, damit es mir wieder gut geht. Man sollte Seroxat aber nicht unterschätzen, denn wenn man sie länger nimmt vergißt man eigentlich das diese Tablette die eigentlichen Probleme nur unterdrückt. Obwohl es total angenehm ist, wenn es einem eine Zeitlang voll gut geht, glaube ich man sollte trotzdem auch mal versuchen an sich zu arbeiten. Mit der Tablette ist das ja nicht mehr nötig. Mir selbst fehlt ja momentan auch die Kraft dazu, ohne diese Tablette auszukommen. Ich glaube wenn mein Leben mal in Ordnung ist, werde ich versuchen Seroxat abzusetzen. Sollte es nicht funktionieren kann ich sie eh wieder nehmen. Alles Gute und liebe Grüsse Sonja

172) Abstractan aus München schrieb am 3.August 2001 um 15:47 Uhr:

Ich habe ein halbes Jahr Seroxat bekommen, und ich muss sagen dass ich mit der Wirkung im grossen und ganzen zufrieden war. Die Tabletten haben mir geholfen, das Leben positiver zu sehen. Ich fühlte mich glücklicher als ich wirklich war, deswegen wollte ich die Tabletten absetzen, doch diese "Absetzerscheinungen" haben mich dermassen überfahren, dass ich mich nach einigen Tagen entschloss Seroxat wieder einzunehmen. Ich habe lange Zeit Drogen genommen, doch ich muss sagen, dass dieser "Seroxat Affe" alle Negativen Drogenentzugsgefühle noch um einiges getoppt hat. Ich hab es dann letztendlich doch durchgezogen, doch ich wurde so aus der Bahn geworfen, das mir eine Psychose diagnostiziert wurde und ich mit Neuroleptika "gefüttert" wurde. Wie der eine oder andere vielleicht weiss, ist das nicht gerade heilsam wenn man an Depressionen leidet. Vor einiger Zeit habe ich die Tabletten abgesetzt, und mir ging es richtig gut, doch inzwischen merk ich, wie ich immer depressiver und antriebslos werde. Ich denke ich werde wieder Seroxat nehmen, denn auch wenn das Absetzen unerträglich ist, schätze ich doch die eigentliche Wirkung des Mittels sehr.

171) Sarah aus Köln schrieb am 31.Juli 2001 um 13:59 Uhr:

Hi, wollte mal auf das Mail von René aus Oberhausen eingehen vom 16.Juli. Seroxat ist sicher KEIN Wundermittel. Und, es löst auch nicht alle Probleme. Aber, die Tabletten haben eine so starke Wirkung, das zumindest zeitweilig man seine Probleme vergessen kann. Und, es ist sicher so, das viele Menschen auf Tabletten zurückgreifen, gerade weil sie NICHT parallel an den Wurzeln des Übels arbeiten wollen!!! Und, sicher machen sich die meisten auch keine Gedanken drum, das sie ohne Tabletten nicht mehr klarkommen werden ( Abhängigkeit ohne Ende ). Aber René : Das wichtigste ist: Den meisten Leuten, die Seroxat nehmen, geht es GUT ! Sie werden dadurch positiv beeinflusst ! Und sie können das Leben mal anders sehen! Das ist doch die Hauptsache: Das es einem GUT geht. Das ist doch das wichtigste. Wie das jetzt zustande kommt, das es einem gut geht, ist doch im Grunde egal. Hauptsache, man ist positiv und strahl das auch nach aussen hin aus! Auch denke ich, das den meisten "Spätfolgen" total egal sind! Denn, wenn jeder Mensch sich Gedanken um Spätfolgen machen würde, dann gäbe es doch keine Raucher mehr oder??? Denk mal darüber nach. Viele Grüße aus Köln, Sarah

170) Jessi aus Deutschland schrieb am 31.Juli 2001 um 10:51 Uhr:

Hallo, ich wollte nur sagen, das ich auch seit einem halben Jahr Seroxat-Tab. nehme. Musste diese aber, auf Verlangen meines Hausarztes, leider absetzen. Im Moment nehme ich andere Tabletten. Die helfen mir aber nicht. Die Nebenwirkungen ( Übelkeit, Schwindelgefühl ) bestimmen jetzt 24 Stunden lang meinen Tag. In ein paar Tagen werde ich wieder zu meinem Hausarzt gehen und mir wieder Seroxat ( oder stärkeres ) verschreiben lassen, damit ich wieder LEBE !! Die Tabletten haben mich wirklich aufgebaut und Lebensmut gegeben. Habe in diesem halben Jahr, wo ich die Tabletten genommen habe, gelernt, was LEBEN wirklich heisst!! Und das es nicht nur aus Depressionen und Ängsten besteht.

169) Torsten aus Schwäbische Alb schrieb am 31.Juli 2001 um 08:28 Uhr:

Guten Morgen Tarek,
die Nebenwirkungen sind erschreckend und machen auch Angst, da sie einem bewusst machen welch starken Einfluss das Medikament auf die Nehmenden hat. Meine Erfahrung ist, dass diese Elektroschocks, der Schwindel u. die gesamte Palette trotz Ausschleichen aufgetreten sind. Ich habe mich dann für die Radikalkur entschieden weil ich endlich wieder runterkommen wollte. Es ist hart aber nach jetzt 1 Woche merke ich wie es mir immer besser geht, was die Nebenwirkungen betrifft. Abschwächen geht, aber Nebenwirkungen sind wohl immer zu erwarten. Ich wünsch Dir, dass du Erfolg hast beim Absetzen.

168) Tarek aus Bad Nenndorf schrieb am 30.Juli 2001 um 17:29 Uhr:

Hallo,
Ich habe jetzt einige Monate Seroxat genommen. Vor ca. 4 Tagen habe ich es abrupt abgesetzt. Jetzt habe ich mit den Nebenwirkungen zu kämpfen. Ich wache morgens gerädert auf, z.T. auch wegen starker Alpträume. Ich könnte bei jedem negativen Reiz losheulen. Das schlimmste jedoch, sind diese Art Elektroschocks, die auch bei der "Absetzten von Seroxat"-Seite beschrieben sind. Man bewegt die Augen oder den Kopf und für einen kurzen Moment kann man seine Nerven zucken spüren (manchmal bis in die Zähne oder die Fingerspitzen). Außerdem verliert man auch kurzzeitig das Gleichgewicht (Schwindel). Man hört sogar dieses Zucken durch ein kurzes Rauschen in den Ohren. In diesem Zustand kann ich nicht herumlaufen, geschweige denn Autofahren! Durch die andauernden Schwindelattacken kann einen auch übel werden. Die Panik ist jedoch verschwunden! Ich werde das Medikament wieder einnehmen und den schleichenden Entzug beginnen. Hier mein dringender Ratschlag: Versucht nicht das Mittel abrupt abzusetzen. Das funktioniert nicht. Ich habe gedacht, die Nebenwirkungen werden schon zu ertragen sein. Falsch gedacht! Ein schleichender Entzug ist dringend notwendig. Ich wünsche keinen die Erfahrungen, die ich gerade mache.

167) Ralf aus Gelsenkirchen schrieb am 30.Juli 2001 um 12:41 Uhr:

Hallo Torsten,
wollte Dich nicht damit treffen.Hast schon recht mit dem was Du schreibst.Wünsche Dir alles Gute, dass Du Deine Probleme bald in den Griff kriegst.

166) Torsten aus Schwäbische Alb schrieb am 30.Juli 2001 um 10:03 Uhr:

Ralf, schön dass Du daran denkst Gefühl zu zeigen, Ernst zu zeigen ist wichtig aber nicht Alles. Ich häng mitten drin im Entzug und es geht mir beschissen. Schwindel, Gelichgewichtsstörungen, Schwitzen ohne Ende, Elektroschockgefühl in den Gliedmassen und mein Hirn kommt mir vor wie eine Quecksilberkugel, die unkontrolliert im Schädel herumrollt. Endlich wieder weinen zu können ist ein herrliches Gefühl - wenn man es ganz ERNST annehmen kann.
Was Du als überspitzte Formulierungen und sog. Realerlebnisse versuchst ganz ernst klein zu machen ist das wirkliche Leben. Du nimmst meinen Beitrag u. damit mich nicht ernst. Das finde ich schade für Dich. Kann es sein, dass dieses Thema das einzige u. zentrale ist, welches Dich derzeit beschäftigt? Hast Du schon versucht andere Sichtweisen zu überprüfen und etwas von der Schwere vom Thema wegzunehmen? Ich habe das geschrieben was mich in jenem Moment bewegt hat, wenn du das nicht annehmen kannst und konkret Bezug nimmst finde ich es schade.

165) Ralf aus Gelesenkirchen schrieb am 27.Juli 2001 um 17:10 Uhr:

Torsten der große Krieger und Kämpfer.Wenn das Thema nicht so ernst wäre könnte man nur lachen über diese überspitzten Formulierungen und sogenannten Realerlebnissen..So ist die Sache nur zum weinen.

164) Torsten aus Schwäbische Alb schrieb am 27.Juli 2001 um 10:15 Uhr:

Hallo Ihr Kämpfer und Streiter in eigener Sache!
Ich habe seit ca. 10 Jahren unter Depressionen und Panikattacken zu leiden. Verschiedenste Medikationen und Therapien hatten unterschiedliche Erfolge von mehr oder weniger nachhaltigen Resultaten gezeichnet.
Die "Wunderdroge" Seroxat hat mir ermöglicht meinen Job zu behalten und meinen Sohn (ich bin seit 1 Jahr Alleinerziehend) in seinen Pubertätsattacken und Depressionen (Verhältnis zur Mutter)anzunehmen ohne auszurasten oder mich aufzuhängen.
Nun habe ich seit 1 Woche mein Ausschleichen begonnen und bin wütend geworden!!! So richtig sauer! Leute, die Droge ist eine Krücke und nicht mehr. Ich werde die Entzugserscheinungen annehmen und nicht wieder in diese Abhängigkeit zurückfallen.
Nur der Krieger in mir kann diesen Kampf gewinnen. Selbstvertrauen und das Bewußtsein, dass niemals ein Wunsch in mir erwacht, ohne die Kraft ihn wirklich werden zu lassen sind meine Begleiter. Fühlt euch als Helden in einem besonderen Kampf, den Ihr ohne weitere Bewaffnung gewinnen könnt.
Sobald Ihr aufhört an euch zu glauben und euch selbst so zu lieben wie Ihr seid, euch anzunehmen, werdet ihr immer abhängig sein.
Ich weiß nur daß ich mir wünsche diesesmal draußen zu bleiben, mir nichts mehr einreden zu lassen und einfach zu leben.
Ich mache mir selbst Mut und nehme seit 3 Tagen NICHTS mehr. Radikalkur, die Nebenwirkungen sind dramatisch u. je mehr ich diese zu spüren bekomme, desto wütender werde ich. Diese Wut setzt Kräfte in mir frei, die ich nicht gegen mich verwenden werde (Depression!!!) sondern dazu verwende um mir klar zu werden was ich wirklich will.
Mich selber bemitleiden oder endlich frei zu sein und sämtliche Gefühle zu LEBEN! Auch Traurigkeit und Schmerz, ja sogar Panik und Angst haben Ihre Berechtigung.
Erst kommt der Gedanke - dann das Gefühl. Versucht mal mit hochgezogenen Augenbrauen böse zu schauen... Es geht nicht. Achtet auf Eure Körpersprache und überlegt euch was ihr eurer Umwelt signalisiert ohne zu sprechen. Ihr werdet erstaunt sein
wieviel euch da auffällt. So wie ihr auftretet wird mit euch umgegangen. Diese Antworten eurer Umwelt beeinflussen massiv mein Selbstvertrauen. Seit ich an meinem Verhalten wieder ernsthaft arbeite und meine Gefühle lebe bin ich stärker geworden.
Ich habe mich entschieden wieder ECHT zu sein, ohne Seroxat.
Nehmt die Droge aber seid euch bewusst, dass sie nur eine Krücke ist. Die wahre Arbeit zur Heilung wird von Euch vollbracht, nicht von der Chemie.

Diskussionen über mg und Tagesdosierungen ärgern mich. Sprecht über Gefühle und was Euch bewegt, darum geht es doch wirklich, nicht um die Erfolge und Mißerfolge einer medikamentösen Behandlung!
Es geht um fühlende Wesen, um Menschen. Es geht um die Psyche und die physiologische Erklärung der Bewußtseinszustände. Vergesst darüber nicht es gibt auch noch die Seele - die ist krank! Der Serotoninspiegel ist nur ein SPIEGEL in den Ihr blickt.

Mich würde mehr interessieren, was Ihr getan habt um die Dosis zu verringern, aufzuhören, wie Ihr an Euch arbeitet und was Ihr dabei empfindet. Ich höre in den meisten Beiträgen heraus, daß das Denken bestimmt wird von Krankheit, Dosierungen und Schlagwörtern.
Ich bin auch gereizt und brülle rum, ich bin traurig und weine, ich bin glücklich und lache...
So wie das Wetter wechseln auch meine Stimmungen. Aber wenn es regnet kann ich die Sonne nicht mit einer Pille anknipsen.
Ich zieh mich entsprechend an und geh raus um den Regen zu spüren - umso intensiver spüre ich hinterher wie schön die Sonne wärmt.
Das eine kann ohne das andere nicht sein.

Ich wünsch Euch Allen viel Glück und dass Ihr anfangt Euch selbst zu lieben, so wie Ihr seid.

Ein Mensch mit Depressionen und Angst, kein Leidensgenosse sondern ein Kämpfer in eigener Sache!

163) Herwig aus Österreich schrieb am 22.Juli 2001 um 00:00 Uhr:

Hallo Leidensgenossen!

Ich habe 2 Jahre lang 20mg Seroxat pro Tag genommen. Es ging mir prächtig. Vor etwa 4 Wochen habe ich die Dosis auf 10 mg pro Tag verringert und es taucht nun gesteigerte Gereiztheit auf.
Die Panik ist allerinds komplett weg. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Auf Antworten bin ich gespannt - ich will auf jeden Fall die Dosis jetzt wieder erhöhen!

162) René aus Oberhausen schrieb am 20.Juli 2001 um 21:51 Uhr:

Liebe Mandy!

Depressionen und Ängste sind Krankheiten wie jede andere auch! Gehe damit um, wie mit einer Erkältung. In diesem Fall führt Dich der Weg allerdings zum Psychologen und nicht zum Hausarzt. Man wird Dich dort ernst nehmen und Dir helfen. Rede mit Menschen, denen Du Dich anvertrauen kannst und mach aus Deinem Befinden kein Geheimnis. Das Alter spielt übrigens überhaupt keine Rolle - auch ich bin noch kein "Gruftie"! Wenn Du ein bißchen plaudern möchtest, kannst Du mir gerne eine Email schreiben (Rene.Delveaux@t-online.de).

Gute Besserung!

161) Thomas aus München schrieb am 20.Juli 2001 um 13:33 Uhr:

Kenn ich, Silke. Dieses gleichförmige Gefühl meinst Du, oder? Ich habe das so empfunden wie den Mittelwert auf einer Skala ... oder ein Seismograph, der werder groß nach oben noch nach unten ausschlägt ... was die Stimmunge betrifft. Es gibt plötzlich keine richtigen Höhen oder Tiefen mehr. Das hab ich schon von einigen Leuten gehört, die SSRIs einnehmen. Aber gut: da muß man sich halt für das kleinere oder größere Übel entscheiden. Was ist unangenehmer ... Panik und Depression oder die Unfähigkeit, intensive Gefühle wahrnehmen können? Frag mich nicht. Nicht umsonst ist deswegen selbst in der heutigen Zeit noch von chemischen Zwangsjacken die Rede (jedenfalls bei den Neuroleptika, wenngleich es im Grunde auch auf die Beruhigungsmittel und Antidepressiva zutrifft) bzw. werden die Psychopharmaka auch immer eine Sonderstellung einnehmen.

160) Mandy aus Bayern schrieb am 20.Juli 2001 um 01:08 Uhr:

Hallo an alle,

ich weis nicht ob mein beitrag überhaupt hier her gehört, doch ich versuche es trozdem einmal.
Ich bin eigentlich noch sehr jung und denke aber das ich unter schweren depressionen leide.
Ich habe große Angst vor fremden Menschen und lebe mein Leben selbst nur als eine Art Kampf.
Ich sehne mich nach Dingen wie Glück und Ruhe, finde sie aber nicht.
Einen Arzt zu konsultieren fällt mir zu schwer, da ich es eigenartig finde einfach zu sagen das man eventuell krank ist, habe damit auch schon erfahrungen.
Ich weis nicht mehr weiter vielleicht kann mir jemand helfen

159) Silke aus Deutschland schrieb am 19.Juli 2001 um 16:43 Uhr:

Hallo,
eine Überlastungsdepression (plötzlicher Tod meines Mannes-Krieg mit der 15jährigen Tochter) ist die
Diagnose des Arztes ist der Grund für die Einnahme von Seroxat. Ich nehme es seit 4 Monaten und es hat mir
sehr geholfen - Gewichtszunahme, Abnahme der Nervosität, Konzentrationssteigerung Einkehr von Ruhe und Gelassenheit.

Aber jetzt habe ich das Gefühl ein Zombie zu sein. Ich kann weder weinen noch wütend werden. Um mich herum passieren schlimme Dinge und es berüht mich kaum.

Gibt es jemanden mit ähnlichem Gefühl?

Silke

158) Mona aus NRW schrieb am 19.Juli 2001 um 15:18 Uhr:

Ich leide unter Panikattacken !

157) erika aus ö schrieb am 18.Juli 2001 um 09:48 Uhr:

Hallo Ilona!

4 Wochen Urlaub, das wird toll! Das mit dem Sport ist die beste Idee, sag ich dir. Wenn du deinen Puls so hoch bringst, wie er bei einer Panikattacke ist, dann gewoehnt sich dein Koerper auch daran, bei mir hat das sehr gut geholfen.
Deine Schwitzattacken und der Schwindel, das hoert sicher dann auf, wenn du einmal ein paar MOnate ohne Anfall ueberstanden hast, denn dann ist diese permanente Angst vor einer weiteren Attacke auch gemildert. Ganz weg geht diese Angst, glaube ich, nie.

Im Urlaub hatte ich einen kleinen Zwischenfall. Wir waren am Strand, es war sehr heiss, und ich wollte einen Kaffee trinken. Ich muss dazusagen, dass meine erste Pankiattacke in Florenz kam, aufgrund eines Kreislaufkollaps, nach einem sehr starken Kaffee.
Also ich hab den halt getrunken, und ploetzlich wurde mir ganz heiss, schwindlig, alles hat gekribbelt,na die typischen Symptome halt. Ich hab mich sofort unter die kalte Dusche gestellt(mit Gewand, zur Erheiterung anderer).
Ich hab gespuert, wie mein Kreislauf total spinnt, aber ich habe keine Panik gehabt.
Solche Erlebnisse braucht man einfach, damit man merkt, dass das Seroxat hilft. Und irgendwann denkt man auch nicht mehr andauernd daran, dass was passieren koennte.

Aber wie gesagt - diese Angst vor einer Attacke, die wird man nicht so schnell los, bei mir hat das sicher 2 Jahre gedauert, obwohl ich nichts mehr gehabt habe.

Alles Liebe
Erika

156) Ilona aus Hamburg schrieb am 18.Juli 2001 um 08:51 Uhr:

Hallo Erika,

ich freue mich, daß Du wieder im Lande bist und Deinen Urlaub genießen konntest.
Wir gehen ab Freitag in den Urlaub - 4 Wochen und danach fange ich einen neuen Job an.
Ich denke, mir fehlt eine Aufgabe und es ist auch ein Teil meiner "Krankheit" keinen Job zu haben. Natürlich habe ich Angst davor, wieder zu versagen. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Zu meinen Tabletten muß ich sagen, irgendetwas passiert. Ich war gestern ohne Panik schoppen, doch trotzdem ist immer noch die permanente Angst da, damit meine ich das Gefühl, nicht ganz anwesend zu sein und schlimme Sehstörungen, sowie die Schwitzattacken.
Ich hoffe, daß auch das sich noch etwas gibt. Ich habe ja jetzt 4 Wochen Urlaub und habe mir vorgenommen, etwas sport zu treiben und mindestens 1x aM Tag richtig schöne Entspanungsübungen (autogenes Training) zu machen, das klappt schon wieder ganz gut.
Ich melde mich vor Freitag noch einmal und wünsche Euch alles
Gute Besserung
Eure Ilona

155) dagmar müller aus Berlin schrieb am 17.Juli 2001 um 20:24 Uhr:

Hallo Thomas, meine Krankheitssymtome tauchten nach dem Absetzen ca. 6 Wochen später auf. Panikanfälle, etc. Die Entzugserscheinungen lagen bereits zwei Wochen zurück. Sie unterschieden sich auch vom Krankheitsbild. Die 10 mg/tag Seroxat nehme ich in Absprache mit den Ärzten der psychiatrischen Poliklinik der FU Berlin. Sie sind dort auch an der Erforschung dieser Medikamentengruppe beteiligt. Mir ging es nach dem Heruntersetzen auf 10 mg anfangs auch schlecht, doch dann stellte sich die Normalität wieder ein. Kleine Angstattacken können bewältigt werden, depressive Anwandlungen dürfen sein.Diese kommen so gut wie gar nicht vor, und gehen auch wieder weg. Mir geht es mit dieser 10 mg Dosis gut. Aber ich will trotzdem irgendwann ohne Tabletten leben können. Bis jetzt konnte mir auch noch niemand sagen, ob mein geringer Serotoninspiegel körperlich bedingt ist. Wenn dem so wäre, würde ich die Tabletten annehmen, wie ein Zuckerkranker Insulintabletten. Ich habe allerdings Angst vor Spätfolgen, da mir selbst die behandelnden Ärzte der Poliklinik keine Aussage dazu machen konnten. Ich hoffe ich habe Euch alle nicht so sehr gefrustet. Seroxat hat mich wieder ins Leben zurückgebracht, aber jetzt will ich ohne leben. Liebe Grüße aus Berlin, Dagmar

154) erika aus ö schrieb am 17.Juli 2001 um 18:46 Uhr:

Hallo Ihr Lieben!

Melde mich relaxt und superentspannt aus dem Urlaub zurueck - es war einfach traumhaft!

Wie ich gesehen habe, hat sich ja einiges hier getan, in den zwei Wochen.

Liebe Dira!
Ich bewundere dich fuer deine Entscheidung, und hoffe, dass du einen anderen Weg finden wirst, wie du mit deinen Attacken zurechkommst. Falls du Tips fuer uns hast, abseits von Seroxat, dann melde dich doch wieder hier, und sag uns Bescheid!

Hallo Ilona!
Wie gehts dir? Schon besser?
Du hast geschrieben, dass sich deine Angst in Schwitzen usw. zeigt - das sind "nur" die NEbenwirkungen am Anfang! Klar, bei dir dauert der Anfang jetzt schon ziemlich lange, aber du musst auch bedenken, dass du eine kontinuierliche Steigerung vorgenommen hast, und da treten immer wieder Nebenwirkungen auf! Aber ich bin sicher, wenn du jetzt bei dieser Dosis bleibst, dann werden die auch mit der Zeit vergehen, und du fuehlst dich wieder besser!

Liebe Grüße an Alle!
Erika

153) Dira aus Niedersachsen schrieb am 17.Juli 2001 um 17:31 Uhr:

Hallo!
Ich für meinen Teil habe mich gegen Seroxat entschieden.Habe es gerade mal 2 Tage ausgehalten und mir ging es ,wie ihr an meinem vorherigen Eintrag sehen könnt,super dreckig.Mag sein ,dass es Menschen gibt die Seroxat vertragen,ich für meinen Teil habe keine Lust mich erst durch die Nebenwirkungen zu quälen damit es mir eine Zeitlang (vielleicht)gut geht um mich dann beim Absetzen wieder so quälen zu müssen.Ich denke ich bin jetzt durch und glaube ein Drogenentzug kann nicht schlimmer sein.Ich wünsche euch allen alles gute und hoffe zutiefst euch geht es besser!

152) Thomas aus München schrieb am 17.Juli 2001 um 15:36 Uhr:

Hi, Dagmar.

Bist Du Dir absolut sicher, dass es die selben Symptome sind, wie bei der Krankheit wegen der Du Seroxat nimmst, oder ob es nicht Absetzsymptome sind, die nach ein paar Wochen verschwinden? Ich weiß nicht, ob Du weißt, dass viele Leute, die versuchen, Seroxat abzusetzen, Riesenprobleme kriegen und deshalb schnell wieder zu dem Medikament greifen. Vielleicht hast Du auch eine zu geringe Dosis genommen. Das solltest Du mit einem Spezialisten abklären. 10 mg jedenfalls ist weder eine empfohlene Dosis noch wird eine 10mg Dosis von Ärzten, die eine Ahnung von SSRIs haben, verschrieben werden. Ich weiß nicht,wie es euch geht. Ich jedenfalls weiß nicht, was ich von diesen Medikamenten halten soll. Wie es aussieht, haben sich mich zwar aus einer schweren Depression herausgeholt (vielleicht, denn ich weiß nicht ob es das Medikament war), andererseits werden diese neuen Antidepressiva, die ja inzwischen gegen weiß Gott was alles geschluckt werden, verherrlicht, als seien Sie von Gott gesandte Wundermittel.

151) Dagmar aus Berlin schrieb am 16.Juli 2001 um 23:03 Uhr:

Hallo Rene, mir geht es wie Dir. Ich nehme Seroxat auch bereits seit 2 Jahren. ( Seit 8 Mon. nur 10 mg/tag ). Jedesmal wenn ich versuchte es abzusetzen, bin ich wieder stark von meinen alten Symtomen überrumpelt worden. Da meine Leidensschwelle nicht mehr so hoch ist, habe ich immer wieder zu dem " Zeug " gegriffen. Es wird mir immer klarer, daß Seroxat mir letztendlich nicht hilft, sondern für eine gewisse Zeit die Symtome verdrängt. Ich mag aber auch nicht für die nächsten Jahre nur mit Tabletten leben. Ich bin dankbar, daß es diese Tabletten gibt. Aber für immer ? Wer weiß mehr über den Ausstieg und den Umgang mit den wiederkehrehden Symtomen. Sind sie nur am Anfang so schlimm ? Sind sie so wie vor Seroxat, oder sogar mehr ? Liebe Grüße, Dagmar

150) René aus Oberhausen schrieb am 16.Juli 2001 um 18:09 Uhr:

Hallo Ihr Lieben!

Ich finde das dieses Gästebuch ein wirklich tolles Forum ist. Allerdings finde ich, es hört sich manchmal so an, als sei Seroxat das totale Wundermittel. Man darf nicht glauben, daß Seroxat alle Probleme löst! Es lindert lediglich die Symptome, in den meisten Fällen allerdings nicht die eigentliche Ursache. Ich will damit sagen: Solange man nicht parallel an den Wurzeln des Übels arbeitet, wird man ohne Seroxat auf Dauer nicht klarkommen.

Was meint Ihr dazu?

149) Ilona aus Hamburg schrieb am 16.Juli 2001 um 11:11 Uhr:

Liebe Chris,

Danke für Deinen Eintrag. Das war genau das, was ich brauchte und hat mir wieder ein bißchen Hoffnung gemacht.


Liebe Dira,

auch bei mir war das so. Ich hatte anfangs noch viel schlimmere Attacken, als vor der Einnahme und bin auch mitten in der Nacht aufgewacht und hatte das Gefühl, alles ist verschleimt und ich bekomme keine Luft mehr.
Ich bin dann auf den Balkon gegangen und habe tief ein und aus geatmet, das hat dann auch etwas geholfen.
Ich nehme jetzt seit Anfang Juni Seroxat und habe mittlerweile schon auf 2 Tabletten steigern müssen, doch diese schlimmen Attacken sind jetzt nicht mehr, nur noch meine permanente Angst, die sich in Müdigkeit, Schwitzen und Sehstörungen zeigt. Doch dank Chris und anderen, die ins Gästebuch geschrieben haben und mir immer wieder Hoffnung gemacht haben, gebe ich nicht auf und versuche weiterhin Geduld zu haben. Denn ich wünsche mir nichts sehnlicher, als auch mal wieder das Gefühl zu haben, angstfrei zu sein und alles machen zu können, ohne vorher nachzugrübeln.
Auch in der Beschreibung von Sirius steht ja, das es mehrere Monate dauern kann, bis die Tabletten wirken.
Laß uns zusammen durchhalten, damit auch wir bald unsere positiven Berichte schreiben können und damit anderen helfen können.

Bis bald und gute Besserung an alle
Eure Ilona

148) Dira aus Niedersachsen schrieb am 16.Juli 2001 um 09:19 Uhr:

Hallo!
Ich nehme heute den 3.Tag Seroxat und habe seit gestern heftigste Panikattacken,bin heute schon mit einer aufgewacht.Kann mir jemand sagen wie lange ich das noch aushalten muss?

147) René aus Oberhausen schrieb am 14.Juli 2001 um 20:59 Uhr:

Hallo Ihr Lieben!

Ich nehme jetzt seit zwei Jahren Seroxat. Zusammen mit einer hervorragenden Therapeutin habe ich es auf diese Weise geschafft, mit meinen Ängsten umzugehen. Ich sage bewußt "umgehen", da es immer wieder Situationen gibt und geben wird, in denen sich die Angst bemerkbar macht. Diese Situationen sind für mich aber nicht mehr bedrohlich und ich habe nicht das Gefühl weglaufen zu müssen. Als ich jedoch vor zwei Monaten Seroxat abgesetzt habe (ganz langsam) wurde ich auf einmal super depressiv und mir war nur noch zum Heulen. Ich habe daraufhin in der letzten Woche wieder mit der Einnahme begonnen, weil es nicht mehr auszuhalten war. Jetzt schlage ich mich mit den Nebenwirkungen herum, bis sich mein Körper wieder an das Zeug gewöhnt hat. Ich kann in den letzten Nächten kaum noch schlafen, was mich natürlich auch nicht viel lebendiger macht. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Kopf hoch und denkt daran: "Jede Krise ist eine Chance!"

146) chris aus bamberg schrieb am 13.Juli 2001 um 13:34 Uhr:

hallo ilona,nicht aufgeben die tage ohne angst kommen.die schweßausbrüche,sind normal,bei mir dauerte daß 6 wochen.bis ich eine besserung verspürte vergingen viele wochen,auch kommt das ganz langsam.ich denke es dauert einige monate bis seroxat,seine volle wirkung erreicht.ich mach heute noch fortschritte,obwohl ich schon lange reduziere und ich nur noch eine halbe tablette am tag nehme.ich meine auch das sich der heilungsprozess verselbstständigt,wenn man das medikament lange genug einnimmt.halte auf jeden fall noch mindestens 6 wochen aus.ich denke aber nicht,das du solange warten mußt bis es dir besser geht und genieße,jeden kleinen fortschritt.ich kam mir vor wie ein könig,als ich begriff,das ich keine angst mehr habe,bei dir wirds genauso sein.ich wünsch dir viel kraft und vor allem geduld.viele liebe grüße chris

145) Ilona aus Deutschland schrieb am 13.Juli 2001 um 09:15 Uhr:

Hallo,
ich habe mich schon seit einigen Tagen nicht mehr gemeldet. Bin aber immer noch am "kämpfen".
Jetzt nehme ich seit 1. Juni Seroxat und bin seit kanpp 2 Wochen auf 2 Tabletten täglich.
Ich freue mich über die positiven Anregungen, doch leider haben die Tabletten bei mir noch nicht so richtig angeschlagen. Hat irgendjemand auch so lange auf die Wirkung warten müssen?
Das einzig positive ist, daß ich etwas mutiger bin, ich habe sogar jetzt eine Zusage für einen neuen Job erhalten und will am 1. September anfangen.
Natürlich ist die Unsicherheit da und die Schweißausbrüche plagen mich auch noch. Auch wenn ich gar nichts mache, läuft es mir nur so runter. Das kannte ich vorher gar nicht.
Sirius schreibt ja in seiner Beschreibung, daß es lange dauern kann, bis die volle Wirkung erreicht ist und man ohne Angst und Panik sein kann. Ich wäre so unendlich dankbar für einen Tag ohne Angst.
Könnt Ihr mich verstehen?
Ich habe mich eigentlich noch nie vor der Angst versteckt und habe trotzdem versucht, immer alles zu machen, ob einkaufen gehen oder sonst etwas. Doch irgendetwas muß ich wohl falsch machen, denn trotz aushalten der Angst ist sie bis heute nicht anders geworden. Ich habe immer das Gefühl, jetzt muß ich raus und halte immer durch, natürlich mit wackeligen Beinen und totalen Sehstörungen.
Das einzige, was ich bis jetzt immer vermieden habe ist Autobahn fahren, weil ich niemanden in Gefahr bringen möchte.

Doch jetzt noch einmal meine Frage, ist irgend jemand in der gleichen Lage gewesen und hat auch erst sehr spät eine positive Veränderung gespürt. Ich glaube, ich brauche eine Bestätigung, damit ich meine Hoffnung nicht verliere.

Bis bald
und gute Besserung an Euch alle.
Eure Ilona

144) Günter aus Düsseldorf schrieb am 12.Juli 2001 um 10:52 Uhr:

Hallo,
hatte mich beim ersten Eintrag vertan.Jetzt komme ich mit meiner Angelegenheit.Vor drei Jahren hatte ich plötzlich Herzprobleme und kam ins Krankenhaus.Dort stellte man ein stark vergrößertes Herz fest mit einem Herzmuskelschaden und damit verbundenen Herzschwäche.Da ich unter Herzrytmusstörungen litt,implantierte man mir einen Schrittmacher mit Defilbrator.Eine Herztransplantation ist mir , in den nächsten Jahren, in Aussicht gestellt worden.Die Ursache der Herzerkrankung ist in einer Viruserkrankung zu sehen.Ich nehme seitdem folgende Tabletten ein: ACE-Hemmer-Beta Blocker-Digitalis-Marcumar.
Jetzt meine Frage:Seit ca. 1 Jahr leide ich unter Depressionen.Das Seroxat nehme ich seit 8 Wochen.Nach einer sehr schweren Eingewöhnungszeit, sind einige Nebenwirkungen, wie leichter Durchfall - Pulsbeschleunigung - mehr Rytmusstörungen - und zeitweise Unwohlsein nicht verschwunden, oder noch nicht- nehme 1 Tablette Seroxat..Kann sein, dass einer der Tabletten die ich wegen der Herzerkrankung nehme, mit dem Medikament Seroxat nicht harmoniert?Ich bin 49 Jahre alt, sonst sehr gut in Form, habe Sport getrieben und vernüftig gelebt.
Bitte um Rat.

Vielen Dank
Günter

143) Günter aus Düsseldorf schrieb am 11.Juli 2001 um 17:22 Uhr:

Hallo

142) Diane aus Luxemburg schrieb am 10.Juli 2001 um 22:49 Uhr:

Liebe Martina,
Herzlichen Dank für deinen Tipp ;-) Ja es sah am Anfang ganz danach aus dass es Morbus Meniere ist, aber das wurde auch getestet und das ist es nicht, seit 2 Jahren hat er auch nicht mehr die ganz schlimmen Anfälle , wohl aber etliche Symptome die sich bei ihm bei starkem Stress usw zeigen. Daher meinte der Arzt dass es eine psychosomatische Krankheit sei und deswegen hat er ihm Seroxat verschrieben. Sein Problem ist dass er ausserdem panische Angst vor diesen Attaken hat,die ihn ja ausser Gefecht setzen..er will nicht damit leben und je mehr er sich da hineinsteigert desto schlimmer wird es auch. Es geht ihm aber mittlerweile sehr gut und seit er Seroxat nimmt ist er total ausgeglichen und irgendwie immer gut drauf, er geht nur viel besser mit Stress um und obwohl es ja erst 2 Wochen sind, habe ich das Gefühl als ob eine deutliche Besserung stattgefunden hat..ich bin beeindruckt muss ich sagen!
Es scheint also dass der Arzt Recht hatte ...
Lieber Gruss Diane

141) Linda aus Cuxhaven schrieb am 10.Juli 2001 um 19:52 Uhr:

Hallo alle zusammen,

ich nehme jetzt schon (wieder) seit 3,5 Jahren Seroxat (1 Tabl. am Tag),
und möchte den Horror nach dem absetzen nicht mehr mitmachen...
Ich möchte eigentlich lebenslang Seroxat weiternehmen, weil mein Absetzversuch vor 4 Jahren schlimm endete.
Ich habe wirklich sehr "langsam", über ca. 1 Jahr immer weniger Seroxat genommen (nach ca. 1 Jahr tägl. Einnahme von 1 Tabl.)
Ich habe z. B. einige Wochen 2 x die Woche 1/2 statt 1 Tabl. genommen, dann einige Wochen 3 x 1/2 statt 1, usw.
Irgendwann denn täglich 1/2 Tabl. Dann ab und zu mal 1 Tag nichts genommen, bis ich nur noch 2 x die Woche 1/2 Tabl. genommen habe. Mein Hausartz behauptete, dass ich inzwischen schon kein Seroxat mehr brauchte, dass die ganze Sache nur "psychisch" war...
Er hat mir denn Johanniskraut verschrieben, hochdosiert. Johanniskraut kann man also vergessen, in Vergleich mit "richtige" Medikamente!
Es ging ca. 3 Monate "relativ gut", obwohl ich schon wieder Warnsignale kriegte, dass etwas nicht stimmte. Mir wurde wieder leicht schwindelig beim Einkaufen, ik kriegte beim Autofahren wieder mal "Panikgefühle", weniger Appetit, ... bis es ganz rasch wieder bergab ging.
Ich konnte "das Leben" gar nicht mehr aushalten, ich fühlte mich nicht mehr in der Lage "normal zu leben", hatte nur noch Angst. Ich habe denn meinem Hausartz gebeten sofort wieder Seroxat zu verschreiben, weil es mir ganz schlecht ging. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich machen sollte, wenn es kein Seroxat gäbe.

Grüße,
Linda (37 Jahre).

140) chris aus bamberg schrieb am 9.Juli 2001 um 20:57 Uhr:

hallo sandra,wie gesagt ich hab mich da auf meine ärzte verlassen.damals gab es noch kein seroxat,vielleicht verhält es sich anders als die älteren antidepressiva in der schwangerschaft.die dosis die du nimmst ist ja sehr gering,den rset schaffst du bestimmt auch noch.im übrigen wirbelt eine schwangerschaft ja den ganzen hormonhaushalt durcheinander.es ist also möglich,das es dir in der schwangerschaft prächtig gehen würde,think positiv.liebe grüße an alle chris

139) Sandra aus Niedersachsen schrieb am 9.Juli 2001 um 18:36 Uhr:

Hallo Thomas, ich habe da nichts durcheinander geschmissen. Ich verstehe nur nicht warum Chris während der Schwangeschaft Beruhigungsmittel nehmen durfte und kein Seroxat. Danke für Deine Antwort. Grüße auch an alle anderen.

138) Martina aus D schrieb am 9.Juli 2001 um 15:09 Uhr:

Liebe Diane, die Symptome Deines Mannes deuten auf die Krankheit Morbus Meniere hin. Bei dieser Krankheit kommt es zu starken Schwindelgefühlen, Erbrechen und Gleichgewichtsstörungen. Vielleicht sollte sich Dein Mann mal von einem HNO untersuchen lassen. Liebe Grüße Tina

137) Thomas aus München schrieb am 9.Juli 2001 um 13:12 Uhr:

Vorsicht mit den Begriffen, Sandra. Du bringst da einges durcheinander. Benzodiazepine (wie z.B. Valium=Diazepam, Tafil=Alprazolam oder Tavor=Lorazepam) sind Tranquilizer=Beruhigungsmittel und haben ein hohes Suchtpotential=Abhängigkeitsrisiko. Für Seroxat, das ein Antidepressivum der neueren Generation ist und zu den Selelktiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) gehört (genauso wie Prozac/Fluctin, Fevarin, Zoloft und Cipramil), soll kein Abhängigkeitsrisiko bestehen, was allerdings bis heute durch keine einzige Studie eindeutig belegt ist. Genauso verhält es sich mit den anderen neuen serotonin- und noradrenalinspezifischen Antidepressiva, wie Remergil (Wirkstoff: Mirtazapin), Trevilor (Venlafaxin) oder Nefadar (Nefazodon).

136) Thomas aus München schrieb am 9.Juli 2001 um 13:03 Uhr:

Gut dass Du das jetz schon so genau weißt, Paul. Ich hoffe für Dich, dass Du recht behältst. Mich würde es aber nicht wundern, wenn es anders verlaufen würde und auch Du mit den Absetzproblemen bei Seroxat kämpfen mußt.
Alles Gute!

135) Paul aus Deutschland schrieb am 8.Juli 2001 um 19:26 Uhr:

Hallo,
bin durch Zufall auf diese Seite gestossen.Ich nehme auch seit 4 Wochen Seroxat wegen (Angstzustände).Habe bis jetzt überhaupt keine Nebenwirkungen festgestellt. Seit zwei Wochen sind meine Angstzustände so gut wie weg.Ich muss dazu sagen,dass ich 10 Tage eine viertel dann eine halbe und jetzt eine ganze Tabl.einnehme.Und ich weiss heute schon, das ich es beim absetzen genau in umgekehrter Reihenfolge die Tabl.wieder absetze und ich keine Nebenwirkungen haben werde.Ich lese auch grundsätzlich kein Beipackzettel mehr.
Es grüsst Paul

134) Sandra aus Niedersachsen schrieb am 7.Juli 2001 um 09:23 Uhr:

Hallo Chris,danke für Deine schnelle Antwort.Ich und meine Ärzte denken, daß eine Schwangerschaft mir helfen wird, da meine Angst unter Anderem mit meiner Unfruchtbarkeit zu tun hat. Seroxat absetzen traue ich mir nicht obwohl ich mit nur 1/4 Tabl. auskomme. Ich denke das ist schon ein Plazeboefekt. Ich nehme jetzt Seroxat als Imulsion damit kann ich besser reduzieren. Aber je mehr ich reduziere um so mehr Gedanken mache ich mir wieder. Ich kann mir nicht vorstellen , daß Seroxat schädlicher sein kann als Diazepeme da diese, wie Du ja leider auch feststellen mußtes abhängig machen. Danke chris.

133) chris aus bamberg schrieb am 7.Juli 2001 um 07:43 Uhr:

hallo sandra,ich hab mich da auf meine ärzte verlassen(hausarzt,frauenarzt,ärzte in der klinik).ich hatte ja auch keine andere möglichkeit,als medikamente zu nehmen.wenn ich heute darüber nachdenke,weiß ich das ich trotz zusagen der ärzte,unheimliches glück hatte,das meine tochter,gesund ist.ich rutschte allerdings durch die benzodiazepene in eine abhängigkeit.es kostete mich meine ganze kraft diese abzusetzen.auch wenn ich sie nur nach anweisung des arztes einnahm.was mir auffiel,war,das die kindsbewegungen,bei der zweiten schwangerschaft viel geringer waren als bei der ersten.da nahm ich keine medikamente.meine kinder sind in sehr großem abstand geboren(11 jahre).ich denke das lag an dem medikament.als ich das zweite mal schwanger war,sagten mir sofort alle ärzte,daß ich die antidepressiva absetzen muß,wegen möglicher mißbildungen des kindes.damals nahm ich,aponal,imap(depotspritzen)und tafil.tafil nahm ich dann durch die schwangerschaft hindurch.es gab da noch kein seroxat.meine tochter ist heute 9 jahre alt.ich hoffe ich kann dir etwas weiterhelfen.laß mich wissen,was aus deinem kinderwunsch wird.alles gute chris

132) Diane aus Luxemburg schrieb am 6.Juli 2001 um 19:52 Uhr:

Hallo alle zusammen,
Ich bin eigentlich auf der Suche nach allgemeinen Infos zufällig auf diese Seite gestossen. Mein Mann hat nimmt seit einer Woche Seroxat. Er leidet anscheinend unter einer psychosomatischen Störung. Es hat angefangen vor Jahren während eines Urlaubs. Ganz schlimme Schwindelanfälle und heftiges Erbrechen. Mehrmals wurde er in die Klinik eingeliefert und musste doch tageland bleiben. Dann war es lange Zeit gut und es ist sehr selten vorgekommen, nun in ein paar Wochen 2 Anfälle. Immer Nachts gegen 2:30 hat es angefangen, heftige Schwindelanfälle, und Übelkeit. So schlimm dass er nur noch ganz still liegen konnte. Verbunden mit Panikattacken weil er absolut nicht damit klarkommt. Organisch ist nichts zu finden..abgesehen davon dass er eben nicht schwindelfrei ist und ein paar Gleichgewichtsprobleme hat . Eine spezielle Therapie wurde auch schon gemacht hat aber nichts gebracht. Nun meint der Arzt dass es sich eben um eine psychosomatische Störung handelt. Er nicht wirklich krank ist aber eben bei totalem Stress usw diese Anfälle bekommt, sein Körper quasi damit abschaltet. Nun soll ihm eine dreimonatige Kur mit Seroxat helfen. Hat vielleicht sonst noch jemand so etwas schon gehabt? Würde mich echt interessieren. Er kommt gar nicht damit klar "krank" zu sein und ich würde ihm gerne helfen. Er ist aber kein "Angstmensch" und hat auch keine Depressionen, nur eben diese heftigen Schwindelanfälle. Würde mich sehr über eine Antwort freuen ;-) Lieber Grusss Diane

131) Sandra aus Niedersachsen schrieb am 6.Juli 2001 um 19:23 Uhr:

Hallo Chris,danke für Deine Antwort.Woher weiß Du, daß Seroxat
schädlich istund benzodiazepan nicht? Was ist der Unterschied zwischen diesen Medikamenten? Wäre sehr dankbar für eine Antwort.
Sandra.Grüße an alle Anderen.

130) chris aus bamberg schrieb am 6.Juli 2001 um 13:15 Uhr:

hallo sandra,seroxat,kann den embryo schädigen.kein arzt der welt ist damit einverstande,bei der medikation.ich liebe meine kinder über alles.aber angstzustände und kinder,das ist der reinste horror.erst seit ich seroxat nehme bin ich auf der reihe.angstzustände hatten bei mir überbehütung zur folge,deshalb will meine tochter nicht ohne mich sein(wird besser).die angstzustände waren beu mir in den ersten lebensjahren meiner tochter extrem.kind im kindergarten,muß abgeholt werden,panik,kann nicht vor die tür usw.mit seroxat läuft jetzt alles super.aber eine schwangerschaft mit seroxat,da hätte ich echt bedenken.während meiner schwangerschaft bekam ich ein benzodiazepam.mein arzt sagte,das wäre ok.dachte aber die ganze zeit dem kind könnte was passieren.es war aber alles in ordnung.ohne medikamente,hätte ich angst gehabt,daß das kind schon im mutterleib etwas von meiner angst mitbekommt.ich denke wir frauen sind da ganz schön in einem dilemma.wie du dich auch entscheidest,ich wünsch dir viel glück.gruß an alle chris

129) Sandra aus Niedersachsen schrieb am 5.Juli 2001 um 22:16 Uhr:

Hallo Ihr Lieben! Ist jemand von
Euch schoneinmal mit Seroxat schwanger geworden?
Ich möchte mich nämlich künstlich befruchten lassen, schaffe es aber nicht ohne Seroxat.

128) chris aus bamberg schrieb am 5.Juli 2001 um 21:22 Uhr:

holla thomas,ich hatte jahrelang trizyklische antidepressiva zusätzlich zu benzodiazepemen bekommen.die depressionen,wenn ich welche hatte(weiß ich nicht)waren weg,aber die angstzustände wurden nur kurzzeitig besser,trotz hoher dosierung.mein arzt,erklärte mir auch,das seroxat harmlos ist gegen die anderen medikamente die ich nahm.nach gut 15 jahren,half mir seroxat.das ist was für mich zählt.also wirkt es schon anders als die früheren medikamente.ich denke du kannst echt beruhigt sein.grüße an alle chris

127) Thomas (nicht der aus M) aus Deutschland schrieb am 5.Juli 2001 um 21:07 Uhr:

Hallo Ihr,
nach längerer Zeit meld ich mich mal wieder.
Hatte heute meine letzte Therapiesitzung. Schade eigentlich. War echt hilfreich, wie ich schon immer schrieb.

Ich hab da aber noch ne Frage:
Hat jemand schon Erfahrung gesammelt mit dem Medikament PAROXAT? Dieses stammt von Hexal und ist ca. 70 DM günstiger im 100er Pack als Seroxat. Dieses hat den selben Wirkstoff, in der gleichen Dosierung.
Irgendwie trotzdem komisch, von SEROXAT darauf umzustellen. Mal sehen. Wär schön was zu erfahren von jemnandem.
Bis bald und schöne Tage
;o)) Thomas

126) Thomas aus München schrieb am 5.Juli 2001 um 09:38 Uhr:

Hallo, Sirius.

Du schreibst, dass Seroxat bzw. die SSRIs als solche bei der Behandlung von Depressionen nicht mehr wegzudenken ist. Dem kann ich nicht unbedingt zustimmen. In Deutschland beispielsweise sind immer noch die älteren trizyklischen Antidepressiva wie Imipramin, Clomipramin oder Amitryptilin die am meisten verordneten. Und es ist leider so, dass die SSRIs und die Antidepressiva der neueren Generation den alten in ihrer Wirksamkeit KEINESWEGS überlegen sind! Sie haben lediglich ein anderes Nebenwirkungsprofil, das sie möglicherweise verträglicher macht (und ich sage möglicherweise, weil die unerwünschten Wirkungen der SSRI, wie ***uelle Funktionsstörungen bei den SSRI oder starke Gewichtszunahme bei Remergil/Mirtazapin, alles andere als angenehm sind). Im Klartext heißt das: die Forschung hat auf diesem Gebiet in den letzten 30, 40 JAhren nicht viel zustande gebracht, wenn Du mich fragst. Ich weiß echt nicht, was ich davon halten soll.

Na ja, wir werden sehen.

Jedenfalls wünsch ich euch allen einen schönen sonnigen Tag.

125) Sirius aus D schrieb am 4.Juli 2001 um 22:47 Uhr:

Hallo Thomas!

Also ich kann Chris nur zustimmen.
Nicht verrückt machen lassen.

Habe die Seite gelesen, und mich gewundert, dass ich einen gleichen oder ähnlichen Artikel schon vor einigen Jahren über Prozac gelesen habe.
Für die Presse sind eben nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten.
Dabei wird natürlich nicht gesagt, dass Millionen Menschen sehr gute Erfahrungen mit Seroxat gemacht haben.

Bei der Behandlung von Depressionen sind SSRIs gar nicht mehr wegzudenken.
Und eigentlich wird in diesem Artikel auch " nur " von Absetzsymptomen oder wie immer man es nennen will berichtet.

Auch in diesem Gästebuch wird berichtet, dass die Symptome vom " feinsten sind " Sprich: heftig bei nicht ausschleichendem Absetzen.
Aber dafür ist dieses Gästebuch ja auch da, dass dieses nicht passieren muss.

Also, keine Panik

Gruss Sirius

124) chris aus bamberg schrieb am 4.Juli 2001 um 18:50 Uhr:

hallo thomas,ich denke du brauchst dich echt nicht verrückt machen.ich denke die abhängigkeit spielt sich nur im kopf ab.ich meine,das es wie bei beginn der einnahme von seroxat,beim absetzen total unterschiedliche reaktionen gibt,die bestimmt auch vorrüber gehen.mir ging es zu beginn der behandlung total schlecht,das war vor zwei jahren.ich steigerte die einnahme von seroxat auf 2tabletten täglich.seit etwa einem jahr reduziere ich langsam,bin jetzt bei einer halben pro tag.ich will auf jeden fall ganz aufhören,fühle mich aber im moment nicht dazu in der lage.kommt bestimmt noch.ich hatte aber jedesmal als ich reduzierte keinerlei symptome.es kann ja bei dir genauso sein,einfach auprobieren.tschüß gruß an alle

123) Thomas aus München schrieb am 4.Juli 2001 um 15:57 Uhr:

Im Grunde genommen ist es nicht so entscheidend, wie dieses Phänomen bezeichnet wird. HAst Du schon den Artikel in der englischsprachigen Presse gelesen. Dort schreibt Sarah Boseley im Guardian vom 11.06.2001 direkt zum Thema Paroxetin-Abhängigkeit und klagt SmithKline indirekt an. Hier ist der Link. Was sagst Du dazu, Sirius?http://www.guardian.co.uk/Archive/Article/0,4273,4201752,00.html

122) Sirius aus D schrieb am 4.Juli 2001 um 15:17 Uhr:

Hallo Thomas!

Abhängig macht Seroxat nicht.
In der Literatur wird im allgemeinen auch nicht von Entzugssymptomen gesprochen, weil es kein Verlangen nach diesem Medikament gibt.
Vielmehr wird von einem Absetzphänomen gesprochen.
Besonders bei abrupten Absetzen von Seroxat wurden die häufigsten und heftigsten Absetzphänomene beobachtet.
Diese sind recht gut dokumentiert.
Begründet sind diese Absetzsymptome durch die kurze Halbwertzeit von Paroxetin, etwa 24 h
Viele scheuen sich Seroxat abzusetzen aus Angst davor die Depression kommt wieder.
Viele denken aber auch nach 5 Tagen des abrupten Absetzens, die ganze Misere ist wieder da.
Dies darf aber nicht verwechselt werden mit der eigentlichen Krankheit, sondern es handelt sich um ein reines Absetzphänomen.
Um diese Symptome so gering wie möglich zu halten, sollte man Seroxat ausschleichend absetzen.

Von der Hauptseite geht auch eine Linkseite ab, die sich speziell dieser Thematik widmet.
Diese wiederum verlinkt auf dieses Gästebuch.
Von daher ist zu erwarten, dass auch noch mehr Einträge kommen zum Thema, Absetzen von Seroxat.
Seien wir gespannt.

In diesem Sinne
Gruss Sirius

121) Thomas aus München schrieb am 4.Juli 2001 um 09:20 Uhr:

Hallo zusammen.

Kann mir jemand sagen, ob es Studien gibt, die belegen, dass Paroxetin (bzw. die SSRIs) nicht abhängig machen? Mache mir langsam aber sicher Sorgen, dass ich von dem Zeug abhängig bin. Und nachdem sich im www mittlerweile zig Tausende Leute formieren, die unter fürchterlichen Absetzsymptomen leiden, frage ich mich, ob da nicht was unter den Teppich gekehrt wird von den Vertreiberfirmen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil premarketing Studien von SmithKLine Beecham ans Licht gekommen sind, die klar auf ein Absetzsyndrom hindeuten. Das ist der Hammer! Wenn jemand von euch sich schon schlau gemacht hat, bitte teilt es mir mit. Danke! Und Gruß aus München.
Thomas

120) manon aus hessen schrieb am 3.Juli 2001 um 18:27 Uhr:

hallo

heute habe ich eine konstruktive frage an die Frauen hier: wer hat Erfahrung mit Seroxat und der Pille gleichzeitig? Meine Gynäkologin meinte es sei kein Problem. Werd sie jetzt auch nehmen, wollte nur mal hören, ob jemand auch diese Kombination nimmt. Alles klar mädels, bis bald manon

119) Ilona aus Hamburg schrieb am 2.Juli 2001 um 09:20 Uhr:

Guten Morgen an alle,

ich bin wieder aus dem Wochenende zurück. - Wie gesagt, ich versuche immer noch am "normalen" Leben teilzunehmen, auch wenn es noch so schwer fällt.
Leider ist bei mir immer noch keine Wirkung zu spüren, obwohl ich seit Sonnabend bereits auf zwei Tabletten erhöhlt habe (gemäß Anweisung meiner Ärztin). Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Lieber Ronny,

mich würde mal interessieren, welche Symtome Du noch verspürst. Du schreibst, Deine Ängste sind verschwunden. Leidest Du "nur" noch unter den Potenzstörungen oder ist da noch mehr?
Wann und bei welcher Menge ist denn bei Dir Besserung eingetreten?
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich klammere mich im Moment nur an die Hoffnung, daß noch etwas passieren wird und versuche mich mit den guten Erfahrungen der anderen aufzubauen.
Ich würde mich freuen, wieder einmal neue "gute" Erfahrungen im Gästebuch zu lesen.
Bis dahin wünsche ich Euch allen gute Bessserung
Ilona

118) manon aus hessen schrieb am 1.Juli 2001 um 12:57 Uhr:

Hallo Chris
Hallo Nicki

Vielen dank für das ,was Ihr geschrieben habt. Chris du hast recht, ab und zu bade ich in Delbstmitleid, das ist aber nicht aalzu oft. Ich wollt euch nur sagen, dass es mir besser geht, habe 2 liebe Freunde gefunden, die sich etwas um mich kümmern.Ich will euch hier eine Seroxaterfahrung schildern: Seit ca. 3 tagen hab ich nichts gegessen.Gestern abend waren wir weg und haben gut gebechert, das auf leeren magen und Seroxat und Lithium. Freunde, ich sag nur: trinkt nichts, wenn ihr Seroxat nehmt und nichts esst. Ich lag buchstäblich unterm Tisch. Naja, es war mir eine leere. Morgen wollen meine 2 Freunde einen Ausflug mit mir machen, da hab ich ziemlich Angst davor. Mal schauen, wie es wird. Nicki, ich finds total lieb von dir, dass du dich so für mein Krankheitsbild interressierst! Erzähl doch auch ein bisschen von Dir. Also ihr Lieben, in Zukunft werd ich mich bemühen konstruktive Einträge zu machen. Ciao manon

117) Nicki aus NRW schrieb am 30.Juni 2001 um 23:06 Uhr:

Liebe Manon!

Ich glaube nicht, daß ich hier die einzige bin, die sich für dich interessiert! Wir sind hier in einem Gästebuch das sich mit Ängsten, Panik und anderen weitaus schlimmeren Krankheiten befassen soll. Wir alle sind mehr oder weniger krank, und ich denke wir wissen einfach nicht genug über jeden einzelnen hier bescheid. Ich hatte Dir eine Mail geschickt, weil ich versuchen wollte mich irgendwie in Deine Lage versetzen zu können. Dadurch, das Du versucht hast es mir zu schildern, weiß ich nur ungefähr, wie es in Dir aussehen muß. Aber es hat mir geholfen, Dich ein wenig besser kennenzulernen und meinen Teil dazubeizutragen auch mit dieser Art von Krankheit zu versuchen umzugehen. Es ist nicht leicht, aber ich werde mein Bestes tun, Dich weiterhin zu verstehen. Ich befasse mich, seit dem ich weiß woran ich leide, intensiv mit alle dem. Die Begriffe waren mir einfach nicht bekannt und erst nachdem du selbst mich darüber aufgeklärt hast, konnte ich ein wenig verstehen. Ich will damit sagen, das die Leute hier vielleicht nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Du darfst Dich nicht persönlich angegriffen fühlen, von niemandem hier! Jeder von uns hat seine eigene Krankheit, seinen eigenen Krankheitsverlauf und seine eigene Art und Weise damit umzugehen und zurechtzukommen. Ich persönlich halte es für eine gute Idee, seine eigenen Erfahrungen hier niederzuschreiben. So finden auch andere Leidensgenossen Anhaltspunkte und treffen auf Gleichgesinnte. Ich habe in den vergangenen zwei Wochen viele "Paniker" kennengelernt, die alle irgendwie unterschiedlich erkrankt sind, der eine mehr, der andere weniger, aber trotz allem müssen wir einfach versuchen zusammenzuhalten! Und das gilt für alle!!

Bitte schreib mir mal wieder, ich habe Dir eine Mail geschickt, wäre schön, wenn Du antworten würdest!
Das Buch Panikattacken - Angst ohne Grund habe ich übrigens schon ausgelesen und fand es total super, danke nochmal für den Tipp!!
Alles Liebe auch an alle anderen

Nicki

116) chris aus bamberg schrieb am 30.Juni 2001 um 19:19 Uhr:

hallo manon,es stimmt sicher nicht das sich keiner für dich interesiert.ich denke die leute hier,wissen nicht,wie sie mit dir umgehen sollen.du gehst in selbstmitleid auf.das kann dir das genick brechen.ich weiß du bist über die jahre verbittert.ich glaube ich weiß wie du dich fühlst.hast ja meine geschichte gelesen.es hört sich vielleicht blöd an,aber du hast das schiksal in deinen händen.meine mutter war genauso krank wie ich.sie legte sich mit 40 auf die couch,jammerte,das alle anderem an ihrem leid schuld sind und wurde tablettenabhängig.jetzt ist sie 60,total mittellos und hat einen betreuer.außerdem hat sie totalen verfolgungswahn und im ort heißt sie nur noch die verrückte.sie sitzt immer noch auf der couch und jammert,macht sich selber was vor.ich habe seit 5 jahren keinen kontakt mehr zu ihr,weil ich das alles nicht mehr ertrage.ich bin überzeugt ich hätte das selbe schiksal vor mir,würde ich nicht kämpfen.ich will dir nur sagen,verfalle nicht in dieses selbstmitleid.eine andere sache,nimm nicht jede kleinste kritik,persönlich.das gehört ja dazu.wenn du es zuläßt,wirst du daran wachsen,glaub mir.die menschen,die hier schreiben sind keine therapeuten und schreiben einfach was sie denken(ist auch gut so).ein therapeut dagegen,hat ja immer deine therapie im kopfund überlegt sich seine worte sehr genau.ist also meiner meinung nach unter umständen auch unehrlich,das passiert dir hier nicht.uns allen hier,liegst du am herzen,da bin ich mir sicher.aber du mußt die meinungen anderer gelten lassen,wenn sie dir auch nicht immer gefallen,oder richtig sind.nochmal,ich weiß wie du dich fühlst aber da mußt du durch.dein leben fängt erst an.bitte denk darüber nach was ich geschrieben habe.es ist auch nur eine meinung und sie muß nicht richtig sein.kopf hoch,du schaffst es ganz bestimmt.chris

115) manon aus hessen schrieb am 29.Juni 2001 um 23:40 Uhr:

Liebe Nicki

es war nichts besonderes, was ich geschrieben habe, nichts beleidigendes. Aber egal, wenn Sirius meint... Tja, Nicki, mir geht es ganz gut, nehme brav seroxat und kippe Alkohol dazu... Sprich, mir gehts beschissen. Aber ausser dir interessiert das hier ja keinen. Also Nicki ciao hab dich lieb! manon

114) Ronny aus Berlin schrieb am 29.Juni 2001 um 23:01 Uhr:

Ich nehme Seroxat seit 11 Monaten !! Ich kann nicht sagen das es mir "blendend" geht aber die Angstzustände und Panikattacken sind VÖLLIG verschwunden. Ich bin sogar zum Discogänger mutiert.
Nun habe ich vor Seroxat wieder langsam abzusetzen (meine Freundin beschwert sich schon) wegen den Potenzstörungen. Ich halte euch auf dem laufenden wie es mir ergeht nach dem absetzen !!

MfG Ronny

113) erika aus ö schrieb am 29.Juni 2001 um 16:08 Uhr:

Hallo Sirius!

Danke!
Ich nehme auch an, daß der Urlaub sehr schön werden wird, nur blöd, daß wir ihn gerade am Anfang der Ferien gebucht haben, wir haben einfach nicht aufgepasst.
Außerdem werde ich fahren, weil mein Mann seit zwei Wochen, wegen der Arbeit, nicht mehr vor 4 in der Frueh ins Bett gekommen, und dementsprechend übermüdet ist. Aber wird schon irgendwie gehen..........

Eine schöne Zeit euch allen,
Erika

112) Sirius aus D schrieb am 29.Juni 2001 um 15:43 Uhr:

Hallo Erika!

Erst mal vielen Dank für die guten Tipps.
Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub. Der wird bestimmt Super.
Wir alle denken an Dich, und sind gespannt auf Deine Erfahrungen die du mitbringst.

Also bis dann,

Ciao Sirius

111) erika aus ö schrieb am 29.Juni 2001 um 11:48 Uhr:

Hallo!

Ich möchte mich nun für die nächsten 14 Tage verabschieden, bei uns gehts heute in der Nacht los.

Alles Liebe euch allen!

Liebe Ilona!
Halte noch durch. Es ist noch zu kurz, um sagen zu können, ob Seroxat auch wirklich bei dir hilft. Es geht nicht so schnell, daß eine BEsserung eintritt. Je nachdem, wie heftig deine Angstörungen sind.
Also alles Gute, ich melde mich wieder nach meinem Urlaub!

Grüße
Erika

110) Ilona aus Hamburg schrieb am 29.Juni 2001 um 07:30 Uhr:

Guten Morgen, Ihr Lieben
Ich hoffe, es geht Euch gut.
Ich nehme jetzt Seroxat seit 4 Wochen und habe leider immer noch nicht den gewünschten Erfolg. Ich habe das Gefühl, zeitweise geht es mir schon etwas besser und dan wieder die schlimmer Version, schlimmer als ohne Seroxat. Doch ich habe einmal gelesen, daß die "Genesung" wellenförmig verläuft. Kennt Ihr das auch?
Gestern beim Einkaufen war es wieder besonders schlimm, da kommt man auf die Idee, die Tabletten wieder abzusetzten, doch dank Eurer Hilfe, bleibe ich dann doch dabei. Auch wen es schwerfällt.
In der Beschreibung von Sirius steht doch auch, es kann dauern. Nach einem Monat komt die Kraft langsam zurück, nach drei Monaten verschwinden langsam die Ängste und nach sechs bis acht Monaten soll es einem dann wieder "blendend" gehen.
HOFFENTLICH.
Schreibt doch mal wieder ins Gäastebuch.
Tausend liebe Grüße
Ilona

109) Nicki aus NRW schrieb am 27.Juni 2001 um 21:13 Uhr:

Hallo!
Hat sich ja einiges getan hier. Freue mich über die neuen Einträge.
Ich hoffe es geht Euch allen so einigermaßen??? Mir geht es auf jeden Fall gut.
Weiß eigentlich garnicht so recht, was ich schreiben soll, wollte Euch nur mal Hallo sagen, und Euch alles Gute wünschen, mir war gerade danach ;-)

Hallo Manon!
Bin etwas erschrocken über Deinen Eintrag! Was hattest Du denn geschrieben? Hassen tut Dich hier bestimmt niemand!
Kannst mir auch mailen, bitte!

Tschüß Ihr lieben
Alles Gute
Nicki

108) sanne aus d schrieb am 27.Juni 2001 um 13:26 Uhr:

Hallo,
habe gerade die Notfall-Seite gelesen, echt klasse, das hätte ich früher wissen müssen, das es soetwas gibt, ich habe mich immer mit telefonieren abgelenkt, aber die Seite ist ja noch viel viel besser, beschreibt genau die Gefühle, echt super.

107) erika aus ö schrieb am 27.Juni 2001 um 09:52 Uhr:

Hallo Manon!

Keiner hasst dich! Wie denn auch, wir kennen dich doch gar nicht persönlich.
Nur wenn jemand austeilen kann, muß er auch einstecken können. Das ist ja gar nicht böse gemeint!
Vielleicht hast du nicht die richtigen Worte gewählt in deinem letzten Schreiben? Sirius legt offensichtlich großen Wert darauf, daß die Einträge sachlich bleiben, und sich niemand angegriffen fühlt. Und das finde ich auch gut so.
Wenn DICH jemand hier beleidigen würde, bin ich mir sicher, daß auch dieser Eintrag gelöscht werden würde.

Alles Liebe
Erika

106) manon aus hessen schrieb am 27.Juni 2001 um 00:36 Uhr:

Lieber Sirius

Du hast meinen letzten Eintrag gelöscht, oder? Warum? Warum hasst ihr mich derartig?

105) erika aus ö schrieb am 26.Juni 2001 um 13:30 Uhr:

Hallo !

Na, das sind ja Neuigkeiten. Aber bist du nicht ein wenig breuhigt, daß es einen "Grund" für deine Störungen gibt? Ich könnte mir vorstellen, daß es dir ein wenig hilft, wenn du weißt, warum und wieso du das alles hast. Außerdem hast du etwas, woran du arbeiten kannst.
Das mit der Hilfe von anderen, das ist so eine Sache. VERGISS ES! Es waren zwar alle verständnisvoll und lieb zu mir, aber keiner hat wirklich gewußt, wie er "damit" umgehen soll. Es wäre leichter für Außenstehende, du hackst dir den Arm ab, dann ist das was "Greifbares" für die "Normalen". Aber seelische Probleme, damit kann keiner umgehen.

Sanne, hallo!
Ich hatte die Panikattacken NIE besiegen können, aber eben durch Seroxat sind keine mehr aufgetreten. Ich hab sie mir immer "herbeigeredet", und im Endeffekt war dann gar nix.

Ach ja, Ilona, du schreibst, dein Freund und Familie hätten dich behandelt, als ob du normal wärst.
DU BIST NORMAL!!!!!!!

alles Liebe
Erika

104) Ilona aus Hamburg schrieb am 26.Juni 2001 um 13:14 Uhr:

Hallo Ihr,

hier bin ich wieder. Ich komme gerade wieder von meiner Therapeutin und muß sagen, heute geht es mir schon ein bißchen besser. Zwar noch etwas mulmig und wahnsinnige Schweißausbrüche.. aber ich hoffe, es geht nun langsam bergauf.
Mir wurde heute sogar der Grund für meine Ängste bekannt: ich habe Angst zu versagen und dass schon immer (ohne das ich das wußte). Ich habe schon als kleines Kind mit Wut und Geschreih um Hilfe gerufen und nie ist wirklich jemand dagewesen, der mich einfach nur getröstet hat, also baute sich über die Jahre Frust und Enttäuschung auf. Auch jetzt ist keiner da, der mich einfach nur tröstet, auch jetzt stehe ich total allein da. Meine Eltern blocken total ab und tun so, als ob ich gar nichts habe und mein Freund kann auch nicht richtig damit klarkommen und tut auch so, als ob ich ganz "normal" bin. Wahrscheinlich auch zu seinem Selbstschutz. Vielleicht ist es ihm ja auch nicht besser ergangen.
.. und aus Angst vor dem Versagen habe ich mich immer wieder zu Höchstleistungen getrieben, überall wollte ich die beste und tollste sein... jetzt bin ich krank und muß auch mal Schwächen zeigen, da ich das nicht möchte, kämpfe ich wie verrückt dagegen, ich möchte ja meine Kontrolle nicht verlieren. Doch leider ist es bei der Angst genau das Falsche, man muß sie zulassen, damit sie ihren Schrecken mit de Zeit verliert.
Ich hoffe, ich bin jetzt auf dem richtigen Weg. Was meint Ihr dazu?
Gute Besserung an Euch alle
Ilona

103) sanne aus D schrieb am 26.Juni 2001 um 12:31 Uhr:

Hallo Erika,
ja ich nehme Seroxat noch, hol mir aber jetzt einen Termin
bei meiner Ärztin wegen Absetzen. Ich habe ehrlich gesagt, Angst davor,
das die Panik dann doch wieder zuschlägt. Aber es wird schon gutgehen. Ich bin
auch eigentlich deswegen auf diese Seite hier gestossen um zu lesen, was zu beachten ist,
ich habe neulich noch zu meinem Mann gesagt, ich würde gerne meine Erfahrung an Leute weitergeben,
die noch darunter leiden, oder bei denen es angefangen hat, und sie zu motivieren, es ist zwar ein langer
Weg mit Therapie, und halt Tabletten, geht wohl nicht ohne, aber es gibt ein danach und es geht schritt für schritt bergauf. Hattest Du denn, wenn Du keine Panik hattest, die Panik vorher besiegt? Oder war sie einfach nur nicht mehr da? Und ist trotzdem zurückgekommen?
Fragen über Fragen :-), na ja, werde ab jetzt öfter mal hier reinschauen,

lieben Gruß Sanne

102) erika aus ö schrieb am 26.Juni 2001 um 09:26 Uhr:

Hallo!

ENDLICH einmal jemand, der die Panik besiegt hat.
Sanne, wie lange ist es her,und vor allem: nimmst du die Seroxat noch immer? Wenn ja, dann bin ich aber der Meinung, dass du es doch noch nicht ganz geschafft hast. Wenn du sie nicht mehr nimmst, dann gratuliere ich dir ganz herzlich!
Das mit dem Kämpfen ist so eine Sache, finde ich. Wenn es mir gut ging, lachte ich über meine Zustände bei einer Attacke.(Das war, bevor ich Seroxat genommen habe), aber wenn ich dann eine bekommen habe, ist mir das Lachen ganz schnell wieder vergangen, und die ganzen Vorsätze(ich kämpfe dagegen an, komm raus,...) waren wie weggeblasen.
Jetzt kann ich mir, dank Seroxat, auch keine Panikattacke mehr vorstellen.

Hallo Paul!

Lies dir Chris´ Beiträge durch, sie hat die gleichen schlimmen Zustände gehabt wie du, als sie Seroxat angefangen hat zu nehmen, und die NEbenwirkungen sind auch bei ihr weggegangen.
Das ist eine schlimme Zeit, aber halte noch ein bisschen durch, das dauert eine Weile. Aebr wenn du es nicht probierst, wirst du nie erfahren, ob es bei dir hilft. Du schreibst ja, dass die Attacken weniger werden, also zeigt es ja schon eine Wirkung. Und die blöden Nebenwirkungen werden auch vorbei gehen.
Wieviel nimmst du denn?

Alles Gute
Erika

101) Sanne aus Deutschland schrieb am 26.Juni 2001 um 00:09 Uhr:

Hallo,
erstmal finde ich es super, daß es hier soviele Leute gibt,
die auch Seroxat nehmen, bzw. unter Panik leiden, ich habe sie
hoffentlich endgültig besiegt, ich habe "echte" Freunde die mir dabei
geholfen haben es zu schaffen und meine Familie die zu mir stand, vor allem
mein Mann er hat mir wirklich sehr geholfen und zu mir gestanden, ein dickes Lob
an ihn. Ich habe aber auch gekämpft über Jahre, und trotz Seroxat Panikattacken gehabt,
so ist es nicht, es spielt sich alles im Kopf ab, nicht mit Medikamenten, man muß bereit
sein zu kämpfen, ich stelle es mir immer so vor, ich weiß es hört sich verrückt an, aber
es hat mir sehr geholfen beim überwinden, also die Panik ist ein Männchen, welches sich
in meinem Gehirn eingenistet hat, es kommt raus, wann es meint, im Supermarkt, im Auto, vor der
Haustür, im Garten, beim alleinsein, etc. etc. etc. ich habe es herausgefordert, allerdings über Jahre
habe immer mir dabei gesagt, komm schon, komm raus ich mach dich fertig mich machst Du nicht mehr fertig, komm
komm raus, ich vertreib Dich für immer, diese Herausforderung hat mich bis jetzt stark gemacht, denn ich habe immer
gewonnen. Und das nicht weil ich Seroxat nehme, sondern aus eigener Kampfeslust heraus, wie gesagt, trotz Seroxat seit Jahren
immer weiter Panikattacken ohne Ende. Das einzige was hilft ist wirklich man muß bereit sein um zu kämpfen wirklich bereit, und
zu diesem Thema habe ich auch eine HP in der ich Hilfe anbiete, um zu helfen. Habe es mir vorgenommen, weil ich genau weiß, wie besch....
sich einer fühlt und ausgeschlossen, der unter Panikattacken leidet.

Lieben Gruß an alle die dies hier lesen, Sanne

100) Paul aus Luxemburg schrieb am 25.Juni 2001 um 23:49 Uhr:

Hallo Ihr Alle hier !

ich bin echt froh diese Seite gefunden zu haben. wenn ich die statements hier so durch lese gehts mir schon etwas besser. ichseh dass ich nicht mit meiner Scheisse allein bin und dass andere Menschen ganz aehnlich empfinden als ich.
Ich nehmeSeroxat jetzt seit vier Wochen, und sehe dass die attaken allmählichweniger schlimm werden. Aber die nebenwirkungen machen mich zur Zeit ziemlich fertig. Am Anfang gings noch gut. doch jetzt geht es mir jeden Tag schlechter.
Mir ist schon uebel wenn ich morgens aus dem Bett steige. Natürlich kommt di e Angst dann auch schon von alleine. Mir ist den ganze Tag zum Kotzen und schwindelig, ich fühl mich ziemlich elend. noch schlimmer als ohne Seroxat
Kann mir jemand aehnlich Erfahrungen bestätigen. ich weiss nicht ob ich das Zeug nicht vertrage (denn es waere nicht das erste Medikament welches ich nicht ertrage), also ob ich es absetzen soll oder ob ich es witer nehmen soll.
vielen Dank fuer jede Info

99) chris aus bamberg schrieb am 25.Juni 2001 um 19:20 Uhr:

hallo an alle,mir ist es genauso gegangen,wie nicki und erika.ich habe es anders gemacht,ich habe die angst regelrecht herausgefordert.hört sich recht mutig an?ist es aber nicht.ihr wißt doch,das nichts passiert,das schlimmste wäre eine attacke(passiert eh nicht wenn seroxat erstmal wirkt).wenn doch?die würde euch auch nicht umbringen.probiert es einfach mal aus,spielt mit der angst,fordert sie heraus.ihr werdet sehen es passiert nichts.nur das ihr euch toll findet und die ganze welt umarmen könntet.irgendwann wird euch das spiel zu blöd und ihr vergeßt die angst.es funktioniert.mein sohn hat seine drogentherapie abgebrochen.kein job keine wohnung keine echten freunde.ich kann ihn nicht aufnehmen,weil ich seine sucht nicht unterstützen will.außerdem habe ich noch eine tochter und eine ehe die mich glücklich macht.beides will ich nicht gefährden.es ist hart aber er muß sich helfen(kompetente leute)lassen oder,er geht daran zugrunde.ich hab zur zeit eine scheißangst um ihn und es ist nicht einfach zu begreifen,das diese angst normal ist und ich das besser packe als die meißten menschen ohne angstkrankheit.ich will damit sagen,es ist für mich nicht leicht mit ganz normaler angst umzugehen.was habt ihr für erfahrungen damit.tschüß auf bald chris

98) Nicki aus NRW schrieb am 25.Juni 2001 um 17:23 Uhr:

Hallo Ihr !!!

Ich muß Erika recht geben, denn bei mir ist es genauso. Der Gedanke an das, was da mal mit mir geschehen ist, ist immernoch vorhanden. Wenn ich einkaufen gehe zum Beispiel, und ich stehe da an der Kasse, denke ich nach wie vor, auweia was wenn es jetzt wieder losgeht??? Aber es geht einfach nichts mehr los. Hört sich irgendiwe komisch an, oder? Ist aber leider so. Am liebsten wäre es mir natürlich auch, wenn ich garnicht mehr dran denken würde, aber das geht irgendwie nicht. Gestern habe ich die Erfahrung leider auch wieder gemacht. Ich hab mich wieder tierisch dareingesteigert, und habe sogar einen Rückzieher gemacht, und bin aus dem Gewusel auf der Kirmes raus gegangen. Natürlich ist nichts passiert, außer das ich wieder gedacht habe "Mist". Wir sind dann aber noch ewas mit dem Rad gefahren und ich habe mich dabei wieder Entspannt. Also, Ilona, du siehst, den Gedanken wirst du nicht loswerden, denke ich. Aber es wird keine richtige Attacke mehr auf Dich zukommen und das ist die Hauptsache.

In diesem Sinne, alles Liebe

Nicki

97) erika aus ö schrieb am 25.Juni 2001 um 16:35 Uhr:

Ich hab noch was vergessen, Ilona.

Die Gedanken an die Panikattacken bin ich nach wie vor nicht los, obwohl ich Seroxat jetzt schon so lange nehme. Aber es kommen einfach keine Attacken mehr, auch wenn ich mich noch so hineinsteigere, und denke: so, jetzt gehts los, gleich kommt eine, an was anderes denken...., bitte nicht" usw.
Und - echt komisch - ich rede mir sie fast herbei, aber trozdem habe ich seit ca. 5 Jahren keine mehr gehabt.

Das wars jetzt.
Baba
Erika

96) erika aus ö schrieb am 25.Juni 2001 um 16:31 Uhr:

Hallo Ilona!

Freut mich, dass du dich ueberwinden konntest, wieder reinzuschauen und was zu schreiben. Es wäre nämich schade gewesen, wenn wir nichts mehr von dir gehört hätten.
Tut sich bei dir etwas bezüglich der NEbenwirkungen, vor denen du Angst hattest, oder sind sie gar nicht eingetreten?
Was mich nur wundert ist, dass du trotz Erhöhung der Dosis eine Attacke hattest. Aber Chris hat ja auch geschrieben, dass es ihr am Anfang mit Seroxat extrem schlecht gegangen ist. Jeder spricht halt ander darauf an, wahrscheinlich.

Auf jeden Fall verstehe ich es, dass du dich nicht beleidigen lassen willst, aber bleib trotzdem weiter hier.
Unproduktive Statements wird es immer wieder und ueberall geben, aber lauf deswegen nicht davon! Es ueberwiegen doch die positiven Eintragungen hier im Forum, nicht wahr?


Wie alt ist dein Kind(er) ?

LG
Erika

95) ILONA aus Hamburg schrieb am 25.Juni 2001 um 12:05 Uhr:

Hallo Ihr lieben,
ich habe mich dazu durchgerungen, wieder ins Gästebuch zu schreiben, obwohl ich ehrlich gesagt keine Lust habe, hier beschimpft zu werden.
Ich bin der selben Meinung, wie die meißten von Euch auch, daß wir uns hier gegenseitig ein wenig aufbauen sollten und uns niht gegenseitig anmachen sollten.
Und noch etwas, ich leide nicht an einer Borderlinestörung, sondern an einer Angststörung. Das Wort Depersonalisation hat mich leider wieder etwas aud meiner Bahn geworfen, denn die Symtome stimmen schon, doch wenn ich mir ältere Beiträge von Euch allen ansehe, sind es die gleichen Symtome, wie bei der Angst: "abwesend fühlen, neben sich stehen, verschwommen sehen und Schwäche.
- oder sehe ich das falsch. Doch im Grunde ist es doch auch egal, ob nun Angst, Depression oder Borderlinestörung, alles sind seelische Krankheiten und alle haben doch etwas gemeinsam: wir denken pausenlos daran, grübeln und wollen, daß es endlich aufhört. - Und da hoffe ich, das Seroxat wenigstens diese Grübeleien unterbindet, damit wir wieder etwas am "normalen" Leben teilnehmen können. Denn jeder Panikattacke geht doch auch dieses fatale "Falschdenken" voraus.
Als ich letzte Woche auf dem Elternabend war, habe ich auch erst gedacht: "Oh Hilfe, mir wird ganz komisch, hoffentlich.... und schon war die Attacke da. Ich mußte raus.
Wenn man doch bloß diese Gedanken stoppen könnte.
Ich denke wir haben sie uns antrainiert und jetzt müssen wir sehen, daß wir sie wieder abtrainieren. - und das vielleicht mit Hilfe von Tabletten?
Ich wünsche jedenfalls allen gute Besserung und hoffe auch für dich Manon, daß Du Dich wieder ein bißchen gefangen hast.

Alles LIebe und Gute
Ilona

94) Nicki aus NRW schrieb am 24.Juni 2001 um 15:15 Uhr:

Hallo zusammen!

Hallo Manon, ich habe das Buch bei BOL.de gefunden, es kostet dort DM 16,90. Habe es mir gleich mitbestellt.
Ich bin übrigens 28 Jahre alt, und wohne auch in der Nähe von Düsseldorf.

Wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag.

Alles Gute Nicki

93) erika aus ö schrieb am 24.Juni 2001 um 11:52 Uhr:

Schönen guten Morgen !

So, ich will das nur klarstellen: ich bin weder beleidigt noch eingeschnappt, noch braucht sich irgend jemand bei mir entschuldigen.
Ich nutze dieses Gästebuch um in erster Linie MIR zu helfen. Ist doch logisch. Nun hab ich aber einmal diese Ader, wenn es jemandem schlecht geht, daß ich demjenigen auch helfen will. Es ist nur zu verständlich, daß du, Manon, dir dabei manchmal ver*****t vorkommst.
Wir reden über Dinge, die für dich nicht greifbar sind. Wie du geschrieben hast, kannst du nicht einmal deine Oma besuchen. Über das bin ich schon lange hinweg.
Also bitte entschuldige dich nicht bei mir, sags einfach frei raus, was dich stört, ich lerne immer gerne dazu, und lasse die Meinung anderer gelten.
Und um HImmels willen, ziehe dich bitte nicht zurück! Ich setze mich gerne mit dir auseinander, und mit jedem anderen hier auch.

Übrigens: dieses Buch hab ich auch schon, find ich recht gut, gebracht hats aber nix. Es stehen Sachen drinnen, die wir eh schon alle wissen.

So, ich hoffe es konnte ein paar Mißverständnisse aus dem Weg geräumt werden, aber meiner Meinung waren gar keine da. Jeder hat seine Meinung, und die sollte er ruhig kundtun. Wenn man alles in sich hineinfirsst, ist die nächste Attacke schon vorprogrammiert, und des kanns net sein, oder?

Liebe Grüße an Alle
Erika

92) manon aus hessen schrieb am 24.Juni 2001 um 10:31 Uhr:

hallo Nicki

Dieses Buch von Shirley Trickett kenne ich tatsächlich noch nicht.Mal sehen, was es kostet, vielleicht kauf ich es mir auch.Du hast wirklich recht, mit dem was du geschrieben hast. Es war alles meine Schuld, ich habe einen Streit vom zaun gebrochen, aber ich hab mich ja bei erika entschuldigt, hoffe sie nimmt das an. Nicki, wie alt bist du? Ich habe das gefühl das wir vielleicht im selben Alter sind? Ich bin 23. Meine Oma wohnt auch in NRW, bei Düsseldorf, aber wegen der Angst kann ich sie da nicht mehr besuchen, zu weit von daheim.Aber nächstes jahr zieht sie hierher! Das wird riesig.Also machs gut manon

91) Nicki aus NRW schrieb am 24.Juni 2001 um 10:00 Uhr:

Ihr Lieben !!!

Ist es nicht langsam an der Zeit, sämtliche Mißverständnisse "Beschuldigungen" und der gleichen aus der Welt zu schaffen???
Ich bitte Euch, wir sitzen alle in einem Boot! Wir sind alle an einer Krankheit erkrankt die uns mehr oder weniger fertig macht. Den einen halt mehr und den anderen weniger. Es gibt hier aber auch Menschen, die nicht "nur" unter Angstzuständen und Panikattacken leiden, nein, es gibt einige, die sind weitaus schlimmer dran, und grade deshalb sollten wir noch mehr!! zusammenhalten.
Mir wäre es auch lieber, wenn es dieses Gästebuch nicht geben bräuchte, aber wir sind nun mal "Paniker" und es gibt diese Krankheit nunmal und deswegen ist es auch gut, dieses Gästebuch zu haben. Wir haben alle durch dieses Medium eine Chance uns auszutauschen und uns kennenzulernen. Obwohl wir eigentlich alle seitweit in der Welt verstreut sind, kommen wir uns durch unsere Krankheit und durch das Internet sehr nahe.
Deswegen bitte ich Euch, nochmal alles negative an Seite zu legen, und Euch wieder mit dem eigentlichen Thema zu befassen. Bitte!

Liebe Manon,
ich habe mir das Buch bestellt, und bin dabei noch auf ein anderes gestoßen, es heißt: Angstzustände und Panikattacken erfolgreich meistern und ist von Shirley Trickett. Kennst Du das auch? Ich werde es mir wohl auch noch bestellen, was meinst Du??

Ich wünsche Euch allen ganz ganz viel Kraft im Umgang mit der Krankheit und im Unmgang mit uns allen!

Alles Liebe

Eure Nicki

90) manon aus hessen schrieb am 23.Juni 2001 um 20:09 Uhr:

Liebe Erika

es tut mir so leid, ich bin eine böses Mädchen. Bitte entschuldige was ich böses gesagt habe.Du bist toll und ich bin nur neidisch, weil es dir besser geht als mir.Ich ziehe euch alle nur runter mit meiner Aggressivität, wie Thomas richtig recherchiert hat, ein typisches Symptom bei borderlinern.Ich werde also auf meine Rasierklingen zurückgreifen und euch nicht mehr belästigen. Viele schöne urlaube euch, mir vielleich in ferner Zukunft auch.Bin 3 Wochen allein im haus, meine Mitbewohner sind in Urlaub,da gehts mir halt bescheiden. Gute besserung allen! Angst fressen seelen auf. in diesem sinne manon

89) erika aus ö schrieb am 23.Juni 2001 um 12:48 Uhr:

Hallo!

Vielen Dank an alle für die positive Resonanz, es freut mich wirklich sehr, wenn ich alleine durch "gut Zureden" jemanden ein bisschen aufbauen kann.
Danke Manon, daß du mich als Beste bezeichnest, ich fühle mich geehrt.

Ich hoffe, es geht euch allen halbwegs gut, geniesst das Wochenende,
alles Liebe
Erika

88) Thomas aus Deutschland schrieb am 22.Juni 2001 um 20:41 Uhr:

Hallo manon,

nachdem ich mich etwas kundig gemacht habe, was die Symptome der Bordelinestörung und Depers. sind, kann bzw. muss man deine recht aggressiven Reaktionen akzeptieren. Verstehen können wir das sicher nicht so gut wie Ilona, da wir diese Art "Störung" nicht haben.
Eins steht jedenfalls fest. Wir sind alle im Gästebuch/Forum hier um uns über unsere Erfahrungen und Probleme auszutauschen. Keiner will dem anderen etwas "Böses". Wir suchen nach Hilfe, und die können wir uns teilweise durch Erfahrungsberichte geben. Da gehört auch der "Kaffeeklatsch" dazu, denn wir wollen uns gegenseitig aufbauen und nicht runterziehen.
Vielleicht bist Du in der Lage, uns zu akzeptieren wie wir sind und was wir brauchen. Wir akzeptieren Dich doch ebenfalls. Wenn Dich etwas anderes als unser "Klatsch" bewegt, dann stells doch einfach hier rein. Nur so können wir auch auf Deine Probleme eingehen.
Erika hat es nicht verdient, dass zünisch über Sie geredet wird. Sie hilft mit Ihrer positiven Art einigen von uns allein durch ein paar verständnisvolle Worte. Wir freuen uns doch, wenn wir verstanden werden, oder?
Also, fühl Dich BITTE nicht gleich angegriffen und integriere Dich hier vielleicht auch mal mit einer etwas positiveren Einstellung (wenn Dir das möglich ist). Versuchs, bitte.
Ciao und bis bald an alle
Thomas

87) manon aus hessen schrieb am 22.Juni 2001 um 19:51 Uhr:

oh ja, erika ist die beste, und die böse manon ist hier falsch und geht lieber wieder in die klapse zurück.
Ilona, bist eine Liebe, wenn du Fragen hast zu depersonalisation, mail mir.Es gibt Hilfe.Sirius, ich habe niemanden beschimpft.

86) Sirius aus D schrieb am 22.Juni 2001 um 18:41 Uhr:

Homepage: http://www.roselius.de
--
Dieses Forum für Depressionen, Angst und Phobien hat sich wirklich toll entwickelt.
Viele Menschen die Hilfe suchen schauen sich diese Beiträge an.

Sollte sich einer für eine Therapie mit Seroxat entscheiden, so ist es sehr wichtig zu wissen, wieviel Seroxat, wie lange, Begleiterscheinungen, Empfindungen, usw.
Und natürlich auch Erfolgsmeldungen wie z.B. wieder in den Urlaub fahren zu können.

Folgende Beiträge sind bisher vorhanden,

Hilfesuchende oder Interessierte, die Seroxat überhaupt noch nicht kennen,
die sich mit Seroxat in der Aufbauphase befinden,
die Seroxat schon sehr lange nehmen, ( mit oder ohne Psychotherapie )
die es absetzen möchten
oder Einträge über Erfahrungen ganz ohne Medikamente

Da dieses Forum schon sehr viele nützliche und hilfreiche Berichte aufweist, wird bestimmt für viele etwas brauchbares dabei sein.

Schuldzuweisungen und Schimpfwörter haben keinen Informativen Wert und helfen auch keinem weiter der dieses Forum besucht.

Ganz besonders freut es mich, dass dieses Forum einen aufbauenden " touch " bekommen hat.

Dies finde ich sehr wichtig, und es würde mich freuen wenn es in diesem Stil so weitergeht.
Denn Ziel ist es doch, dass wir alle wieder ohne Depressionen und Ängste leben können.

Vielen Danke an ALLE die sich bisher eingetragen haben.
Besonderen Dank auch an Erika aus Ö. durch die tatkräftige und feinfühlige Unterstützung.

Also, macht weiter so

Liebe Grüsse an alle

Sirius

85) erika aus ö schrieb am 22.Juni 2001 um 10:00 Uhr:

Hallo Ihr!

Liebe Manon!
Ich denke nicht, dass wir hier etwas falsch machen, das entnehme ich den positiven Eintraegen z.B. von Nicki oder Ilona.
Glaubst du, dass wir auf diese Seite gestossen waeren, wenn es uns so toll ginge?
Es tut mir ehrlich leid, dass es dir so schlecht geht. Offensichtlich viel schlechter als uns allen, aber langsam glaube ich, dass du vielleicht nicht auf der richtigen Seite fuer deine Probleme bist.
Ich konnte auf der Hompage noch nichts finden, das auf deine Stoerungen zutrifft, außer natürlich, daß du Seroxat nimmst. Ich fuerchte fast, dass diese Seite fuer dich zu "harmlos" ist.Ich weiss nicht, ob noch jemand anderer hier Bordelinepers.störungen oder Depersonalisation hat. Soviel ich migekriegt habe, leiden die meisten hier "nur" unter Panikattacken und Depressionen.

Die meisten hier haben eben gute Erfahrungen mit Seroxat gemacht, und wollen diese positiven Erfahrungen weitergeben. Das ist auch der Sinn dieses Forums, wie du der Hauptseite entnehmen kannst.

Jetzt zu deiner Anschuldigung, dass wir uns nur ueber Urlaube unterhalten: was glaubst du, was es für mich bedeutet(und da steh ich sicher nicht alleine da), endlich wieder einmal einen angstfreien Urlaub zu machen? Ihn einfach geniessen zu können, ohne schon Monatelang vorher in Panik auszubrechen. Ich informiere mich nicht mehr vorher, wo in diesem Urlaubsort das naechste Spital ist, weil es könnte ja was passieren.....

Sei bitte auch nicht sauer, aber das musste auch mal raus......

Liebe Ilona!
Also ich kann von mir nur sagen: Seroxat macht beschwerdefrei. Aus medizinischer Sicht ist keine Heilung zu erwarten, aber "etwas unterstützen" ist zu milde ausgedrückt. Als ich von einer halben auf eine ganze Tablette erhöht habe, hatte ich keine argen Nebenwirkungen mehr, offensichtlich stellt sich der Körper sehr schnell um.
Brauchst also keine Angst haben, so schlimm wie am Anfang wird es sicher nicht mehr!

Alles Gute euch allen!
Erika

84) Ilona aus Hamburg schrieb am 22.Juni 2001 um 07:22 Uhr:

Liebe Manon,

warum denkst Du denn so über mich. Natürlich habe ich Deinen Beitrag gelesen und auch die Seite im Internet nachgeschaut.
Leider muß ich zugeben, daß ich erst ein wenig geschockt war, denn ich denke, daß kommt auch bei mir hin. Doch bitte verzeih mir, ich habe wohl versucht, mich bei den anderen ein wenig aufzubauen, denn mir geht es auch ziemlih beschissen.
Wenn ich Dich verletzt habe, dann ganz bestimmt nicht mit Absicht.
Bitte verzeih mir.
Deine Ilona

83) manon aus hessen schrieb am 21.Juni 2001 um 21:33 Uhr:

hallo

Ilona, hast du meinen Beitrag an dich nicht gelesen, oder willst du nicht darauf anrworten? Ich komme mir hier langsam wirklich ver*****t vor. Ich erzähle hier die krassen Sachen von mir: Borderlinepersönlichkeitsstörung, depersonalisation, Psychiatrieaufenthalte, Suizidversuche usw. und Ilona scheint zu denken, ich wäre eine kugscheisserin, die blödes Zeug redet. Überhaupt hab ich den Eindruck, dass sich die meissten hier ( Chris aussgeschlossen) nur über irgendwelche Urlaube oder ähnliches unterhalten. ich weiss nicht , wie das bei euch mit der Angst und Panik ist, aber mir geht es nicht gut damit, ich bin gar nicht fähig, einen Urlaub zu machen. ich finde es ja auch blöd trübsal zu blasen, rumzujammern etc. Aber hier ist das manchmal echt wie bei einem kaffeklatsch. Ich dachte wir helfen uns gegenseitig, geben einander Ratschläge, diskutieren vielleicht mal über ein Buch über Angst... Ok, ihr helft euch ja scheinbar gegenseitig, indem ihr austauscht, wer jetzt wieviel Seroxat nimmt oder nicht. Sorry, damit ist mir leider nicht geholfen. Bitte fühlt euch nicht angegriffen, mir geht es einfach schlecht, und ich schaue wo es Hilfe gibt.Also, das musste jetzt mal raus, seid nicht sauer ciao manon

82) Ilona aus Hamburg schrieb am 21.Juni 2001 um 12:56 Uhr:

Hallo Ihr Lieben,

wie geht es Euch? -
Ich komme gerade wieder vom Arzt´und soll jetzt die Seroxat (ich nehme sie jetzt seit 3 Wochen/ zwei Wochen 1/2 und seit 1 Woche ne ganze) innerhalb der nächstehn vier Wochen auf 2 Tabletten täglich erhöhen.
Hat irgendjemand Erfahrungen mit diesen Mengen?
Ich war doch schon ganz schön geschockt.- Meine Ärzten meinte weiterhin, daß diese Tabletten nicht beschwerdefrei machen, sondern nur etwas unterstützen.
- Doch vielleicht ist es ja auch bei jedem anders - Nicki, Erika und Chris haben doch so tolle Erfahrungen damit gemacht. Vielleicht muß man auch selbst ein wenig daran glauben.
Ich hoffe, daß ich bald auch zu denen gehören werde, die andere "aufbauen" können.

Noch eine Frage: Kommt es bei jeder Erhöhung wieder zu diesen schrecklichen Nebenwirkungen?

Liebe Grüße
Ilona

81) Andrea aus Mecklenburg Vorpommern schrieb am 20.Juni 2001 um 21:56 Uhr:

Hallo Dagmar.
Ich habe seit 3 Wochen das Medikament Seroxat abgesetzt.Die ersten Tage hatte ich richtige Entzugserscheinungen gehabt.Hauptsächlich Schwindel und Schwitzen.
Seit 14 Tagen geht es mir sehr gut.Ich beschäftige mich viel mir meiner Familie,dadurch bin ich immer abgelenkt.
Meine Meinung ist,je länger man das Medikament nimmt,je schwerer ist es damit abzusetzen.

Geht mal auf die Seite: www.netdoktor.de. Da erfahrt Ihr noch vieles über das Medikament.

Gute Besserung!

80) Thomas aus Deutschland schrieb am 18.Juni 2001 um 22:06 Uhr:

Hallo Ihr,
hallo Erika,
die halbe Tablette nehme ich schon immer, habe nie mehr genommen. Anfangs meiner Zustände bekam ich das Medikament INSIDON, welches gar nicht half. Das nächste war dann GLADEM, welches mir unheimliche Nebenwirkungen aufdrückte, so dass ich es sofort absetzte. Erst dann kam ich zu SEROXAT und nahm auf Grund meiner empfindlichen Reaktion auf GLADEM nur eine halbe Tablette. Diese hilft mir bis jetzt super (nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten wie Ihr sie auch beschreibt).
Ich bin halt der Meinung, dass die richtige Therapie mir so weit geholfen hat. Ich bin in der "glücklicheren Lage" in der Großstadt zu wohnen und damit die Auswahl an Therapeuten zu haben, obwohl ich die nicht brauchte, naja, einfach "Glück" gehabt.
Tschau, bis demnächst, Thomas

79) manon aus hessen schrieb am 18.Juni 2001 um 20:12 Uhr:

liebe ilona

ich kenne das sehr genau, was du beschreibst: neben sich stehen, den Körper nicht spüren, denken, man sei gar nicht da... stimmts? das habe ich auch, bei mir ist es teil meiner Borderlinepersönlichkeitsstörung, und dieses gefühl hat einen namen: Depersonalisation. Es gibt eine feine seite von moira im internet dazu. Ich kann jetzt natürlich nicht sagen, ob du das auch hast, ich kenne dich nicht. Aber es wäre nach deinen schilderungen möglich. keine panik, vielleicht hast du ja auch was ganz anderes. Übrigen Thomas, ich hab deine Entschuldigung angenommen. Ciao Manon

78) chris aus bamberg schrieb am 18.Juni 2001 um 19:34 Uhr:

hallo nicki,ich wußte nicht,das du noch nicht lange über deine krankheit bescheid weißt.in deiner lage brächte ich auch noch zeit für mich.bei mir war der leidensdruck so hoch, das ich mit jedem der mir helfen konnte offen gesprochen hätte.es dauertschon eine weile um überhaupt zu realisieren was mit einem los ist.du mspürst ganz bestimmt,wann es zeit für dich ist mit einer therapie anzufangen.du hast natürlich recht,es funktionierterst,wenn du es wirklich willst.ich denke auch das es menschen gibt die keine therapie brauchen.es kommt bestimmt auch auf die schwere der erkrankung an.ich wäre alleine nicht heraus gekommen.dein text kam bei mir so rüber,das du denkst eine therapie wäre nicht nötig.entschuldige bitte.liebe grüße chris

77) Nicki aus NRW schrieb am 18.Juni 2001 um 16:40 Uhr:

Hallo Chrís!

Ich glaube, du hast mich nicht ganz verstanden, oder ich hab mich falsch ausgedrückt!? Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, das ich eine Therapie grundsätzlich ablehne! Ich bin einfach noch nicht bereit dazu. Ich denke das ist die Grundvoraussetzung für eine Therapie. ich weiß noch nicht so lange über meine Krankheit bescheid und muß deshalb für mich selbst erstmal lernen, damit umzugehen. Ich nehme zwar Seroxat, und es hilft mir, das bedautet aber nicht, daß ich sonst nicht weiter an mir arbeite. Ich denke ich muß erstmal für mich persönlich lernen, damit umzugehen bzw. offen über meine Krankheit reden können (mit mir vertrauten Menschen), denn wie soll ich sonst mit einem wildfremden Therapeuten reden können? Ich habe ja nochnicht geschafft, meine ganzen Symptome meinem Hausarzt zu schildern, mein Freund mußte mich quasi begleiten, um mir dabei zu helfen.Vielleicht habe ich da eine andere Einstellung als du, aber ich wollte dich auf jeden Fall nicht schocken! Ich bin gerne bereit mir helfen zu lassen, nur halt zur Zeit noch nicht.

Alles Liebe Nicki

76) erika aus ö schrieb am 18.Juni 2001 um 13:48 Uhr:

Hi Ilona!

Ja, diesen Zustand kannte ich auch. Als wir bei meiner ersten PAnitattacke den Urlaub abgebrochen haben, weil wir ja nicht wußten, was mit mir los ist, aber diesem Zeitpunkt war ich wie in "Trance". Und natürlich sind auch regelmäßig diese Panikattacken dazugekommen. Aber wie du schreibst - diesen permanenten Angstzustand - den kannte ich auch.
Ich hab mich dann halt durchgekämpft, alles gemieden, was unangenehm werden könnte, bis ich mich endlich aufraffen konnte, zu einer Psychotherapeutin zu gehen, die mir dann die Seroxat empfohlen hat. Die ersten drei Wochen waren schrecklich, ich dachte, ich hab das falsche Medikament bekommen, aber dann wurden die Nebenwirkungen immer erträglicher, bis sie weg waren, und diese ständige Angst war auch weg.

Also: gib nicht auf, vielleicht dauert es bei dir nur ein bisschen länger, aber irgendwann helfen sie dir bestimmt.
LG
Erika

75) chris aus bamberg schrieb am 18.Juni 2001 um 13:15 Uhr:

hi ilona,ganz kurz.bei mir dauerte es gut 4 wochen bis seroxat anschlug,bei30mg.hatte auch keine panikattacken,sondern ständige angst(situation).nur kurz vor meinem zusammenbruch zusätzliche attacken.hatte am anfang mit seroxat die schlimmsten wochen meines lebens.dachte das hört nie auf.aber alles wurde gut.hab mut und halt durch.auch bei dir wird es besser.ich hatte mich schon aufgegeben und jetzt geht es mir besser wie zuvor.tschüß chris

74) chris aus bamberg schrieb am 18.Juni 2001 um 13:04 Uhr:

liebe erika,gute frage.also1.seroxat,wenn der serotoninspiegel stimmt,vergeht auch die angst vor der angst.2.selbstbewußtsein(therapie).3.nicht mehr passiv seinder erste schritt zur auseinandersetzung mit der angst war für mich am anfang sehr unangenehm.für mich aber der einzige weg.ich verdrängte auch am liebsten,aber gerade seroxat gibt uns die möglichkeit zu kämpfen.wollte nur schnell antworten,muß zurück ins geschäft.tschüß gruß an alle.(schon zu lange).nge

73) Ilona aus Hamburg schrieb am 18.Juni 2001 um 12:56 Uhr:

Guten Morgen an Euch alle,

ich hoffe, es geht einigen von Euch schon etwas besser.
Ich kann leider immer noch keine positiven Veränderungen bei mir feststellen (ich nehme jetzt seit fast 3 Wochen Seroxat, allerdings erst seit 6 Tagen 1 ganze Tablette). Ich denke, mich plagen immer noch die anfänglichen Nebenwirkungen.
Doch wie gesagt, ich habe immer noch Hoffnung, daß etwas passiert. Ich habe es auch schon mit Therapie versucht (zwei Therapien habe ich bereits hinter mir, die letzte ging fast ein Jahr und immer 1x wöchentlich).
Ich kann nicht sagen, daß es mir dabei schlimm ergangen ist. Mein ganzes früheres Leben und auch die derzeitige Situation, sowie auch die Zukunft wurden total aufgearbeitet. Ich habe sehr viel über mich gelernt, doch leider blieb mein gewünschter Heilungseffekt aus und ich probiere jetzt Seroxat erneut aus.
Ich habe letztes Jahr schon einmal damit angefangen und habe auch nicht den gewünschten positiven Effekt erleben können. Doch vielleicht habe ich die Tabletten auch nicht lange genug genommen.
Doch manchmal bin ich selbst schon am zweifeln, ob die Diagnose der Ärzte richtig ist. Ich habe nämlich nicht die sogenannten Panikattacken, sondern eher einen permanenten Angstzustand, der sich in Schwäche, Schwindel und Sehstörungen, sowie das Gefühl, immer nur "halb da zu sein" zeigt. Natürlich habe ich auch Probleme beim Einkaufen und beim Autofahren, doch bei mir ist dieser Zustand eigentlich immer gleichbleibend vorhanden. Kennt einer von Euch das auch?

Ich wünsche Euch allen auf jeden Fall gute Besserung
Eure Ilona

72) erika aus ö schrieb am 18.Juni 2001 um 11:35 Uhr:

Hallo an Alle!

Leider muß ich zugeben, daß ich Nicki´s Einstellung verstehe. Ich kann mich auch nicht aufraffen, eine Therapie zu machen, weil ich zu faul bin. Mich schreckt nämlich der Zeitrum, der eine Therapie in Anspruch nimmt, enorm ab. Das ist wie mit SPort. Am Anfang bin ich total begeistert, denke mir, endlich hab ich was gefunden, was mir taugt, und dann kommt eine Zeit, wo ich keinen Bock habe, wo ich niemanden hab, der auf meine Kleine aufpasst, oder wo einfach nur schlechtes Wetter ist, und ich viel lieber zu Hause bleibe. Ich denke, bei einer Therapie wäre das nicht anders. Noch dazu kommt, daß ich nicht in Wien wohne, sondern in Gablitz, das ist ein Kaff in Niederösterreich, wo es nahezu unmöglich ist, eine kompetente Betreuung zu finden. Und den Stress, jedesmall nach Wien zu fahren,(auch im Winter) den will ich mir einfach nicht antun. Damit gehen sicher drei Stunden flöten, die ich zu Hause "sinnvoller" nutzen könnte. Ich weiß, sinnvoll wäre es, etwas für MICH zu tun, aerb dank Seroxat hab ich nicht einmal das Bedürfnis etwas zu tun.
Es geht mir jetzt so gut, und da vergeß ich halt schon manchmal darauf, daß es mir eigentlich nur gut geht, weil ich ein Medikament nehme. Aber trotzdem glaube ich, daß es jedem seine Sache ist, ob er eine Therapüie machen will, oder nicht.
Außerdem bin ich der MEinung, daß es JEDEN irgendwann einmal anzipft, ununterbrochen etwas einnehmen zu müßen, um sich gut zu fühlen. Und dann muß man sich eh was überlegen, und dann kommt man um eine Therapie eh nicht herum. Auch Nicki wird einmal dorthin kommen.
Als ich mit Seroxat angefangen habe, hab ich keinen Gedanken an so eine Therapie verschwendet. Jetzt, wo ich schönl langsam ans Aufhören denke, wird das schon immer mehr zum Thema. Logischerweise, denn irgendwas braucht man ja, glaube ich, woran man sich festhalten kann. Oder hat einer von euch schon einmal gehört, daß er mit eigener Kraft von Seroxat losgekommen ist, und alles wieder in Ordnung war?

Wie bist du, liebe Chris, die Angst vor der Angst losgeworden? Genau das ist nämlich das Hauptproblem, finde ich. Das spielt sich doch nur alles im Kopf ab. Keiner, der noch nie eine Attacke hatte, hat ANgst, daß er einmal eine bekommt. Warum bekommt man nicht höllische Angst, daß man vielleicht wieder einmal einen Schnupfen bekommt? Oder Zahnweh, irgendwas halt, was sehr unangenehm ist. Warum hat man nur solche Angst vor diesen Attacken? Wo einem doch eh nix passiert. Man fühlt sich halt nur beschissen diese Stunde lang. NA UND? Ist das wirklich so schlimm, daß man sich deswegen sein ganzes Leben vermiest? Ich verstehs einfach nicht.

Lieber Thomas!
Wie geht es dir eigentlich mit der halben Tablette? Hast du irgendwelche Veränderungen bemerkt, oder ist es so, als würdest du noch eine ganze nehmen?

Liebe Grüße an Alle!
Erika

71) chris aus bamberg schrieb am 17.Juni 2001 um 23:06 Uhr:

mich schockt irgendwie nickis einstellung.jetzt nehm ich die tabletten und damit ist alles gut.therapie lehnt sie ab.das ist echt zu hoch für mich.ich für mich will auch die ursachen wissen.für mich ist seroxat immer noch ein medikament.ich möchte mein leben meistern ohne psychopharmaka(irgendwann).ich will wissen,wie ich wirklich bin,zu lange wurde irgendetwas zugedeckt(andere phsychopharmaka).auch mit seroxat habe ich manchmal anflüge von angst aber die angst vor der angst ist weg und dadurch kann ich ihr begegnen.ich habe schon in mich reingehorcht und zu mir gesagt"komm doch und versuch mich zu kriegen schlimmer wie es war kann es nicht werden und das hat mich auch nicht umgebracht".ist etwas passiert?nein!die angst verschwand immer.das macht mich jedesmal stärker.dazu gehört mut und selbstbewußtsein und das bekam ich durch die therapie.ich begriff das ich ein wertvoller mensch bin(wie jeder von uns).ich denke,das ist mit das wichtigste,denn jahrelange angst und das unfähig sein am normalen leben teilzunehmen hat mich fast zerbrochen.ich wußte gar nicht,was für kraft in mir steckt.diese erkenntnis hätte ich,nie nur mit seroxat erreicht.seroxat ist für mich die wichtigste stütze auf dem weg zu mir,aber ich will wirklich nicht untätig dabei sein.nach dem motto,ich nehm das jetzt ein und jetzt ist alles in ordnung.das ist doch wieder nur ein zudecken,oder?eure meinung würde mich interesieren.vielleicht sehe ich alles etwas krass.so das mußte ich jetzt loswerden.liebe grüße an alle chris

70) Nicki aus NRW schrieb am 17.Juni 2001 um 17:03 Uhr:

Hallo Ihr Lieben,

es freut mich immer wieder Eure Beiträge zu lesen. Ich finde es total super, wie Ihr Euch gegenseitig aufbaut! Macht weiter so!!!

Ich werde auch immer wieder gefragt, ob ich denn nicht doch eine Therapie machen möchte. Und ich kann nur sagen, das ich es mir für mich persönlich einfach nicht vorstellen kann, eine zu machen. Ich nehme Seroxat, das Medikament hilft mir, und was will ich mehr?! Eben, nichts. Mir geht es super, ich kann wieder alles machen, ich nehme wieder teil am Leben. Und ich denke einfach das ist das Wichtigste für mich. Endlich wieder dabeizusein. Ich werde Seroxat auch so lange nehmen, wie ich möchte. Sollte ich irgndwann meinen ,damit aufhören zu können, werde ich es versuchen. Sollte das nicht klappen, werde ich es wieder nehmen. Ich hatte es ja schon mal nicht genommen, und meine Panik kam recht schnell wieder. Also, selbst wenn ich es ein Lebenlang nehmen muß, na und? Dann tue ich es eben!

Es gibt so viele, die seit Jahren unter Angst und Panik leiden, zum Teil schon garnicht mehr in der Lage sind, vor die Tür zu gehen, ich möchte auch diesen Menschen einfach nur "helfen" in dem ich ihnen den Tipp mit Seroxat geben. Manche von Ihnen haben noch nie etwas davon gehört, die sind mir dann immer dankbar wieder einen Lichtblick bekommenzuhaben. Und mich freut das unwahrscheinlich. Es wirkt mit Sicherheit bei jedem anders, aber ich denke ein Versuch ist es auf alle Fälle wehrt, vor allem, wenn man schon alles durch hat!

Ich wünsche Euch weiterhin alles Liebe und Gute und vor allem Kraft!

Eure Nicki

69) Thomas aus Deutschland schrieb am 16.Juni 2001 um 15:40 Uhr:

Hallo Ihr,

ich war sehr erschrocken, was ich angestellt habe mit meiner letzten Äußerung. Tut mir echt leid, ich wollte niemand verletzen. Wir sind vom Stadium und der Intensität her wahrscheinlich doch sehr verschieden. Meine Äußerungen bezogen sich aber auch nicht direkt auf Dich Manon sondern die letzten Dialoge insgesamt.
Sorry, nochmal. Ich versuch mehr Feingefühl hinzubekommen.

Hallo Erika,
danke für Deine Unterstützung, dem gibt es einfach nichts hinzuzufügen.
Was das Absetzen anbelangt, dann werde ich das nicht vor 2002 tun. Kurzfristig bin ich noch zu labil.
Ich nehme derzeit schon nur eine halbe SEROXAT und werde dann so anfangen, dass ich diese nur noch aller 2 Tage, dann aller 3 Tage einnehmen werde. Ich hoffe dadurch über die Nebenwirkungen hinwegzukommen um nicht wieder anzufangen mit der "Horcherei".
Auf jeden Fall werde ich es ohne Druck, wie chris auch schreibt, alles angehen. Wir bestimmen uns selbst. Wenn's zu zeitig ist, nehm ich Sie halt wieder. Ich denk wir sind da auf der gleichen Wellenlänge.
Tschau, ;o) Thomas

68) chris aus bamberg schrieb am 16.Juni 2001 um 13:54 Uhr:

hallo erika,ich denke nicht,das du es dir zu einfach machst.ich hab es genauso gemacht,ich denke,man darf sich nicht unter druck setzen.du wirst bestimmt merken,wenn es an der zeit ist abzubauen.ich nahm zu anfang zwei seroxat täglich und jetzt ist es nur noch eine halbe täglich.es viel mir auch nicht schwer.ich hatte keine entzugssymtome wie bei beruhigungsmitteln.ein zeichen für mich abzubauen auch wenn es komisch klingt,war immer das gefühl das es mir zu gut ging.irgendwie unnatürlich.ich wollte wissen wie ich wirklich bin.das gab mir immer den antrieb weniger zu nehmen. ich bin davon überzeugt,das ich irgendwann kein seroxat mehr brauche.aber ich setze mir kein limit.im endeffekt hat thomas recht.aber manon ist noch am anfang und ich denke das manon erstmal zeit braucht sich zu stabilisieren und sie sich natürlich angegriffen fühlt.ich glaube ihr wißt das auch.aber am anfang ist man sehr empfindlich.sie muß sich erstmal daran gewöhnen sich normal zu fühlen.es dauert auch eine weile bis man dem frieden traut,bei mir war es jedenfalls so. tshüß und eine schöne zeitchris

67) erika aus ö schrieb am 16.Juni 2001 um 11:25 Uhr:

Hallo Ihr!

Liebe Manon!
Ich denke, Thomas hat das nicht boese gemeint, er wollte nur unterstuetzen. Er ist mittlerweile, wie ich, in der gluecklichen Lage, daß es ihm besser, wenn nicht schon wieder gut geht. Wenn man Chris´ und deine Beiträge liest, dann ist das, was wir bis jetzt durchgemacht haben, eine Lapalie. Aber trotzdem: es ist uns auf unsere Art auch sehr schlecht gegangen. Empfindungen sind immer subjektiv. Also verurteile ihn deswegen nicht. Du wirst sehen, wenn es dir wieder besser geht, und das wird es, da bin ich mir sicher, dann wirst du auch deine "Weisheiten" los werden wolen, aber nicht, weil du so unheimlich toll und gescheit bist, sondern weil du das Gefühl hast, jemand anderem helfen zu können.
Man fühlt sich wieder stark, und die schrecklichen Erinnerungen liegen in der Vergangenheit. Du kannst das sicher noch nicht nach empfinden, weil du in der ganzen Misere noch drinnensteckst.
Wenn mir damals jemand geschrieben hätte, ich soll das alles nicht so tragisch nehmen, und nicht immer jammern, wäre ich auch angefressen gewesen. Aber wir haben diese Zeit zum Glueck hinter uns, und wollen nur "helfen". Daß das nicht wirklich geht, sondern nur eine Unterstützung ist, was wir hier versuchen, ist mir vollkomen klar.
Ich habe aber auch schon positive Resonanz von anderen Eingetragenen dieser Seite bekommen, und das bestärkt mich auch Tips weiterzugeben. Und genauso geht es Thomas halt, denke ich.

Außerdem schreibt er ja selbst, daß es für ihn auch eine Überwindung ist, damit wieder aufzuhören. Das heißt, er hat ja auch daran geklammert. Nur denken, glaube ich, Männer nicht ununterbrochen daran, was NACHHER sein wird.

Lieber Thomas, ja unser Urlaub klingt sehr romantisch. Ob es das mit zwei Fünfjährigen Mädels wirklich wird, das werden wir noch sehen.
Wann willst du denn mit dem Absetzen anfangen? Noch vor deinem Urlaub? Also, das trau ich mich echt nicht, denn ich will den Urlaub noch genießen, und ich weiß ja nicht, wie es mir geht.
Nur - es kommt immer wieder was, das man voll genießen will, sei es der Geburtstag von meinem Kind im Oktober, Weihnachten, etc.etc. Irgendwann muß es halt sein. Und wenns nicht klappt, na dann nehm ich sie einfach wieder, und probiere es ein anderes MAl wieder. Meinst du, daß ich es mir zu einfach mache?

Liebe Grüße an Alle, und Manon: Kopf hoch!

66) chris aus bamberg schrieb am 16.Juni 2001 um 00:01 Uhr:

hallo manon,laß dich nur nicht verunsichern.auch ich litt seit dem ich 15 bin unter massiven angststörungen.heute bin ich 37 und seit einem guten jahr fühle ich mich "gesund".dank seroxat.auch wenn ich mein leben irgendwie schaffte saß mir immer die angst im nacken.ich wurde auf rezept abhängig gemacht(tafil/frisium).das discoproplem löste ich mit zusätzlichem alkohol,was mich nur noch verzweifelter machte.beruflich brachte ich auch nichts auf die reihe.meinem sohn(20)konnte ich emotional,als kind nicht geben was er brauchte.er hat massive drogenprobleme.meine tochter,habe ich überbehütet,aus angst es könnte ihr,etwas passieren.sie ist heute 9 ein tolles mädchen,aber sie hat große probleme sich von mir zu lösen(woanders übernachten,will nicht alleine sein usw.).vor eineinhalb jahren brach ich total zusammen,kein beruhigungsmittel schlug mehr an.jedenfalls keins das man ambulant verabreichen.zu der zeit fing ich an seroxat,einzunehmen.es dauertewochen,bis ich eine besserung verspürte.ich ging durch die hölle,aber das kennst du ja.ich schaffte es schließlich ohne stationären aufenthalt.nervenkliniken,allein der gedanke löste panik bei mir aus.die kannte ich von 2 suizidversuchen her.ich hatte deswegen wohl ein falsches bild.heute ist das anders.mittlerweilegeht es mir sehr gut.ich hattr auch ambulant eine psychotherapie,die mich wachrüttelte.ich habe heute mein eigenes geschäft und ich kann meinem sohn beistehen,der gerade eine langzeittherapie(drogen)macht.das wäre vor 2 jahren für mich nicht möglich gewesen.ich bin mir sicher,daß wenn es seroxat vor 20 jahren gegeben hätte,mein leben anders verlaufen wäre.aber ich bin auch jetzt dankbar,glücklich und geniese jeden tag.auch meine ehe läuft toll.also was will ich mehr.du bist viel jünger als ich und mußt nicht so viele jahre verschwenden.ich wünsch dir ganz viel glück auf deinem lebensweg.nur du weißt was gut für dich ist. viele liebe grüße chris

65) manon aus hessen schrieb am 15.Juni 2001 um 19:13 Uhr:

hallo thomas

es ärgert mich was du schreibst. du wirfst uns vor, uns an das seroxat zu klammern, was deiner meinung nach falsch ist. jetzt erzähl ich dir mal einen teil meiner geschichte: mit 15 fing meine angststörung an, aufgrund eines traumatischen erlebnisses hatte ich die erste panickattacke. das gymnasium musste ich nach der 10. klasse abbrechen, konnte wegen der angst einfach nicht mehr hin. ich begann eine ausbildung, die ich ebenfalls abbrechen musste, aus den selben gründen. dann folgten unzählige psychiatrieaufenthalte, allerdings auch wegen meiner borderlinepersönlichkeitsstörung. jetzt bin ich 23, bin nicht in der lage arbeiten zu gehen. eine beziehung ist auch unmöglich, jeder ist überfordert.weisst du wie das ist, als jugendliche nicht mit in die disco, stadt etc.gehen zu können? da hast du schnell keine freunde mehr. ich war körperlich abhängig von dem medikament tavor, das habe ich überwunden. und jetzt habe ich in seroxat endlich ein medikament gefunden, das nicht abhängig macht, nicht volldröhnt und sehr verträglich ist. und es hilft! und da wirfst du mir vor ich würde mich daranklammern? ja, das tue ich, um vielleicht doch nicht mein ganzes leben im haus zu verbringen, als wrack, was vor jedem scheissdreck angst hat. denk da mal drüber nach.

64) Thomas aus Deutschland schrieb am 15.Juni 2001 um 18:25 Uhr:

Hallo Erika,
ich hoffe Dein Urlaub wird so super wie es klingt (romantisch klingt's jedenfalls), ich fahr mit Freundin wieder nach Kroatien, jedoch erst im September, freu mich aber auch schon sehr ...

Ansonsten nur ganz kurz:
Natürlich macht Seroxat seelisch abhängig, jedoch bin ich der Meinung, dass diese seelische Abhängigkeit eher überwindbar ist als eine körperliche Abhängigkeit. Nur Eure Beiträge hier loben Seroxat so in die Höhe (ist ja wirklich ein gutes Medikament), dass man den Eindruck hat, Ihr klammert Euch alle daran.
Das darf meines Erachtens nicht so werden. Seroxat hilft das Gleichgewicht im chemischen Spiel im Kopf wieder herzustellen (Hab ich so gelesen und gehört). Wenn das erreicht ist, sollte es abgesetzt werden. Den Zeitpunkt bestimmt Ihr.
Jedoch nicht Klammern. Überwindet auch diese Angst. Ich versuch es zumindest (Nachdem ich die anderen weitgehend geschafft habe.)
Bye, Thomas

63) erika aus österreich schrieb am 15.Juni 2001 um 11:58 Uhr:

Hallo Nicki, hallo Thomas!

Danke für eure Antworten.
Mein Urlaub beginnt am 30.6. ,und ich freu mich narrisch drauf! Wir haben ein Haus in der Toskana gemietet, am Meer, und fahren mit Freunden, die auch eine Katharina mit 5(so wie wir) haben.
In Österreich bekomst du die Seroxat natürluich auch nicht ohne Rezept.

Lieber Thomas! Ich nehme sie nun schon seit 5 Jahren, und langsam kommen mir eben Gedanken wegen Langzeitwirkungen, über die man ja noch nichts weiß. außerdem zipft es mich an, jeden Tag daran denken zu müßen, etwas einzunehmen.
Jede Frau, die die PIlle genommen hat oder nimmt, wird das bestätigen können. Dieses Kapitel hab ich, dank Spirale vor Jahren ad acta gelegt, und jetzt muß ich erst wieder täglich was einnehmen. DAS stört mich daran.
Im Grunde hab ich ja die gleiche Einstellung wie Du, daß ich mir denke: na wurscht, ich nehms halt, hauptsache ich hab was, das hilft. Aber leider macht es doch abhängig. Vielleicht nicht körperlich, aber seelisch. Denn wenn ich denke,bzw. weiß, daß es mir ohne Medikament schlecht geht, bin ich ja eigentlich schon in eine Art Abhängigkeit gerutscht, oder nicht?
Aber ich möchte jetzt auch, nach dem Sommer, damit anfangen aufzuhören. Im Winter, geht das bei mir sicher besser, da ich die esten und ärgsten Attacken immer im Sommer hatte, und mit Hitze und Schwüle immer die Panikattacken verbinde. Komischerweise, denn es ist doch schon so lange her.

Machts gut, und schönen Tag noch!
Erika

62) anonym aus D schrieb am 14.Juni 2001 um 23:10 Uhr:

Habe diese Seite über Google gefunden.

Ich habe jahrelang Panikattacken und Depressionen gehabt. Ich dacht ich drehe durch.
Früher ging alles, doch das Band zog sich immer enger. Zuletzt konnte ich nichts mehr. Selbst das Haus zu verlassen war eine Qual.
Habe vom Arzt Betablocker bekommen, dann Johanniskraut. Nützte nichts. Dann war ich beim Neurologen, der verschrieb mir Bachblüten, die ich aber selber zahlen musste.Eine Tinktur die gegen Angst helfen sollte, hat aber auch nichts genützt.
Meine Kraft war ganz am Ende, konnte kaum mehr aus dem Bett kommen, es ging einfach nicht mehr auch wenn ich noch so wollte.
Habe dann über Seroxat gelesen. Ich wusste überhaupt nicht was das ist. Trotzdem habe ich meinen Arzt darauf angsprochen und bekam es auch.
Zuerst habe ich auch 10mg ( eine halbe Tablette genommen )und habe nach 2 Wochen auf eine Tablette 20 mg erhöht. Nebenwirkungen stellten sich auch ein wie Schwitzen usw.Der Körper war ganz schön durcheinander.Aber nach einigen Monaten war der Schwindel verschwunden. Alle Nebenwirkungen verschwanden auch mit der Zeit.
Nach ca: 7 Monaten bin ich wieder auf eine halbe Tablette runtergegangen also auf 10 mg.
ALSO ICH MUSS SAGEN, SEIT ICH SEROXAT NEHME HABE ICH KEINE PANIKATTACKE MEHR BEKOMMEN. Seroxat hat es mir auch erst ermöglicht eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, und das hilft einem enorm weiter.Einmal in der Woche treffen wir uns, und ich wusste gar nicht, dass so viele Menschen das gleiche Problem haben.
Heute nehme ich immer noch 10 mg, jeztz 2 1/2 Jahre. Letzte Woche haben wir mit der Gruppe einen Museumsbesuch gemacht. Zuerst habe ich gezögert, weil ich so etwas seit 5 Jahren nicht mehr gemacht habe ( machen konnte )
Und Oh Wunder, der Tag ist super gelaufen, alles hat toll geklappt. Okay am Anfang war mir doch ein bisschen mulmig, aber das legte sich. Ich hatte fast wieder das Gefühl so zu sein wie früher als ich die Angstkrankheit noch nicht hatte.
Aber ich muss Erika zustimmen, wären die Erinnerungen aus dieseer schlimmen Zeit nicht, wäre ich heute wieder ein komplett gesunder Mensch.
Ich denke durch Seroxat sind alle Möglichkeiten gegeben wieder alles zu machen.
Mann muss sich nur aufraffen und ein bisschen Mut aufbringen.
Manchmal wundere ich mich abends, dass ich am Tage Sachen gemacht habe z.B. Bus fahren usw.die ich morgens noch für unmöglich gehalten habe.
Also immer am Ball bleiben und den Mut nicht verlieren, es wird.

61) Sonja aus Österreich/Graz schrieb am 14.Juni 2001 um 19:34 Uhr:

Hy, an alle!

Ich heiße Sonja und bin 24 Jahre alt. Und weiß was es bedeutet Angst-und Panikattacken zu haben. Hatte mit ungefähr 20 Jahre meinen Angstanfall, und hab mich kaum mehr aus dem Haus getraut,an Treffen mit Freunden war gar nicht mehr zu denken. Deswegen hatte ich dann auch keine mehr. Doch heute gehts mir Dank SEROXAT, wieder sehr gut. Und ich kann sagen, so gut ist es mir noch nie gegangen. Ich habe jetzt die Kraft und den Mut, etwas in meinem Leben zu verändern. Und die Dinge zu tun, die mir Spaß machen.Ich wünsche allen Betroffenen das sie den Weg aus der Angst finden, und wieder ein normales,mit Freude erfülltes Leben führen können. Liebe Grüsse Sonja

60) Thomas aus Deutschland schrieb am 14.Juni 2001 um 17:56 Uhr:

Hallo Ihr, hallo Nicki, Ilona, Erika,
schön von Euren Fortschritten zu lesen.
Eins macht mir jedoch Sorge, Ihr klammert Euch so sehr an SEROXAT.
Ja, es hilft wirklich, aber soll es doch nicht abhängig machen.
So wie Ihr schreibt, habt Ihr Angst vor dem Absetzen irgendwann.
Warum jetzt schon wieder diese Gedanken? Zur Zeit hilft Euch SEROXAT doch sehr gut. Warum schon jetzt Gedanken über Zeiten des Absetzens machen?
Jetzt seit fast 3 Jahren hat es mich so weit gebracht, dass ich es aus eigenem Antrieb versuchen will, davon loszukommen. Wenn's nicht klappt, dann nehm ich sie halt wieder.
Indem Ihr Euch Gedanken über die Zeit nach SEROXAT macht, macht Ihr Euch wieder unnötig Ängste, denk ich.
Nutzt die Zeit der Besserung um zu Euch zu finden und mit der Panic/Angst umgehen zu können. (Therapeuten nicht außen vor lassen!!). Ihr werdet wie ich auch zu dem Punkt kommen, wo Ihr ohne Angst den Versuch des Absetzens wagen wollt.
Da bin ich mir recht sicher.
Bye und berichtet weiter, schön von Euch zu lesen.
Thomas ;o))

59) Nicki aus NRW schrieb am 14.Juni 2001 um 17:30 Uhr:

Hallo Erika, hallo an alle!!

Ich habe mit meinem Arzt nicht darüber gesprochen, wie lange man Seroxat einnehmen darf oder sollte. Ich muß aber nächste Woche wieder hin um mir neue verschreiben zu lassen.
Dann werde ich ihn mal fragen, was er dazu sagt.

Bekommst Du sie ohne Rezept in Ö ?
Wann geht der Urlaub los?
Bis bald alles Liebe
Nicki

58) erika aus Ö schrieb am 14.Juni 2001 um 11:54 Uhr:

Hallo Ilona und Katharina!

Eine Freundin von mir hat auch jahrelang eine Therapie gemacht, hat irrsinnig viel ueber sich selbst gelernt, ist viel "cooler" geworden, und hat eigentlich ihre ganze Lebenseinstellung verändert. Das hat aber leider nicht dazu geführt, daß ihre Panikattacken verschwunden wären.
Seit ca. einem Jahr nimmt sie nun auch Seroxat, und seitdem geht es ihr wieder gut. Ich denke nicht, daß Seroxat alleine heilen kann, aber man wird auf jeden Fall selbstbewußter, so wie du schreibst, Katharina. Zumindest hilft es dir, den Weg zum Therapeuten zu schaffen. Ich würde auch nicht sagen, dass Seroxat nur unterdrückt. Das Serotonin, das uns offensichtlich allen fehlt, wird halt im Körper ergänzt, und ich denke, daß es genauso lange dauert, diese Attacken wieder los zu werden, wie es gedauert hat, daß man sie bekommt. Ich glaube, daß dieses Dilemma nicht von heute auf morgen gekommen ist, sondern sich ueber lange Zeit aufgebaut hat, und irgendwann zum Ausbruch gekommen ist.

Meine größte Angst war immer, daß ich nicht gewußt hätte, was ichmachen soll, wenn mir die Therapeutin z.B. gesagt hätte, daß diese Panikattacken durch meine Beziehung ausgelöst worden waren. Stellt euch das einmal vor. Was macht man denn dann? Aber so war es eh nicht, sie hat mir gar nicht sagen können, woher Panikattacken kommen. Sie hat es halt auf den Serotoninmangel zurueckgeführt. Aber das alleine ist es, glaube ich, auch wieder nicht. Irgendwas kämpft in unserem Körper gegen uns, und kommt halt auf diese Art und Weise heraus.

Positive Berichte sind auf jeden Fall angenehmer, als negative, das ist klar. Man will ja auch nicht noch mehr leiden, sondern endlich einmal hören, daß irgendwas hilft.
Es freut mich auf jeden Fall, daß (auch) meine Berichte anderen helfen, sich ein bißchen besser zu fühlen. Hätte ich am Anfang meiner Panikattacken auch schon INternet gehabt, wäre das sicher hilfreich für mich gewesen.

Also lest schön weiter, und gebt nicht auf! Wenn schon nicht in menschlicher Form, es gibt etwas, das uns hilft: Seroxat.
Und warum sollte man diese Hilfe nicht nutzen? Da wären wir doch alle miteinander blöd.

Ja, Ilona, genau die gleiche Angst hab ich auch: was ist NACH Seroxat?
Aber vielleicht verändert sich im Laufe der Einnahme, und der dadurch entstehenden positiven Gefühle, etwas in unserem Gehirn, und vielleicht stehen wir dann dem ganzen ganz anders gegenüber?
Wir werden es nur erfahren, wenn wir es ausprobieren.
Ich finde, daß die Einnahme von Seroxat in keinem Verhältnis dazu steht, wie man sich ohne fühlt.

In diesem Sinne alles, alles Gute euch allen!
Erika

57) Ilona aus Hamburg schrieb am 14.Juni 2001 um 07:06 Uhr:

Hallo Ihr Lieben,

Ich hab jetzt auf eine ganze Tablette erhöht.
Zustand ist immer noch unverändert.
... doch Eure Erfahrungsberichte bauen mich immer wieder auf und ich werde weiterhin Geduld haben.
Leider liest man viel zu viel. Ich habe mir die Seite Paniker.de mal angeschaut, muß jedoch sagen, daß die Berichte sehr negativ waren. Nur Geschichten über Symtome und langjährige Erfahrungen. Zuerst war ich etwas geschockt. Ich denke alle unsere Mitteilungen sind irgendwo auch "Hilferufe". Wir wollen verstanden werden, doch wenn man so viele negative Dinge liest, ist das nicht gerade aufbauend.
Also hab ich die Seite schnell wieder ausgeschaltet und lese lieber Eure Mitteilungen.
Ich hab' mich jetzt entschieden, mir durch Tabletten helfen zu lassen und setze meine ganze Hoffnung auf diesen kleinen "Strohhalm" - sicherlich ist auch die Angst im Nacken, daß wenn die Medikamente helfen, diese Hilfe nur dadurch kommt - und wenn man sie dann später wieder absetzt, steht man wieder da, wie vorher.
Mich würde es mal interessieren, ob Seroxat auch "heilen" kann oder ob dieses Medikament nur unterdrückt.
Anders herum wäre ich natürlich schon dankbar, wenn ich einige Zeit mal wieder beschwerdefrei leben kann.
Ich habe durch diese Krankheit meinen Job verloren und viele Kontakte abgebrochen. Ich denke dadurch hat sich mein Zustand wohl auch wieder so verschlechtert.
Ich mache auch schon sehr lange Therapie (ohne Tabletten) und habe viel über mich gelernt, doch leider keine Besserung.
Ich werde mich bald wieder melden und hoffe, daß ich dann schon etwas positives berichten kann.
Tausend liebe Grüße
Ilona

56) Katharina aus Würzburg schrieb am 13.Juni 2001 um 19:27 Uhr:

Hallo Ihr, also meine erste Therapiesitzung ist ziemlich schlecht gelaufen. Ich bin irgendwie mit der Therapeutin nicht zurechtgekommen, sie war mir von Anfang an unsympathisch. ich bin ja eigentlich auch nur zu ihr gegangen weil sie die einzige in meiner Nähe ist. Ich glaube nicht dass ich nochmal zu ihr hingehen werde. Vielleicht sollte ich dann doch auch mit Seroxat anfangen um wenigstens das Selbstvertrauen zu bekommen durch die ganze Stadt zu einem anderen Therapeuten zu fahren. Momantan ist allein die Vorstellung mich durch den ganzen Stadtverkehr zu quälen der pure Horror. Eure ganzen positiven Berichte haben mich schon ermutigt vielleicht doch an Medikamente zu denken.

55) erika aus ö schrieb am 13.Juni 2001 um 18:28 Uhr:

Halli-hallo Nicki!

Freut mich sehr, dass es dir so gut geht. Was hat denn eigentlich dein Arzt gesagt, wie lange du die Seroxat nehmen solltest?
Ich war naemlich ehrlichgesagt nur einmal bei einer Psychotherapeutin (aber hauptsach ich red so gscheit, gell?) und die hat mir damals gesagt, dass sie mir eigentlich nicht wirklich helfen kann, das muss ich schon selbst machen, aber sie hat mir eben die Seroxat verschrieben.
Danach war ich nie wieder dort, ich krieg die Tabletten nämlich von unserer Apotheke. Es würde mich interessieren, was so die Duchschnittszeit ist, und waqnn man wieder damit aufhören soll. Ich mag eh nicht, weils mir so gut hilft, aber ich denke, daß es nicht allzu gut ist, diese Tabletten Jahrzehntelang einzunehmen.
Liebe Grüße und Danke für deine Antwort
Erika

54) Nicki aus NRW schrieb am 13.Juni 2001 um 16:41 Uhr:

Hallo Katharina!

Ich selber bin noch nicht bereit für eine Therapie. Aber versuch es mal im Chat bei www.Paniker.de dort wirst Du mit Sicherheit Leute finden, die Dir sagen können, wie sie ohne Medikamente daraus gekommen sind. Schau einfach mal rein :-))

Alles Gute
Nicki

53) Nicki aus NRW schrieb am 13.Juni 2001 um 16:37 Uhr:

Hallo Ihr Lieben!

Ja, Erika danke der Nachfrage, mir geht es wieder wie damals, als ich noch keine Angstzustände und Panikattacken hatte :-)))
Das Insidon nehme ich jetzt nicht mehr. In der Packung waren 20 Tabletten, und die ist jetzt leer. Dafür hat das Seroxat seine volle Wirkung erreicht!
Es ist toll, wieder alles machen zu können, wozu man Lust hat . . . . .

Vielle liebe Grüße
Nicki

52) erika aus ö schrieb am 13.Juni 2001 um 10:48 Uhr:

Hallo Nicki!
Hab noch was vergessen: nimmst du noch das Insidon?

51) erika aus ö schrieb am 13.Juni 2001 um 10:45 Uhr:

Hallo Ihr!

Ilona, soviel ich weiss, bezeichnen Aerzte 10 mg als Homöopathie. Aber Anfangs muss man mit einer halben Tablette anfangen, ich glaube die Umstellung packt man sonst nicht so leicht.
Nach zwei Wochen steigert man dann normalerweise auf 20mg, und das ist dann die Normaldosierung, aber es gibt auch Leute, die 40mg am Tag nehmen.
Ich fahre aber seit Jahren gut mit 20mg. Wie ich mit 10mg angefangen habe, hatte ich, ausser Nebenwirkungen, auch keine Erfolge zu verzeichnen. Der Koerper gewoehnt sich aber erschreckend schnell daran, die Nebenwirkungen verschwinden, und die angenehmen Wirkungen stellen sich ein.
Deine "Bettsehnsucht" rührt aber sicher von der Erkältung. Natürlich bist du schwindling, wie betrunken, taumelst durch die Gegend, und kriegst alles nur halb mit. Aber trotzdem glaube ich, dass du dich wegen der Verkuehlung so dreckig gefühlt hast. Welche Dosierung hat dir dein Arzt denn empfohlen?

Nicki, wie gehts dir denn? Alles im grünen Bereich? Deine Meldungen klingen ja eigentlich sehr prositiv. Sobald man sich wieder mit den Problemen anderer beschäftigen kann, gehts einem, glaube ich, schon viel besser. Stimmts?

Liebe Grüße an Alle!
Erika

50) Ilona aus Hamburg schrieb am 12.Juni 2001 um 06:54 Uhr:

Danke für Dein gutes Zureden Nicki,
ich werde morgen früh auf 1 Tablette erhöhen. Heute trau ich mich nicht, denn ich habe gleich ein Vorstellungsgespräch.
Ich werde mich wieder melden.
Tausend liebe Grüße
Ilona

49) Nicki aus NRW schrieb am 11.Juni 2001 um 16:27 Uhr:

Hallo Ilona!
Ich nehme Seroxat seit drei Wochen, am Donnerstag sind es vier. Die soltest Du auf jeden Fall durchziehen. Das wird schon, wirst sehen. Ich weiß, wie das ist, aber halte durch. Ich denke an Dich und bin bei Dir :-)
Ich muß Dir aber sagen, daß ich täglich eine ganze Tablette nehme. Das solltest Du aber mit Deinem Arzt abklären.
Dann habe ich noch einen Topp für Euch alle: Habt Ihr schon mal bei paniker.de nachgesehen? Dort gibt es einen Chat in dem man sich direkt und annonym austauschen kann. Dort werdet Ihr auf viele liebe Leute treffen, die alle unter Panik und Ängsten leiden. Es gibt dort auch bestimmt jemanden, der es ohne Medikamente geschafft hat.
Ich wünsche Euch alles Liebe und haltet die Ohren steif
Eure Nicki

48) Ilona aus Hamburg schrieb am 10.Juni 2001 um 16:22 Uhr:

Hallo Nicki, hallo Erika
ich wollte Euch einfach noch mal sagen, daß ich es toll fand', wie Ihr mir Mut zugesprochen habt. Ich habe heute den 10. Tag mit Seroxat und ich werde weitermachen. Noch merke ich keine positiven Veränderungen - Leider - vielleicht muß ich auch langsam die Dosis steigern (ich nehme immer noch 1/2 Tablette). Wieviel nehmt Ihr denn?
Am Wochenende waren wir auf dem Campingplatz und ich wollte mich am liebsten nur ins Bett legen, dabei muß ich sagen, daß ich mir auch noch zusätzlich eine Erkältung eingefangen habe, doch ich schiebe alles auf die Tabletten. Vielleicht ist das auch Quatsch.
Ich hoffe, daß ich auch bald in der Lage sein werde, andere "aufzubauen".
Bis dahin alles Liebe
Eure Ilona

47) Katharina aus Würzburg schrieb am 10.Juni 2001 um 00:35 Uhr:

Ich wollte nur mal sagen wie froh ich bin auf diese site gestoßen zu sein.Es tut gut zu wissen,daß es doch noch mehr Menschen mit Panikattacken gibt und das man nicht die einzige "Verrückte" ist.Ich habe am Dienstag meine erste Gesprächs-Therapiestunde und bin schon mal gespannt.Ist hier eigentlich auch jemand der seine Angst auch ohne Medikamente in den Griff bekommen hat?Ich würde nämlich gerne auf Medikamente verzichten und würde mich über Tips freuen.

46) erika aus Ö schrieb am 9.Juni 2001 um 17:49 Uhr:

Hi Nicki!
Na, das freut mich aber, dass es so gut geklappt hat. Du hast recht: Nicht uebretreiben am Anfang. Man freut sich ja auch schon riesig ueber kleine Erolge.Wirst sehen, wenn du noch ein paar Mal essen gehst, denkst du gar nicht mehr daran, dann ist dieses Kapitel erst einmal abgschlossen. Dann kann man ja einmal was anderes wagen, z.B. auf ein Konzert zu gehen (Horrorvostellung?)Und es wird imer mehr, was du dich dann traust.
Schoenes Wochenende!
Erika

 

45) Dagmar aus Berlin schrieb am 9.Juni 2001 um 01:19 Uhr:

Ab und an schaue ich ins Gästbuch und freue mich über die vielen positiven Erlebnisse mit Seroxat. Mir hat das Medikament auch geholfen. Ich nehme es bereits fast zwei Jahre, wobei das letzte 3/4 Jahr nur 10 mg pro Tag. Nun starte ich den 2. Versuch Seroxat abzusetzen und bemerke , daß es mir wieder schlechter geht. Es stimmt zwar, das Seroxat nicht körperlich abhängig macht, aber ich spüre immer mehr, daß es psychisch ein großes Problem ist nicht immer wieder nach dem " Stohhalm" zu greifen. Ich suche Kontakt zu Leuten, die von Seroxat wieder los sind, und möchte wissen wie es ihnen geht. Vielleicht kann mir auch jemand eine Internet- Adresse nennen, die sich mit dieser Problematik beschäftigt, weil meine Suche bisher wenig Erfolg hatte. Liebe Grüße aus Berlin, Dagmar

44) Nicki aus NRW schrieb am 8.Juni 2001 um 19:52 Uhr:

Hallo Erika!

Das Essen war super! Obwohl der Laden nach ca. einer Stunde ziemlich voll war, hab ich nicht einmal an die Angst gedacht. Bin total stolz auf mich :-) War zwar nachher auch froh wieder zu Hause zu sein, aber das war mein Schatz auch. Für den Anfang denke ich war es okay. Man muß es ja nicht direkt übertreiben.
Aber Du hast recht, es ist wirklich klasse wieder "dazu zu gehören".Am Anfang hab ich auch immer versucht nicht daran zu denken. Aber jemehr ich mich darauf konzentriert habe, desto mehr habe ich mich auf der anderen Seite in die Panik reingesteigert. Mittlerweile weiß ich, das kein Anfall mehr kommt. Und irgendwie denke ich jetzt auch gar nicht mehr sooo viel drüber nach. Ich weiß nicht so recht, wie ich das beschreiben soll!? Aber ich denke Du wirst das Gefühl kennen.

Alles Gute!!!
Nicki

43) erika aus Ö schrieb am 8.Juni 2001 um 09:33 Uhr:

Hallo Nicki!

Na, wie war das Essen? Ich hoffe, Du konntest durchhalten! Es ist so ein tolles Gefuehl, wieder am Leben teilzuhaben, wie alle anderen "Normalen" auch, nicht wahr?
Je öfter du das machst, wovor du Angst hast, umso leichter fällt es dir in Zukunft, und du wirst sehen - irgendwann denkst du nicht einmal mehr daran, dass vielleicht so eine depperte Attacke kommen könnte.
Na ja, das stimmt nicht ganz - daran denken tut man ja ununterbrochen, auch wenn man schon Monate, oder vielleicht sogar schon Jahrelang keine mehr hatte - ich glaube, die Erinnerung daran wird man nie wieder los - aber es kommt einfach kein Anfall mehr, und das ist super!
Ich glaube, wenn die Erinnerung an die Erste Paikattacke nicht wäre, könnte man wieder ein vollkommen unbeeinträchtigtes Leben führen. Aber solange es nur so ist, dass man daran DENKT, ist es auch ok!
Ich freue mich jetzt schon auf unseren Urlaub. Auf meiner Einpackliste steht ganz oben das Seroxat, so ist das halt. Aber das ist auch nicht das Ende der Welt!

Alles Gute an Alle!!
Erika

42) Nicki aus NRW schrieb am 7.Juni 2001 um 17:18 Uhr:

Hallo Ilona! Hallo an alle!
Ich habe heute die dritte Woche mit Seroxat hinter mir. Und ich muß sagen, es tut gut :-)) Ich war heute sogar mal wieder einkaufen; konnte ohne Panikattacke mein Auto verlassen; ins Kaufhaus gehen und in aller seelenruhe durch die Abteilungen stöbern. Und das alles ganz alleine!!! Heute abend gehe ich mit meinem Schatzi essen. Und ich habe noch keine Angst davor. Kurz vor Seroxat wäre das alles für mich undenkbar gewesen. Also Ilona, halte durch, Du wirst es schaffen! Erika hat mir auch Mut zugesprochen, und es hat genutzt. Danke nochmal an Dich, Erika.
Alles Gute für Euch alle!!!!
Nicki

41) erika aus österreich schrieb am 7.Juni 2001 um 11:35 Uhr:

Hallo Ilona!

Ich kann das nur bestätigen, was Thomas geschrieben hat. Anfangs war es schrecklich mit Seroxat, ich hatte das Gefühl "neben mir zu stehen", und wie besoffen zu sein. Aber das hat sich nach 2-3 Wochen gegeben, und seitdem fühle ich mich wie vorher. Und dadurch, dass die Attacken nicht mehr so hoch kommen, gewinnt man auch Selbstvertrauen, man traut sich wieder Sachen zu machen, die eine Zeit undenkbar gewesen wären, weil man ja weiss, es kann im Grunde nichts passieren. Seroxat steigert auf jeden Fall das Lebensgefühl. Die Nebenwirkungen vergehen wieder, wirst sehen. Nur musst du dir im Klaren sein, wenn du das MEdikament (schleichend natürlich) wieder absetzen möchtest, dass dann genau die gleichen Nebenwirkungen wieder auftreten. Nur fehlt dir dann halt der "Rückhalt" von Seroxat.

Alles Gute!
Erika

40) Thomas aus Deutschland schrieb am 6.Juni 2001 um 18:50 Uhr:

Hallo Ilona,
auch ich hatte ähnliche Attacken. Bei mir äußerten Sie sich allerdings in Schweißausbrüchen und damit verbundenem Herzrasen (aus Angst vor was weiß ich) nachts. Es wird bestimmt, die Wirkung braucht Zeit. Bei mir hat's jedenfalls etwas gedauert. Rede mit dem/der Therapeuten/in darüber. Du brauchst die Unterstützung. Halte durch, nicht den Mut verlieren.
Und denk dran, Du musst an Dich glauben, das Du es schaffst. Die Tabletten helfen nur dabei. Sie helfen Deinen "Glückshormonen" sich zu verbreiten.
Ich fühl mich teilweise wie vorher, jedoch nur deshalb, weil ich die Ängste jetzt zuordnen und verarbeiten kann. Auftreten tun sie schon noch, nur "schauklen sie sich nicht mehr so sehr hoch".
Also, viel Glück, ;o)) Thomas

39) Ilona aus Hamburg schrieb am 6.Juni 2001 um 18:35 Uhr:

Hallo Nicki und all die anderen Leidensgenossen
Heute ist nun schon der 6. Tag und nehme täglich 1/2 Tablette Seroxat.
Leider geht es mir momentan viel schlechter, als vor der Einnahme. Letzte Nacht wurde ich wach und hatte den ganzen Hals voll von Schleim und bekam kaum noch Luft. Ich denke, das war auch eine Form von Panikattacke. Am Tag habe ich das Gefühl, ich bin völlig abwesend.
Da kommt es einem schon mal in den Sinn, wieder abzubrechen.
Kennt Ihr das auch?
Vielleicht baut mich ja irgend jemand ein bißchen auf, indem er mir seine guten Erfahrungen mit Seroxat mitteilt.
Ich glaube, ein bißchen Hoffnung brauchen wir doch alle.
Geht es einigen von Euch wieder "so gut" wie früher, bevor die Panik da war?
Tausend liebe Grüße
Ilona

38) Nicki aus NRW schrieb am 2.Juni 2001 um 17:17 Uhr:

Hallo Ilona, hallo alle anderen!
Ich nehme Seroxat nun auch zum zweiten mal. Hatte einige der Nebenwirkungen nur am Anfang. Ich weiß allerdings nicht genau, ob es mit dem Insidon zusammenhängt. Dieses Medikament nehme ich über drei Wochen gleichzeitig mit Seroxat ein. Ich denke das deshalb die Nebenwirkungen kein so großes Problem für mich sind. Aber Du wirst sehen, die Zeit mit den Nebenwirkungen (falls sie auftreten) vergeht! Du mußt nur durchhalten!
Alles Gute für Euch alle!
Nicki

37) ilona aus Hamburg schrieb am 1.Juni 2001 um 12:18 Uhr:

hallo,
auch ich bin seit ca. 3 jahren Angstpatientin.
Ich habe schon sehr viel ausprobiert (Therapien u. 6 Wochen Kurklinik) und durchgemacht. Letztes Jahr wurde mir Seroxat verschrieben und ich habe dieses Medikament über ein halbes Jahr genommen und dann auf Anweisung meiner Therapeutin wieder abgesetzt. Leider konnte ich in dieser Zeit keinen positiven Efekt spüren. Jetzt nehme ich seit heute wieder eine halbe Tablette und habe angst vor den Nebenwirkunge, hoffe allerdings, daß sich dieses Mal vielleicht etwas tut.
Tausend liebe Grüße und gute Besserung an alle
Ilona

36) Andrea aus deutschland schrieb am 30.Mai 2001 um 19:52 Uhr:

Ich nehme seit 7 Monaten Seroxat,habe mit 20mg angefangen,etwa 4 Wochen später wurde die Dosis auf 30mg erhöht.Im März wurde die Dosis wiederum auf 20mg reduziert. Seit dem 24.05.01 habe ich das Medikament ganz und gar abgesetzt ( nach Absprache mit dem Arzt).Nun habe ich die Symtome wie z.B. Schwitzen,Schwindel und Übelkeit.Hat jemand von Euch diese Erfahrungen gemacht.Ich würde mich freuen,wenn jemand die Erfahrungen gemacht hat.

35) Thomas aus Deutschland schrieb am 30.Mai 2001 um 07:04 Uhr:

Hallo Renate, hallo an alle,
natürlich wird es schwer sein, die Ängste und Depressionen abzulegen. Jedoch muss ich wiederholen, dass die Therapie mich dabei SEHR STARK unterstützt hat. Ich jedenfalls empfehle diese jedem/r Betroffenen. Mir fällt das Leben jetzt leichter und darüber überhaupt zu reden, ist schon der erste Schritt. Steht alle dazu, denn Ihr könnt nix dafür. Selbstbewusstsein hilft. Echt.

34) renate aus DARMSTADT schrieb am 29.Mai 2001 um 20:40 Uhr:

HALLO MARIA; ICH KANN DICH BERUHIGEN; ICH NEHME SEROXAT SCHON SEIT EINEM JAHR UND NEHME SEIT CA. 3 MONATEN ZU . LEIDER KOMMT BEI MIR DADURCH DIE NAECHSTE PANIK; DIE VOR DER WAAGE. ES STEHT AUCH IM WASCHZETTEL, DAS VON DER GEWICHTSZUNAHME: BEI MIR FUNKTIONIERT'S.
HALLO THOMAS; WILLKOMMEN IM CLUB - DEINE KURZBESCHREIBUNG LIESST SICH - WIE DU SELBST SIEHST, WIE BEI UNS ALLEN . ICH HABE IM VERGANGENEN JAHR AUCH 25 THERAPIESTUNDEN WAHRGENOMMEN * HATTE AUCH EINE GUTE UND ANGENEHME THERAPEUTIN * HAT MIR AUCH GEHOLFEN ABER MICH NICHT GEHEILT *
WIE DIESE THERAPEUTIN MEINTE, WÜRDE MAN DIE ÄNGSTE AUCH NIE GANZ VERLIEREN, SONDERN NUR BESSER DAMIT UMGEHEN KÖNNEN. DAS IST AUCH MEIN GEFÜHL. ICH BIN MANCHMAL WOCHENLANG SUPER DRAUF * KEIN MENSCH KÄME AUF DIE IDEE, DASS ICH SCHLIMMSTE DEPRIS HABE UND DANN ERWISCHT ES MICH AUS
HEITEREM HIMMEL UND ICH KÖNNTE MIT ALLEM SCHLUSS MACHEN * ALLEINE MEINE FAMILIE LASSEN MICH NICHT HANDELN * ICH SAGE MIR EINFACH DAS KANN ICH DENEN NICHT ANTUN ABER LETZTENDLICH DENKE ICH DOCH SEHR OFT DARAN * FÜER MICH WÄRE ES EINE ERLÖSUNG ABER LEIDER NICHT FÜR DIE DIE ICH ZURÜCK_
LASSE !

33) Maria aus Berlin schrieb am 29.Mai 2001 um 20:05 Uhr:

Ich nehme seit einigen Wochen Seroxat, aber das Schlimme ist, dass ich nichts mehr essen mag..
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat ein paar Tipps für mich? Alles, was mir bisher geschmeckt hat, ist fad geworden - ich habe weder Hunger noch Appetit. Da ich sowieso sehr dünn bin, ist das total blöd!
Ich hoffe auf eure Hilfe!
Liebe Grüsse
Maria

32) Thomas aus Deutschland schrieb am 27.Mai 2001 um 20:39 Uhr:

Hallo liebe Gästebüchler,
durch Zufall und Langeweile fand ich dieses Gästebuch auf der Suche nach Informationen zum Absetzen von Seroxat.
Wie ich bemerke, bin ich der erste "männliche" hier im GB, was aber zeigt, das auch "wir" an diesen blöden Panik- und Angstattacken leiden.
Seit Ende 1998/Anfang 1999 leide ich unter Panikstörungen. Genau kann ich das nicht sagen, denn die kamen schleichend. Nachdem ich durch die Symptome Herzrasen, Schwindel,..., völlig körperlich durchgecheckt wurde, gab mir meine Hausärztin, die mich dann "Sensibelchen" nannte, das Medikament INSIDON.
Dieses linderte zwar die Schwindelgefühle, jedoch half es nicht in Bezug auf meine Ängste. Ich wurde dann auf einen Fall in der Bekanntschaft aufmerksam und erhielt von diesem seit 10 Jahren (!) unter Störungen leidenden Mann den Rat, eine Psychiaterin/Psychotherapeutin aufzusuchen. Kurz und gut machte ich dies auch.
Das Einstiegsgespräch verlief sehr gut und es baute sich sofort ein Vertrauensverhältnis auf. Ich beantragte daraufhin die Therapie bei meiner Kasse. Diese 25 Sitzungen wurden genehmigt (!!!-andere entscheiden da über Schicksale) und derzeit habe trete ich die letzten beiden an. Ihr seht, das Ganze zieht sich über 2 Jahre hin. Der Besuch erfolgte ziemlich regelmäßig aller 14 Tage.
Die Gespräche halfen enorm, da die Gründe der Ängste (meist Kindheit) aufgedeckt werden und so an Ursachen gearbeitet werden kann. Ich bekam neue Sichtweisen und kann heute sagen, dass ich viel besser dran bin als vor 2 Jahren.
Das Medikament SEROXAT ist dabei sicherlich eine große Stütze gewesen. Dieses nehme ich nun in Form einer halben Tablette am Tag ebenfalls seit 2 Jahren. Anfänglich wurden die Angst und Panikanfälle auch verstärkt. Das scheint Euren Ausführungen entsprechend ja normal zu sein. Nach ca. 1-2 Wochen stellte sich dann aber die positive Wirkung ein und auf Grund der Gespräche wurde das Leben echt freudiger.
Ich konnte wieder lachen und traute mich zu neuen Unternehmungen. Natürlich kam es während der 2 Jahre auch immer wieder zu kleinen, allerdings unbedeutenden Störungen. Besonders wenn ich das Medikament mal vergessen habe, stellte sich nach spätestens 2 Tagen ein enormes Schwindelgefühl ein, welches mich als "Sensibelchen" natürlich wieder fertig machte. Aus diesem Grund habe ich auch etwas Angst vor dem Absetzen des SEROXAT.
Ich will es aber auch nicht ewig nehmen. Auf jeden Fall ist nicht nur SEROXAT das Allheilmittel, sondern zum Großteil auch Ihr selbst. Nutzt die Wirkung des Medikaments und ändert den Lebensstil. Auch kleine Schritte tuen da gut. Es muss das Selbstwertgefühl gesteigert werden und das erreicht man durch verschiedene Wege. Der Therapeut hilft bei der Suche.
Ich fand einerseits den Sport, denn persönlich gesetzte Ziele zu erreichen tut gut. Fahrradfahren, Joggen, ..., das verbindet auch mit der Natur.
Also, ich will nur sagen, keine Angst vor Therapie. Ich hatte zwar das Glück sofort die Vertrauensperson gefunden zu haben. Es kann natürlich passieren, dass diese nicht gleich gefunden wird, aber dann geht zum nächsten. Probierts, Ihr werdet zu nichts gezwungen dort.
Viel Glück, Kopf hoch und Alles Gute
Thomas

 

31 Sabrina
schrieb am 2. März 2001 um 15:59 Uhr :
Ich bin eine 22-jährige Studentin aus Bielefeld.
Bereits seit meinem 11. Lebensjahr leide ich unter einer Brechphobie. Zudem quälen mich aufgrund von sexueller Gewalt, welche ich in meiner Kindheit erdulden mußte, immer wieder Panikattacken.
Oft kann ich ganze Wochenenden meine Wohnung nicht verlassen.
Alltägliche Dinge, wie z.B. das Einkaufen von Lebensmitteln oder die Teilnahme an Vorlesungen, werden so kaum erträglich bzw. auch unmöglich.

Bedingt durch den sexuellen Mißbrauch ist es mir bisher versagt geblieben Beziehungen mit Männern einzugehen, obwohl das Verlangen danach besteht.
Auch diese Tatsache stürzt mich in ein immer tiefer werdenden Abgrund.
Wenn es jemanden geben sollte, der ähnliches wie ich erlebt und erlebt hat, kann sie/er sich gerne an mich wenden.
Ich würde mich über Ratschläge und vorallem einen regen Austausch mit betroffenen Frauen und Männern sehr freuen.

30 Birgit D.
schrieb am 12. Februar 2001 um 17:59 Uhr :
Meine Erfahrungen mit Seroxat sind echt toll. Hatte es vor ca. 5 Jahren schon einmal genommen, wegen Panikattacken, bin aber nach 2monatiger Einnahme schwanger geworden und habe daher ausgeschlichen. Jetzt war ich körperlich, geistig und seelisch durch unerkennbare Gründe völlig am Ende. Hatte keine spezielle Krankheit, war aber völlig fertig. Habe abgenommen, zu nichts mehr Lust, hätte ewig, ohne Grund, heulen können. Mein Hausarzt meinte dann, ich soll es mit Seroxat versuchen, sonst würde ich wahrscheinlich von selber nicht auf die Füße kommen. Ich wollte zuerst nicht, aber als wirklich nichts mehr ging bin ich wieder zum Arzt und habe sie mir verschreiben lassen. Nach ca. 2 Wochen merkte ich, wie alles wieder bergauf ging. Meine ganzen Kräfte in jeder Beziehung kamen wieder zurück. Ich bin heilfroh darüber, da ich ja noch einen Mann, einen Sohn mit 15 und einen Sohn mit 3 1/2 Jahren habe. Wir freuten uns alle, dass es mir wieder gut geht.
29 Angela
schrieb am 29. Januar 2001 um 14:52 Uhr :
Ich nehme Seroxat jetzt seit zwei Jahren. Mir geht es Dank Seroxat und meinem "Kämpfernaturell - sprich "Stehaufmännchen" wieder sehr, sehr gut. Nach langer Zeit des Ausprobierens verschiedener Medikamente, sowohl im homöopathischen als auch schulmedizinischen Bereich, hat mir Seroxat (ca. nach 4 Wochen) wieder die nötige Kraft gegeben. Kribbeln, Schwindel, Heulerei etc. sind weg. Ich kann wieder lachen und weinen.
Das einzige was mich sehr stört, ist, dass immer nur eine Packung pro Monat verschreibbar ist. So muss ich ständig zum Arzt rennen. Vielleicht könnte man das ändern?
Liebe Grüße, Angela
28 gerhard und ina
schrieb am 14. Januar 2001 um 01:08 Uhr :
Hallo,Betroffene von Ängsten und( bei mir,ina) Zwangsgedanken und Paniken!Gut,dass es solche pages gibt,dann kommt man sich mit seiner Scheisskrankheit nicht so alleine vor!Mindestens genauso schlimm wie die Krankheit sind Beschimpfungen,Beleidigungen und völliges Unverständnis der sog. Gesunden!!Wir haben positive Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen gemacht und mit Entspannungsübungen jeder Art. Antwortet mal,was Ihr so ausser Pillenschlucken noch so für Ideen habt!!
27 kerstin
Homepage: http://kersti warzel@t-online.de
schrieb am 3. Dezember 2000 um 20:57 Uhr :
Seroxat belebt die Seele,kann mir aber meine körperlichen
Beschwerden nicht nehmen.Was nun?
26 sabine schmidt
schrieb am 26. November 2000 um 09:32 Uhr :
Ich nehme Seroxat seit Januar 1998 ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Im Sommer 1999 habe ich nach Anraten meines Psychiaters mit dem Ausschleichen begonnen. Von 1 mal tägl. 20mg auf 1 mal tägl. 10 mg. für 4 Wochen. In der Zeit ging es mir sehr gut. Nach den genannten vier Wochen sollte ich auf 10 mg. alle zwei Tage reduzieren. Ich empfand schon nach ca. 2 Tagen ein Abnehmen meiner Stabilität (weinerliche Stimmung) und bin nach Absprache mit meinem Psychiater wieder auf die Ursprungsdosierung von 20 mg zurückgekehrt. Im Frühjahr 2001 möchte ich wieder einen Versuch des Ausschleichens unternehmen. Welche Ausschleichdosierungen/Zeiträume empfehlen Sie aus ihrer Sicht?
25 Kallenberger
schrieb am 18. November 2000 um 20:28 Uhr :
Mein Arzt hat mir statt seither Cipramil nun Seroxat verschrieben
Nach ca 3 Wochen merke ich noch keine Besserung meines depressiven Zustandes

Was soll ich tun?
24 alice
schrieb am 16. November 2000 um 14:57 Uhr :
habe fragen
23 Sven Germerodt
schrieb am 11. November 2000 um 10:16 Uhr :
Meine Frau ist seit ca. 2 Jahren schwer an einer Depression mit Angstzuständen erkrankt.
Gibt es hier vielleicht einen Tipp, wie man Ihr helfen kann.
Genauere Geschichte beim ersten Kontakt.
Bis dann
Sven
22 >>>Mary<<<
Homepage: http://www.traumphase.de
schrieb am 8. November 2000 um 12:49 Uhr :
hallo!

Ich beschäftige mich auf meiner HP ebenfalls mit Angst! Noch vor ein paar Woche kannte ich keine Page die davon handelte.
Aber schön, dass es so etwas gibt.
Ich werde mich gleich noch weiter hier umschauen.
Auf meiner Page ist biher noch nicht viel mit Angst da,
aber das wird nach und nach kommen und ich werde mir auch einiges von anderen Seiten abgewinnen,
was ich bestimmt verwenden kann.
Immerhin soll es den anderen Angsthässchen (wie wir so genannt werden) ja auch helfen.
So dann mach weiter so und vielleicht schauen ja die einen oder anderen auch bei mir vorbei.
Ich habe ein angstforum wo ihr euch mit anderen austauschen könnt! Die Seite gibts aber noch nicht lange! Deswegen brauch sie ein wenig unterstützung!
Wer fragen hat kann mir jederzeit mailen,
denn auch ich leide zur Zeit sehr sehr stark unter meinen Angstattacken. ich geh kaum mehr raus, nicht ins kino! Kann keine Ausblidung anfangen. Bekomme meinen Führerschein nciht fertig, da ich nicht zu den theoriestunden kann. Wenn ich an der warteschlange warten muss, möchte ich am liebsten ganz schnell raus da!
Und vieles mehr!
Also vielleicht bis bald,
viele Grüße Mary!
21 Manu
schrieb am 28. Oktober 2000 um 15:41 Uhr :
Ich leide schon seit 8 Jahren an Anststörungen, obwohl ich erst Mitte Zwanzig bin. Im Moment ist es wieder besonders schlimm. Keiner ausser meinem Freund weiss davon. Mein Hauptproblem sind die Schwindelattacken. Ich halt das nicht mehr aus. Leider bin ich noch nicht in Behandlung. Doch das ist mein nächstes Ziel. Ich kann nicht unter Leute gehen. Ich hoffe ich finde Hilfe.

Alles Gute an alle Leidensgenossen!

 

20 alterMann
schrieb am 21. Oktober 2000 um 16:09 Uhr :
Wie bitte ???
Was bitteschön soll an diesem Beitrag "obszön" gewesen sein? *Kopfschüttel*
19 Sirius
schrieb am 21. Oktober 2000 um 15:25 Uhr :
Sorry
Konstruktive Kritiken sind natürlich erwünscht.
xxxxxx Beiträge müssen leider gelöscht werden.
18 alterMann
schrieb am 21. Oktober 2000 um 13:19 Uhr :
ZENSUR !!! Nicht anderes habe ich auf dieser Site erwartet: alle kritischen Beiträge in diesem Gästebuch fliegen natürlich raus.
Herzlichen Glückwunsch, Du hast als genau das geoutet was ich in meinem ersten (gelöschten) Text beschrieben habe.

Mahlzeit noch ...
17 jungermann
schrieb am 21. Oktober 2000 um 05:28 Uhr :
Ich sehe das genauso wie Du alter mann, also an alle:
Schaut mal unter www.proports.de .
Da gibt es viel mehr Infos und nicht so eine bescheuerte Werbung für eine bestimmte medizin.
love You all
16 jungermann
schrieb am 17. Oktober 2000 um 03:18 Uhr :
versuche gerade eine panikattacke mit wiskey und baldrian zu verhindern. muss mich irgendwie gerade ablenken. wenn ich wieder klare gedanken habe, versuche ich mal einen vernünftigen beitrag zu schreiben. gut, dass es diese seite gibt. bis dann
15 Manja
schrieb am 15. Oktober 2000 um 17:39 Uhr :
Stundenlang sitze ich nun schon vor dem PC und das seit Tagen und weiß nicht mehr, wie es weiter gehen soll.
Ich kann nicht mehr schlafen, habe nur noch Angst und Panik und fühle mich so gelähmt. Ich bekomme kaum noch was auf die Reihe, so dass ich langsam vor mir selbst Angst bekomme, vielleicht etwas fasches zu tun, was ich eigentlich gar nicht tun möchte. Doch ich verspüre sie immer mehr - diese Todessehnsucht, als würde da sein, der ständig zu mir sagt, wann tust Du es endlich.
Ich bin am Ende und kann einfach nicht mehr. Warum hilft mir denn niemand, warum bin ich so allein und einsam
14 Sietha
schrieb am 22. September 2000 um 14:17 Uhr :
Hallo !!
Habe das Seroxat erst mal abgesetzt. Brauchte wirklich 2 Tage um mich wieder zu erholen. So schlecht ging es mir schon lange nicht mehr. Wenn es nur die von Sirius beschriebenden Nebenwirkungen wären, dann wäre es ja kein Problem, aber Panikanfälle ?? Nein, danke. Das glaube ich, tue ich mir, nicht noch mal an. Kann ja sein, dass mein Körper dieses Seroxat einfach nicht braucht. Nicht jeder Körper ist gleich. Ich hoffe, ich finde noch eine andere Lösung. Danke an alle, die mir geschrieben und mir Mut gemacht haben.
Alles Liebe Sietha
13 Sirius
schrieb am 20. September 2000 um 17:07 Uhr :
Besonders zu Therapiebeginn mit Seroxat treten unerwüschte Nebenwirkungen auf.
Übelkeit,Schlafstörungen,Schwitzen,Müdigkeit,Kopfschmerzen, Zittern,Verstopfung,Schwindelgefühle,sexuelle Störungen,
Die meisten Nebenwirkungen hören nach ca: 3 Wochen immer mehr auf.
12 Sietha
schrieb am 19. September 2000 um 14:29 Uhr :
Hallo!!
Habe gestern abend die Dosis von 10mg auf 20 mg Seroxat erhöht und heute früh gleich einen deftigen Panikanfall bekommen, mit Zittern, Schweißausbruch und halber Ohnmacht. Mußte sogar damit zum Arzt, so schlimm. Nun soll ich heute abend keine mehr nehmen und erst morgen wieder 10mg bis auf weiteres. Hat jemand vielleicht auch solche Erfahrungen gemacht? Wäre schön, darüber zu hören, bin jetzt ein wenig ratlos, enttäuscht und voller Angst.
Viele Grüße Sietha
11 Sietha
Homepage: http://www.sietha.de
schrieb am 15. September 2000 um 19:55 Uhr :
Hallo,
ich nehme jetzt seit 5 Tagen das Seroxat, weil ich nach 25 Jahren hoffe, dass es mir die Lebensqualität wieder gibt, die ich schon lange verloren habe. Ich kann mich den Ausführungen von Savas nur anschliessen, da ich die gleichen Symtome spüre, wie er. Das einzigste was bei mir noch hinzu kommt, sind Gleichgewichtsstörungen, die hoffentlich dann auch wieder weg gehen.
Ich werde euch auf dem laufenden halten,
alles Liebe Sietha
10 Marion Weichel
schrieb am 6. September 2000 um 11:46 Uhr :
Habe Angstattacken und Depressionen. Wo finde ich Hilfe?
9 Sirius
schrieb am 4. September 2000 um 14:25 Uhr :
Selbst wenn andere Medikamente nicht mehr helfen, so zeigen viele Einträge in Foren, dass Seroxat sich sehr bewährt hat gegen Depressionen und Angst.
Um eine wirkliche Besserung zu spüren, sollte die Einnahme mit Absprache des Arztes mindestens 6 Monate und
länger betragen.

liebe grüsse und schnelle Genesung wünscht
sirius
8 Günter
schrieb am 3. September 2000 um 09:49 Uhr :
ich leide seit 13 Jahren unter Panikattaken, Schwindel und seit zwei Jahren unter Depressionen. Habe 5 längere Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken hinter mir. Mit seroxat habe ich die Angst seit drei Monaten besser im Griff aber die Depressionen sind nach wie vor stark.

 

7 robert
schrieb am 15. August 2000 um 20:25 Uhr :
seit ca. einem jahr bemerke ich nun das ich sozial immer eingeschränkter werde.heute schlage ich einladungen zum essen zum geburtstag zu familienfeiern aus.die soziale phobie hat mir gezeigt das man an so vielen dingen die man vorher nicht beachtet gefühlt oder erlebt hat wieder spass haben kann.ich habe noch einen langen weg vor mir doch ich freue mich bald wieder ich seien zu können.
6 Tami
schrieb am 26. Juni 2000 um 17:29 Uhr :
Falls mal jemand Fragen hat, kann er mir gerne schreiben,
manchmal hilft es schon darüber zu reden.
Gruß Tami
5 Tami
schrieb am 26. Juni 2000 um 17:27 Uhr :
Habe seit vielen Jahren Depressionen, auch Klinik hinter
mir. Nun nehme ich seit einigen Monaten Seroxat. Mir hat
es geholfen. Aber mit der Müdigkeit stimmt. Aber das nimmt
man doch gerne in Kauf, oder?
4 Savas
schrieb am 19. Juni 2000 um 11:17 Uhr :
Hallo,

mir wurde von meinem psychiater seroxat verschrieben, daß ich jetzt seit 6 tagen einnehme. auf der suche nach infos über dieses antidepressivum bin ich auf diese site gestoßen.
seroxat ist das erste antidepressivum, das ich einnehme und meine erfahrungen damit sind natürlich nicht besonders groß, da es ja erst nach 3 wochen wirken soll. nur einige nebenwirkungen, von denen ich betroffen bin, sind mir unangenehm aufgefallen. diese sind leichte übelkeit, schläfrigkeit mit - paradoxerweise - schlaflosigkeit, abnahme der libido und verstopfung. aber die nebenwirkungen sollen mir der zeit abnehmen.

grüße
savas
3 Alue
schrieb am 6. Juni 2000 um 00:30 Uhr :
Hallo,
habe gerade diese schöne Seite entdeckt.
Habe selbst seit ca. 1,5 Jahren Depris.
Viele Informationen auf dieser Seite!
Werde den link auf jeden Fall weiterempfehlen.
Alue
2 Andy
schrieb am 18. April 2000 um 20:38 Uhr :
ich weiss nicht ob ich depressiv bin, weil ich gar nicht so genau weiss wie man ist wenn man erkrankt ist und ob es da je laenger man betroffen ist steigerungen gibt. ich weiss nur, dass ich in letzter zeit immer haezfiger traurig bin und mich alleine fuehle. ich habe zwar freunde auch super gute aber trotzdem trage ich so eine einsamkeit mit mir herum. ich kann manchmal garnicht zuhause sein sondern muss einfach raus,weil ich das gefuehl hab mir faellt gleich die decke auf den kopf.
wenn mir jemand einen rat geben koennte was ich tun sollte/koennte waer das sehr freundlich.
Vielen Dank Andy
1 Sirius
Homepage: http://www.roselius.de
schrieb am 3. März 2000 um 16:18 Uhr :
Immer mehr Menschen leiden an Depressionen und Angst/Panikattacken.
Wenn ihr etwas dazu schreiben möchtet, dann nur zu.
Wie lebt ihr mit dieser( Krankheit)?
Was habt ihr schon alles unternommen?
Was hat euch geholfen.?
Ich hoffe, dass in diesem Gästebuch ein reger Austausch
stattfindet.
Euer Sirius

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